Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Erzbistum Madrid ruft zur ‚ökologischen Umkehr’ in der Fastenzeit auf

16. März 2019 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schwerpunkt einer Broschüre für die Fastenzeit 2019 sind Umweltschutz, Klimawandel und soziale Fragen. Religiöse Themen treten weitgehend in den Hintergrund.


Madrid (kath.net/LSN/jg)
Das Erzbistum Madrid hat einen Begleiter für die Fastenzeit 2019 veröffentlicht, der die Gläubigen zu einer „integralen ökologischen Umkehr“ bewegen will.

Auf 63 Seiten zitiert die Broschüre häufig aus der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus und legt dabei einen deutlichen Schwerpunkt auf den Umweltschutz und soziale Fragen.

Die Tage von Aschermittwoch bis Samstag nach Aschermittwoch sind dem Thema „Umweltverschmutzung und Klimawandel“ gewidmet, die erste Fastenwoche der „Wasserfrage“, die zweite dem „Rückgang der Biodiversität“, die dritte der „Verschlechterung der Lebensqualität und der sozialen Verhältnisse“. In der vierten Woche der Fastenzeit geht es um die „planetarische Ungleichheit“, in der fünften um die „Kraftlosigkeit der Reaktionen“. Die Karwoche steht unter dem Thema „Vielfalt der Meinungen“.


Die vom Vikariat für „Integrale humane Entwicklung und Innovation“ des Erzbistums veröffentlichte Broschüre macht auch konkrete Vorschläge für die Umsetzung. Die Gläubigen sollen darauf achten, keine Energie zu verschwenden, nicht zu lange zu duschen, öffentliche Verkehrsmittel zu verwenden und Versorgungsunternehmen zu wählen, die „saubere und erneuerbare Energie“ verwenden.

Zu den weiteren Empfehlungen zählen Verzicht auf Plastik und in Plastikflaschen abgefülltes Wasser, sowie „Fake News“- und „Vorurteils“-Fasten. Mülltrennung ist eine gute Tat, stellt die Broschüre fest.

Für den 8. März, den „Internationalen Frauentag“ schlägt der Fastenbegleiter vor, für „Schwester-Mutter Erde“ zu fasten und sich gegen „die Kultur der Gewalt und Unterdrückung der Frauen und der ganzen Schöpfung“ einzusetzen.

In der Broschüre sind auch religiöse Themen zu finden, sie stehen jedoch im Vergleich zu den ökologischen und sozialen Botschaften eher im Hintergrund.


Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sol 17. März 2019 
 

Fasten am "Internationalen Frauentag" Teil II

Ich habe es bislang nicht für möglich gehalten, wonach eine Broschüre des Erzbistums Madrid mich so schockiert, dass mir sogar beim Wort fasten ein Schreibfehler unterlaufen würde.


2
 
 Sol 17. März 2019 
 

Fassten am "Internationalen Frauentag"

Diejenigen, die am "Internationalen Frauentag" meinen für "Schwester-Mutter Erde fassten zu müssen, sollten aus Gründen der Gleichberechtigung (oder Gleichstellung) auch am "Vatertag" für "Bruder-Vater Mond" fassten.


3
 
 winthir 17. März 2019 

"In der Broschüre sind auch religiöse Themen zu finden"

steht im Artikel.

welche denn?

fragt neugierig

der winthir.


3
 
 lesa 17. März 2019 

Alibi

@Diadochus: Danke, auf den Punkt gebracht!
Doch hat dieses "Fastenalibi" sehr viel mit innerer Einkehr zu tun: Es ist nämlich deren Abschieben. Man entlastet auf diesem Weg das schlechte Gewissen. "Man hat schließlich auch etwa getan, wenigstens mit dem Mund seinen Lebenswandel dort, wo es "ans Eingemachte" geht, weiterzuführen wie bisher. Nicht einmal auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist wahrhaftiges Engagement erkennbar. All die Parolen, die herumposaunt werden sind Luftblasen, so lange die Betreffenden "Apostel" in der Welt herumfliegen ohne Dringlichkeit, nach Lust und Laune!


5
 
 Stefan Fleischer 17. März 2019 

Übrigens

Eine bessere Welt schaffen wir nur, wenn wir sie wieder zu Gott führen.


8
 
 Stefan Fleischer 17. März 2019 

Ich lese

auch schon seit Jahren die Fastenunterlagen des "Fastenofers" und andere Produkte der kirchlichen "Werbe- und Spendenindustrie nicht mehr. Ich hatte den Eindruck, solche Elaborate entfernten mich mehr von Gott, als dass sie mich zu ihm hin führen.


6
 
 Sol 16. März 2019 
 

Schwachsinn

Die Karwoche soll unter dem Motto "Vielfalt der Meinungen stehen". Ich denke, die Madrilenen sollten nicht erst bis zur Karwoche warten, um dem betreffenden Vikariat mitzuteilen, was sie von einem derartigen Schwachsinn halten.


7
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 16. März 2019 
 

Es gibt einen amerikanischen Actionfilm,in dem wird auch das Drama der Umweltverschmutzung hochgepusht und die Überbevölkerung dafür verantwortlich gemacht,um so wenigen "Auserwählten" einzureden,die Vernichtung eines Großteils der Menschen sei notwendig,um wenigstens ihnen das Überleben zu sichern.
"Noah hatte auch kein schlechtes Gewissen in der Arche..." wurde als Rechtfertigung angeführt-nur ein dummer Film?


6
 
 schlicht 16. März 2019 
 

Grüne?

Klingt wie ein Fastenprogramm der Grünen. Und genau wie bei den Grünen gilt das Programm nur für die dummen "Schafe"... man selbst reist grundsätzlich mit dem Flugzeug... PF könnte doch klimafreundlich mit den von Marx finanzierten NGOs nach Marokko reisen, ach nein, Schiffsreisen sind ja auch umweltschädlich...


10
 
 mirjamvonabelin 16. März 2019 
 

Genau

Das bedruckte Papier ist die Umweltverschmutzung,
in jeder Hinsicht.
Geistig und für die Umwelt.


9
 
 Rosenzweig 16. März 2019 

Danke @werter Diadochus- für Ihre prompte Klarstellung..

-
GOTT wieder die Erste! Stelle in unserem Leben geben!
IHN u.SEIN Reich suchen und alles ANDERE wird in der Treuen Einhaltng Seiner
10 Gebote sich wunderbar ordnen..!
-
Danke an`s Erinnern- Mi. + Fr. Fasten bei Brot u. Wasser- Muttergottes Bitte in Medjg.- Alles für JESUS!
-
In diesem Bemühen- dankb. froh verbunden...


8
 
  16. März 2019 
 

Wirkung und Ursache

Was sagt Jesus? "Die Täler der Tränen werden plötzlich überall entstehen, und man wird den Klimawandel und die Erderwärmung dafür verantwortlich machen. Aber es liegt nicht daran."
http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0520.htm


5
 
 Diadochus 16. März 2019 
 

Opfer?

Schade um das bedruckte Papier. Es ist eine Umweltverschmutzung, so einen Schund zu drucken. Was hat das mit innerer Einkehr zu tun? Soll das ein Opfer sein im christlichen Sinn? Tut Buße und bekehrt Euch. Die Mutter Gottes Maria, die Friedenskönigin von Medjugorje, möchte, dass wir jeden Mittwoch und jeden Freitag bei Wasser und Brot fasten. Alles für Jesus.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fastenzeit

  1. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  2. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien des Vatikans: „Hoffnung vermitteln“
  3. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  4. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Bernhard der Realist“
  5. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  6. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…
  7. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  8. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  9. „Sich einer christlichen Freiheitsvorstellung zu verschreiben, bedeutet, Leid in Kauf zu nehmen“
  10. Bischof Varden: „Gottes Hilfe ist kein Notdienst, den wir ab und zu rufen“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz