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Solidarität mit Muslimen - Schweigen bei Anschlägen auf Christen?

20. März 2019 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
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Nach Anschlägen in Neuseeland ruft das Bistum Limburg zur Solidarität mit betenden Muslimen auf - Zu den Anschlägen auf Christen in Nigeria kurz davor schweigt das Bistum - Für diese gibt es auch keine Solidaritätsaktion


Limburg (kath.net)
Nach dem Attentat in Christchurch in Neuseeland auf Moschen hat der Bischöfliche Beauftragte für Islamfragen im Bistum Limburg zu Solidarität mit Muslimen beim kommenden Freitagsgebet aufgerufen. Unter dem Motto „Friday's for prayer - Besuch Deine muslimischen Nachbarn!“ sollen muslimische Mitbürger beim Freitagsgebet in ihrer Moschee besucht werden. Der „Runde Tisch der Religionen in Deutschland“, bei welchem der Limburger Bischof Georg Bätzing Mitglied ist, zeigte sich zuvor entsetzt über den Anschlag in Neuseeland, „dem so viele Menschen in den Moscheen – unsere muslimischen Schwestern und Brüder - zum Opfer gefallen sind. Die Menschenwürde und die Unversehrtheit des Lebens, die uns in den Religionen heilig ist, wurde hier auf das Schrecklichste verletzt."


Die zahlreichen ermordeten Christen in Nigeria wenige Tage zuvor wurden vom Bistum Limburg verschwiegen. Vor wenigen Tagen wurden in Nigeria 52 Christen durch Muslime ermordet. kath.net hat berichtet

Ganz aktuell hat zu der Situation in Nigeria am vergangenen Sonntag die aus Nigeria stammende Schwester Madonna von den „Schwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens“ bei einem Vortrag in München über die Lage der Christen erzählt. Während es im mehrheitlich christlich geprägten Süden des Landes trotz Korruption eine funktionierende Infrastruktur mit Schulen, Universitäten und Krankenhäusern gebe, herrsche im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes vielfach Willkür auf der Grundlage der Scharia. Die für viele Massaker an Christen verantwortlichen muslimischen Fulani-Hirten seien keine Nigerianer, sondern Einwanderer. Es handele sich nicht um einen ethnischen Konflikt, sondern um Terrorismus, durch den Christen „wahllos abgeschlachtet“ würden. „Sie töten Menschen, weil sie Christen sind. Durch unsere Straßen fließt das Blut wie Wasser“, so Schwester Madonna.


Bistum Limburg



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