Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Écône, zum Zweiten
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  11. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  14. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

„Kunst“ in katholischer Kirche: Jesus-Korpus als Uhrzeiger

27. März 2019 in Österreich, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diözese Innsbruck: Künstler Erjautz, ein Bekannter des Bischofs Glettler, zerlegte Corpus in drei Teile, „Rumpf und Beine zeigen die Stunden an, die Arme Minuten und Sekunden“ – Bischof Glettler und Bischofsvikar Bürgler sind des Lobes voll


Innsbruck (kath.net) In der Innsbrucker Spitalskirche ist das Werk „Your personal Jesus“ des Künstlers Manfred Erjautz zu sehen. Für die Installation hat Erjautz eine alte Christusfigur zur Uhr umgestaltet, erläutert die Diözese Innsbruck auf ihrer Homepage. Wörtlich beschreibt die Diözese Innsbruck: „Den Corpus hat der Künstler vor Jahren aus dem Müll gerettet. Er hat den Corpus in drei Teile zerlegt. Rumpf und Beine zeigen die Stunden an, die Arme Minuten und Sekunden. Den Titel des Werkes hat Erjautz von einem Lied der Popgruppe Depeche Mode entlehnt. Bischof Hermann Glettler, der den Künstler persönlich kennt, hat bei der Präsentation der Installation auf die Herausforderung hingewiesen, die das Symbol des Kreuzes ausmacht: ‚Das Kreuz ist weder ein beliebiges Dekor, noch ein Herrschaftszeichen. Es muss neu geschaut und erschlossen werden.‘ Manfred Erjautz provoziere mit seines Jesus-Uhr im barocken Kirchenraum nicht nur ein neues Nachdenken über das Kreuz, so Glettler. ‚Er konfrontiert uns mit ernsthaften Fragen, die das Wesentliche des Lebens betreffen: Sind wir Getriebene der Zeit und der vielen Ansprüche, oder schaffen wir Unterbrechung?‘ Jesus gebe der Lebenszeit eine neue Qualität: ‚In jedem Moment ist es möglich, Vergebung anzunehmen, neu zu beginnen und dem Leben eine Wende zum Guten zu geben‘, so Glettler. Bischofsvikar Kirchenrektor Jakob Bürgler zeigt sich erfreut über die Christus-Uhr in der Spitalskirche. ‚Wir wollen die Kirche als Ort etablieren, in dem Glaube auf neue und überraschende Art erlebbar werden soll‘, so Bürgler.“


Das kanadische katholische Internetportal „LifeSiteNews“ stufte die Jesus-Uhr bereits als blasphemisch ein.

Auch die in derselben Pressemeldung der Diözese Innsbruck angepriesenen Skulpturen des Südtiroler Bildhauers Lois Anvidalfarei in und vor der Stadtpfarrkirche Hall-St. Nikolaus lassen erheblichen Raum für Fragen offen. Wer seine Kinder nicht mit dem Anblick einer stilisierten lebensgroßen Figur mit Penis in einer Kirche konfrontieren möchte und wer seinen Kindern den Anblick eines an einem Galgen aufgehängten stilisierten Menschen mit getrennt aufgehängten unförmigen Armen ersparen möchte, die direkt vor einem Kirchenportal „zu bewundern“ sind, sollte die nächste Zeit diese Stadtpfarrkirche besser nicht aufsuchen.

Link zur Pressemeldung der Diözese Innsbruck– Mit Fotostrecke! Zeitgenössische Kunst in drei Kirchen in Innsbruck und Hall.

Zur Dokumentation - Diözese Innsbruck: Skulptur des Bildhauers Lois Anvidalfarei direkt im Eingangsbereich zur Stadtpfarrkirche Hall-St. Nikolaus


Foto (c) Diözese Innsbruck


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Innsbruck

  1. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  2. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  3. Laienseelsorger der Diözese Innsbruck führen ‚tröstende Salbung‘ durch
  4. LGBT-Popup Fenster auf der Internetseite der Katholischen Jugend Innsbruck
  5. Diözese Innsbruck: Seelsorgeräume statt Groß-Pfarren
  6. Innsbrucker Kirche soll in Zukunft auch als Kletterhalle genutzt werden
  7. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  8. ‚Bloody Mary’ – Frauenreferat der Diözese Innsbruck lädt zum ‚Zyklusstammtisch’ ein
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. Drastische Nacktzeichnungen in katholischer Kapelle in Tirol ausgestellt






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  12. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz