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Christentum ist "friedliche Religion", Asylsucher abgelehnt

26. März 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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In Großbritannien wurde ein Asylantrag eines Konvertiten aus dem Iran abgelehnt, weil dieser beim Antrag erwähnt hat, dass das Christentum eine "friedliche Religion" und der Islam teilweise gewaltbereit sei.


London (kath.net)
In Großbritannien wurde ein Asylantrag eines Konvertiten aus dem Iran abgelehnt, weil dieser beim Antrag erwähnt hat, dass das Christentum eine "friedliche Religion" und der Islam teilweise gewaltbereit sei. Die englischen Behörden erklärten dazu, dass dies nicht in Übereinstimmung mit "unserem politischen Ansatz" stehe. Die Behörden behaupteten dann, dass die Bibel selbst Gewalt-Passagen enthalte. Dabei verwiesen sie unter anderem auf die Jesus-Worte "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert". Daher glaubten die Behörden der Argumentation des Konvertiten nicht, weil er gemeint habe, dass das Christentum friedlich sei. Der Mann aus dem Iran hat inzwischen Berufung eingelegt.


Die englischen Behörden haben schon mehrfach mit merkwürdigen Begründungen für eine Ablehnung eines Asylansuchens gesorgt. So meinten sie zu der Aussage eines anderen Asylsuchers, der darauf verwies, dass Jesus keine irdischen Vater habe, dass dies nicht stimme, weil ja Josef sein Vater gewesen sei.


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