Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  14. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Erdogan möchte Hagia Sophia in eine Moschee umwandeln

29. März 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die im 6. Jahrhundert nach Christus erbaute Hagia Sophia war ein Jahrtausend lang das größte Gotteshaus der Christenheit und wurde nach der Eroberung 1453 in eine Moschee umgewandelt, dann von Atatürk 1934 zu einem Museum gemacht.


Istanbul (kath.net)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan möchte die weltberühmte Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee zurückverwandeln. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu, wie BILD berichtet. Die im 6. Jahrhundert nach Christus erbaute Hagia Sophia war ein Jahrtausend lang das größte Gotteshaus der Christenheit, sie war die Kathedrale Konstantinopels, Hauptkirche des Byzantinischen Reiches sowie religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie und ist heute eines der Wahrzeichen Istanbuls. Das auch architektonisch außergewöhnliche Gotteshaus wurde nach der Eroberung 1453 in eine Moschee umgewandelt. Der Begründer der türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, machte die Hagia Sophia 1934 zum Museum. In dem Interview mit dem Sender A-Haber meinte Erdogan nun, dass die Entscheidung gefallen sei und die Hagia Sophia nicht länger ein Museum sein werde. "Wir werden die Hagia Sophia eine Moschee nennen."


Noch am 13.9.2018 hatte der türkische Oberste Gerichtshof den Antrag des türkischen Amtes für Denkmalschutz abgelehnt, das Museum in ein "Gebetshaus" für Muslime umzuwandeln.



KARIN2 from kath.net on Vimeo.


Georgisch-orthodoxer Gesang mit wunderschönen Bildern aus der Hagia Sophia




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 31. März 2019 
 

@zeitblick

Wenn wir viel Glück haben, dauert es noch bis 2083. Wenn nicht vorher Heerscharen von "Schläfern" in Deutschland zuschlagen, einem verweichlichten, de facto entmilitarisierten, sich selbst hassenden, von bewusst geschürter Spaltung und Ideologien gelähmten, aber gleichzeitig die Welt retten wollenden, Land. Kurz, einem Fall für den Psychiater. Und ein leichtes (und vielleicht sogar willgen) Opfer.


2
 
 Anton_Z 30. März 2019 

Ziemlich erbärmlich

Recep Tayyip Erdoğan zwölfter Präsident der Türkischen Republik
tut alles um seiner Religion den Rücken zu stärken. Aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen gehört auch dazu. Was macht Erzbischof Reinhard Marx?
Er findet den Begriff "Christliches Abendland" nicht hilfreich! Er hält nicht viel davon, weil dieser Begriff angeblich ausgrenzend sei. Ich nenne das vorauseilenden Gehorsam dem Islam gegenüber, wenn nicht gar eine subtile Bankrotterklärung. Es gab mal eine Zeit, da war das Christentum ein Bollwerk gegen den Islam. Aber heutzutage geht man schon auf die Knie vor dem Islam, obwohl man noch gar nicht offiziell dazu aufgefordert wurde. Ziemlich erbärmlich.

Zitat:
"Wer sich aber zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, dass er mit Füßen getreten wird."

Immanuel Kant


2
 
 zeitblick 29. März 2019 

Feldzüge bis zu uns in Sicht

Die Eroberer am Vormarsch!
In 15 Jahren ist der Stephansdom könnte der Stephansdom dran sein.


2
 
 introibo 29. März 2019 
 

@Mysterium Ineffabile

stimmt - da wird's bestimmt Stress seitens des Moskauer Patriachats geben. Das Moskauer Patriachat genießt ja mittlerweile größere Beachtung und Respekt innerhalb der Orthodoxie im Gegensatz zum Patriachat von Konstantinopel, welches als schwach und zu zeitgeistig angesehen wird


2
 
 myschkin 29. März 2019 
 

Der Umgang der Türken

mit der Hagia Sophia ist eine fortgesetzte Folge von Kirchenschändungen: Nichts Neues also aus dem Osten.


7
 
 Chris2 29. März 2019 
 

Genauso eine Kampfansage an uns

wie die Benennung zahlreicher 'unserer' Moscheen nach "Fatih", dem "Eroberer" Konstantinopels 1453, wo seine Truppen selbst in den Kirchen Massaker verübt hatten. Wer Augen hat, der sehe...


7
 
 Gipsy 29. März 2019 

Zitat: "Wir werden die Hagia Sophia eine Moschee nennen."

Damit ist sie aber noch keine.


5
 
  29. März 2019 
 

Aha

Dann warte ich jetzt auf die Reaktion aus Moskau, die hoffentlich deutlich sein wird.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Türkei

  1. Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
  2. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  3. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  4. Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
  5. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
  6. "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  9. Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
  10. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“







Top-15

meist-gelesen

  1. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  2. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  3. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  4. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  5. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  6. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  7. Apostolisch und nix anderes
  8. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  9. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  10. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  11. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  15. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz