Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  15. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise

Mysterium lunae – Scheinen wie der Mond

10. April 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Die gefährlichste Haltung für ein christliches Leben ist der Stolz. Der Mensch kann lieben, weil Christus den Sünder zuerst geliebt hat. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht“ (1 Joh 1,8-9).

Generalaudienz am Mittwoch der fünften Woche der Fastenzeit. Papst Franziskus setzte bei regnerischem Wetter seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort. Die zwölfte Katechese ging nach der Bitte um das tägliche Brot auf das Thema des Bereichs unserer Beziehung zu den anderen ein: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“.

Der Christ müsse sich in jedem Gebet der Wahrheit bewusst sein, dass er dem himmlischen Vater gegenüber immer in der Schuld stehe. Die gefährlichste Haltung für ein christliches Leben sei daher der Stolz. Dieser könne sich versteckt ins Herz einnisten und uns meinen lassen, dass wir besser als die anderen und mit Gott immer im Reinen seien.


In Wirklichkeit seien wir jedoch in allem Gottes Schuldner: „einerseits, weil wir in diesem Leben, in das uns der Herr aus dem Nichts gerufen hat, das Wichtigste empfangen haben: die Existenz, Vater und Mutter, die Freundschaft, die Wunderwerke der Schöpfung. Andererseits stehen wir in Gottes Schuld, weil wir es aus eigner Kraft nicht schaffen, vollkommen zu lieben“.

Wir könnten nur lieben, weil Christus uns Sünder zuerst geliebt habe: „wie der Mond nur durch das Licht der Sonne scheinen kann, so können wir nur durch das Licht Christi in dieser Welt leuchten“. Jeder von uns verdanke dem Herrn also alles. Wir liebten, weil wir zuerst geliebt seien, „wir können vergeben, weil uns Vergebung geschenkt wurde“.

Keiner von uns liebe Gott so, wie er uns geliebt habe. Es genüge, sich vor das Kreuz zu stellen, um die Proportionen zu erfassen: „Er hat uns geliebt und liebt uns immer zuerst“.

„Bitten wir darum“, so der Papst abschließend: „Herr, auch der Heiligste unter uns hört nicht auf, dein Schuldner zu sein. Vater, erbarme dich unser aller!“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher Sprache. Besonders heiße ich den Kulturausschuss des Landkreises Waldshut-Tiengen in Deutschland, die Jugendseelsorge Thurgau in der Schweiz und die Ministranten aus Eupen in Belgien willkommen. Leben wir immer in der Dankbarkeit für die unermessliche Güte Gottes, der uns in Jesus mit seiner Gnade erfüllt.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz