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"Fixiert auf den Mann in Weiß"

12. April 2019 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Schriftsteller Martin Mosebach hatte in Gespräch die Fixiertheit auf Papst bei Veranstaltungen kritisiert und für heftige Reaktionen gesorgt – FAZ: "Schäbigkeit von Mosebachs Kritikern beweist ihre Verblendung: Sie sind fixiert auf den Mann in Weiß."


Frankfurt (kath.net)
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ übt Kritik an der Berichterstattung über ein Streitgespräch zwischen dem Schriftsteller Martin Mosebach und ZdK-Chef Thomas Sternberg in der "Herder-Korrespondenz" und am abfälligen Ton gegenüber Mosebach. Zuvor hatte die „Herder-Korrespondenz“ mit der Presseschlagzeile „Büchner-Preisträger vergleicht Papst-Auftritte mit totalitären Diktaturen“ das Gespräch beworben, im Text selber kritisiert Mosebach allerdings das Zeremonial an sich, welches bereits vor dem 2. Vatikanum begann, grundsätzlich. "Die starken Männer der Moderne, ein Stalin, ein Hitler, haben ganz andere Stilmittel gebraucht, um sich ins rechte Licht zu setzen, und so hält es auch der heutige Papst. Ein Fußballstadion, wo Zigtausende auf eine einzelne weiße Gestalt in der Mitte ausgerichtet sind, das ist eine viel totalitärere Sprache als das umständliche, verstaubte Hofzeremoniell von einst", so der Buchautor. Die Masseninszenierungen seien laut Mosebach die Schauseite einer Überdehnung der Vollmachten des Papsttums, die das Ergebnis des Ersten Vatikanums waren. Mosebach meinte dazu: „Der Papst als charismatischer Führer widerspricht aber der katholischen Tradition.“


Die FAZ wundert sich dann über Reaktionen wie die von Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht in Münster, der Mosebach als einen der "übelsten reaktionären Brunnenvergifter" verunglimpfte. "Die Schäbigkeit von Mosebachs Kritikern beweist ihre Verblendung: Sie sind fixiert auf den Mann in Weiß", schreibt die Zeitung dazu.


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Lesermeinungen

 Montfort 13. April 2019 

Auf welches "Gift" sich wohl Prof. Schüllers antisemitischer Vorwurf bezieht?

Jemanden, der sich müht, den Zugang zur Quelle freizuräumen und zu reinigen, als "Brunnenvergifter" zu bezeichnen, dieser Vorwurf fällt wohl auf den "Ankläger" selbst zurück, solange er nicht das angebliche "Gift" klar analysiert und benennt.


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 Friedlon 13. April 2019 
 

"Brunnenvergifter"

Der Herr Schüller bedient sich des traditionell gegen Juden gebrauchten Stereotyps, um Personen, die ihm missliebige Positionen, welchen argumentativ entgegenzutreten er sich wohl außer Stande sieht, darstellen, zu verunglimpfen? Mal wieder eine intellektuelle Glanzleistung des Professors aus Münster ...


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 Stephan M. 12. April 2019 
 

Das ZK verteidigt den Papst!

Da kann was nicht stimmen!
"Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain


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 padre14.9. 12. April 2019 

Sie sind fixiert auf den Papst in Weiß,

so sollte Herr Mosebach formulieren. Es ist ja nicht irgendein Mann in Weiß, sondern der Papst. Da ist bei Katholiken schon eine gewisse starke Fixierung. Natürlich, und das ist gut. Es wird auch wieder eine Zeit der Ruhe kommen. Wo der Papst in Rom bleibt.
Martin Mosebach, den ich mag, sieht aber oftmals mutlos die Zukunft unserer hl. Kath. Kirche.


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 Chris2 12. April 2019 
 

@Gambrinus

Reformare = lat. "wiederherstellen"


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 lakota 12. April 2019 
 

@Kostadinov

"Bei JP II war immerhin noch gut erkennbar, dass er nicht sich selber verkauft". Sehr richtig! Wenn ich nur daran denke, wie er einmal (im Zusammenhang mit dem Thema Ehe auf Probe) den Jugendlichen ins Gewissen redete:" Man kann nicht nur auf Probe leben, man kann nicht nur auf Probe sterben und man kann nicht nur auf Probe lieben!" Er war ein charismatischer Führer - aber zum Guten, zu Gott hin - das ist wohl der Unterschied zu heute.


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 Eva 1941 12. April 2019 
 

ZdK

Wie lange müssen wir Katholiken eigentlich noch das ZdK ertragen? Wer hat es erfunden? Wem soll es nützen? Die Mitgliederliste spricht eine beredte Sprache.


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 Kostadinov 12. April 2019 

ich werde mich hier jetzt mal wieder unbeliebt machen...

aber auf dem Weltjugendtag in Paris 1997 kam JPII leider eher als "charismatischer Führer" rüber, sicher wohl nicht so geplant, aber auf dieser Grossveranstaltung konnte ich mich diesem Eindruck nicht entziehen. Natürlich spielt die Medienlandschaft eine Rolle, ebenso die Einflüsse der Popkultur, dem können sich wohl auch gläubige Katholiken nicht ganz entziehen. Bei JP II war immerhin noch gut erkennbar, dass er nicht sich selber verkauft. Beim jetzigen Amtsinhaber stehen für meinen persönlichen Geschmack die Privatansichten zu sehr im Vordergrund


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 dulcedo 12. April 2019 
 

Der Papst ist Diener der Diener (gemäß Gregor dem Großen)

aber nicht ein sakrosanktes "Pop"-Idol, dessen Anhänger alles bejubeln, schön reden oder (gutmeinend) ertragen, was er tut oder sagt.

„Der Papst als charismatischer Führer widerspricht (...) der katholischen Tradition.“

Ich kann Martin Mosebach nur zustimmen!


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 nazareth 12. April 2019 
 

Hier soll wohl die Achtung vor dem Papst eine empfindliche Schramme bekommen... Damit man sich langsam wie in der gesamten Kirche an Verfolgung gewöhnt. Denn das kommt danach wenn das Gefühl und das Wissen um Respekt und Heiligkeit verpufft...


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 Gambrinus 12. April 2019 
 

Reaktionär?

Konservativ ist, wer am Bestehenden festhält. Wer dagegen Felentwicklungen rückgängig machen will ist reaktionär ... oder ein Reformer.


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 Konrad Georg 12. April 2019 
 

Reaktionär

Herr Mosebach, der Präsident des Zentralkommittees hat sich als Ideologe geoutet und Sie geadelt.
Meine bescheidene Definition: Reaktionär ist einer, dem der ideologische Blödsinn zuviel wird und dagegen reagiert.

Wer ermittelt endlich über die Kirchenfeindlichkeit des ZdK?


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 wedlerg 12. April 2019 
 

Liegt es vielleicht daran, dass sie einen Führer wollen?

Thomas Schüller et al scheinen einen Führer der vereinten Linken zu brauchen. Anders kann man sich solche Tiraden nicht erklären. Das Denkmal PF - das Mosebach nur am Rande angegriffen hatte - darf nicht erschüttert werden. Denn hinter dem Denkmal tummeln sich die Kräfte, die ihr Süppchen weiter kochen wollen.


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