Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  10. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  11. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden

Das Gebet zum Vater in der Prüfung

17. April 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in der Karwoche: Liebe erhöht, Egoismus erniedrigt. Das größte Problem ist nicht das Leiden, entscheidend ist vielmehr, wie man damit umgeht. Gedenken an Notre-Dame. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, während ich bete! Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht! Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, dass die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe. Er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst“ (Mk 14,32-36).

Generalaudienz am Mittwoch der Karwoche. Papst Franziskus blickte in dieser Heiligen Woche auf das Gebet Jesu während seiner Passion: „Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht“ (Joh 17,1).

Jesu größte Erniedrigung durch die Menschen und seine Erhöhung durch den Vater „fallen in eins“. Seine Herrlichkeit tue sich in der Schmach des Kreuzes kund, in der liebenden Hingabe seines Lebens für uns. Der Vater werde verherrlicht durch die Liebe des Sohnes und die Liebe des Vaters erhöhe den Sohn. „Liebe erhöht, Egoismus erniedrigt“, so der Papst: „suchen wir nicht die eigene Ehre, sondern die Ehre Gottes, in allem was wir tun“. Die Herrlichkeit Gottes sei ganz Liebe. An Ostern beseitige Gott jede Distanz zwischen ihm und dem Menschen.


Im Garten von Getsemani, im Angesicht des Todes, bete Jesus erneut zu seinem „Abba“ im Himmel. Von allen verlassen und in größter innerer Bedrängnis sei er doch nicht allein: „der Vater ist mit ihm“. An seinem vertrauensvollen Gebet werde sichtbar: „das größte Problem ist nicht das Leiden, entscheidend ist vielmehr, wie man damit umgeht“.

Die Einsamkeit eröffne keine Auswege – das Gebet schon, denn es sei vertrauensvolle Beziehung.

Im Moment seiner Kreuzigung bete Jesus dann für uns: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34).

Vergebung befreie und heile, sie durchbreche als Höhepunkt der Liebe den Kreislauf des Bösen. Sie sei das Geschenk des Vaters, auch an uns: „Bitten wir ihn jetzt noch vor Ostern in der Beichte um dieses wunderbare Geschenk, begeben wir uns hinein in die Umarmung des Vaters. Seine Vergebung zu empfangen schenkt auch uns die Kraft, unseren Schuldigern zu vergeben. Dann können wir wirklich Ostern feiern“.

Wenn wir in diesen Tagen das „Vaterunser“ beteten, könnten wir um eine dieser Gnaden bitten: unsere Tage zur Ehre Gottes zu leben, das heißt mit Liebe. Zu wissen, wie wir uns dem Vater in Prüfungen anvertrauen können. Vergebung und den Mut zu finden, in der Begegnung mit dem Vater zu vergeben.

In seinem Grußwort an die Pilger aus Frankreich gedachte Franziskus der Tragödie des Brandes der Kathedrale Notre-Dame (Paris) und dankte allen, die sich bei den Löscharbeiten eingesetzt hatten.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich alle Pilger deutscher Sprache. Ich wünsche euch eine gnadenreiche Feier der heiligen drei Tage vom Leiden, Sterben und der Auferstehung des Herrn. Verbinden wir uns innerlich und im Gebet mit ihm auf seinem Weg der vertrauensvollen Hingabe an den Vater. Gesegnete Feiertage!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 introibo 17. April 2019 
 

Na, da hat

sich ja PF richtig beeilt mit einem persönlichen Statement zur Katastrophe von Notre Dame ...


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  9. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  15. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz