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Greta Thunberg wirbt beim Papst für Klimaschutz

17. April 2019 in Jugend, 45 Lesermeinungen
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Schwedische Schülerin und Klimaschutzaktivistin nahm an Generalaudienz auf dem Petersplatz teil - 16-Jährige zeigte Franziskus ein Plakat mit der Aufschrift "Join the climate strike" - VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat am Mittwoch an der Generalaudienz von Papst Franziskus auf dem Petersplatz teilgenommen (Symbolbild). Im Anschluss begrüßte der Papst die 16-jährige Schülerin kurz persönlich, wie die skandinavische Redaktion von "Vatican News" der Nachrichtenagentur Kathpress bestätigte. Demnach schüttelten sich Thunberg und der Papst die Hände und wechselten einige Worte. Die Schülerin zeigte Franziskus ein Plakat mit der Aufschrift "Join the climate strike".

Thunberg ist bis Freitag in Rom. Dann will sie an einem Schülerstreik auf der Piazza del Popolo teilnehmen. In Italien sind in dieser Woche noch keine Osterferien; auch der Karfreitag ist kein Feiertag. Am Donnerstagvormittag wird Thunberg von der Präsidentin des italienischen Senats, Elisabetta Casellati, empfangen. Anschließend eröffnen beide im Senat ein Seminar über Folgen des Klimawandels.

Anlässlich der weltweiten Streiks für den Klimaschutz unter dem Motto "Fridays for Future" hatte Mitte März der vatikanische Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo die Einschätzung geäußert, der Papst stehe hinter den weltweiten Klima-Protesten von Schülern. Er verwies dabei auf die Umweltenzyklika "Laudato si" von 2015 und auf verschiedene Wortmeldungen des Papstes zum Pariser Klimaabkommen.

Thunberg selbst will nach eigenen Angaben in den Tagen rund um Ostern auch das EU-Parlament in Brüssel sowie das Parlament in London besuchen. Wie fast immer reist sie in Europa mit dem Zug statt mit dem Flugzeug.

Video


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Diadochus 20. April 2019 
 

@Vukanai

Ich wünschte mir, entgegen Ihrer Forderung, es würde mehr Leute mit altphilologischem Hintergrund geben. Sie bringen da übrigens die Reihenfolge gehörig durcheinander. Kümmern Sie sich zuerst um das Reich Gottes. Das andere gibt sich dann von selbst.


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 mirjamvonabelin 19. April 2019 
 

Irgendwie empfinde ich es als Anschlag auf unsere Kinder

Sie sollen Freitags die Schule schwänzen damit sie manipulierbar bleiben und nicht eines Tages ganz selbständig denken.

Ja Bildung schon aber bitte nicht Zuviel, sie sollen nützliche Idioten bleiben.
Marionetten halt.


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 Diadochus 19. April 2019 
 

@introibo

Ihre Entschuldigung der Moderation gegenüber finde ich ausgesprochen höflich und aufrichtig. Das zeigt eine innere Stärke und Größe. Das ist schön und allemal besser, als sich in die Schmollecke zurückzuziehen und sich auszuklinken, wie hier auch schon beobachtet. Ich schätze Ihre Beiträge.


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 Wunderer 18. April 2019 
 

@Vukanai: bitte richtig diagnostizieren

"Scheuklappen
Es wundert einen nicht, wenn Leute mit altphilologischem Hintergrund trotz des mit angsteinflößendem Tempo voranschreitenden Klimawandels und angesichts der Verschmutzung von Wasser, Land und Luft glauben, dass sie sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen brauchen."

Wissen Sie wer Scheuklappen hat? Es sind all diejenigen, die nichts von Sünde, Beichte und Umkehr wissen wollen und alle Gebote und Lehren Gottes mißachten und mit Füßen treten. Der sog. Klimawandel ist eine direkte Folge des Glaubensabfalls von Abermillionen von Menschen seit vielen Jahrzehnten.
Die Verschmutzungen kommen nicht von ungefähr.
Die Achtung der Um- oder Mitwelt setzt die Achtung des Dreieinen Gottes voraus. Die Umkehr der Herzen zu Gott wird automatisch die Achtung der Natur zur Folge haben.
Die richtige Diagnose ist also wichtig- und davon wollen die "Klimaschützer" aber gar nichts hören, denn es betrifft sie persönlich ganz selbst.
Und: "Klimawandel" gab es immer und wirds immer geben.


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 bücherwurm 18. April 2019 

@introibo: :)

Alles Gute!


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 introibo 18. April 2019 
 

@bücherwurm

Verzeihung nochmals wegen meines Kommentars und dem Adressaten. Läuft heute irgendwie nicht...
Glaube, dass ein Gingko-Präparat heute besser als Kaffee für mich ist!


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 bücherwurm 18. April 2019 

@introibo: Danke für Ihre Entschuldigung! Jetzt trinken Sie noch einen Kaffee... und dann schauen

Sie mal nach, ob Sie sich beim Richtigen entschuldigt haben … ;)


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 introibo 18. April 2019 
 

@Gandalf

Bitte um Entschuldigung - das wusste ich nich! Danke für den Hinweis und es tut mir sehr leid!!!


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 schlicht 18. April 2019 
 

Priester

Haben nicht alle Priester einen altphilologischen Hintergrund? Ist das jetzt hier Priester-Bashing? Und was sagt man zu den Grünen, die ja die "Klima-Erkenntnis" gepachtet haben? Sind nicht die schlimmsten Sünden, die, die man mit voller Erkenntnis begeht? Ach ja, Flugverbot soll ja nur für den "Normalbürger" gelten...


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 bücherwurm 18. April 2019 

@introibo: Sie behaupten hier Dinge, die dem Faktencheck absolut nicht standhalten!

Der Papst hat bereits am Morgen nach dem Brand seine Nähe zu den französischen Katholiken bekundet und sie in sein Gebet miteingeschlossen. Danach hat er sich VOR der Generalaudienz mehrmals dazu geäußert, immer mit großem Bedauern und Sorge.

Bitte hören Sie auf, bei uns solche unfundierten - ja unfairen! - Gerüchte zu streuen. Das ist eine Aussage der Moderation!


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 introibo 18. April 2019 
 

Das Erschütternde an der Angelegenheit

ist allerdings, dass PF es erst gestern fertiggebracht hat, persönlich zum Brand von Nôtre Dame innerhalb der Generalaudienz Stellung zu beziehen. Nichts gegen den Empfang einer jungen politischen Aktivistin, aber es wäre ein schönes Zeichen gewesen, den Pariser Feuerwehrkaplan, welcher die Dornenkrone Jesu und das Allerheiligste gerettet hat, spontan und kurzfristig nach Rom einzuladen und ihm bei der Audienz ganz speziell und persönlich zuerst Würdigung und Dank auszusprechen.
Vom Protokoll denke ich wäre es möglich gewesen: Abreise des Kaplans am frühen Dienstag Abend und Teilnahme mit kleiner Ehrung bei der Mittwochs-Audienz.
Danach hätte der Pontifex ja durchaus noch Greta Thunberg kurz begrüßen können.
Ja, es ist Feuer auf dem Dach der Kirche!


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 freya 18. April 2019 
 

Wetten, dass der Name Greta demnächst die Top 10 der beliebtesten Mädchennamen anführt?!

Was aber nicht unbedingt im Sinne der Klimaschützer ist; denn diesen wäre es am allerliebsten, wenn die Geburtenrate gegen Null tendieren würde, da der Mensch in ihren Augen ein einziger Schmarotzer und damit der größte Klimakiller überhaupt ist.

Aus diesem Grund fördert der Club of Rome, der erstmals 1972 mit der Schrift "die Grenzen des Wachstums" in Erscheinung trat und der indirekt auch eine Greta Thunberg steuert, Geburtenkontrolle und Abtreibung. Im Kampf gegen die Überbevölkerung fordern führende Mitglieder des Clubs sogar, kinderlosen Frauen oder Frauen mit nur einem Kind, zu ihrem 50. Lebensjahr eine Prämie von 80.000 Dollar auszuzahlen! Schöne, neue (Klima)Welt - und der Papst mittendrin!

Stell dir vor es ist Klima - und keiner kommt auf die Welt!


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 Zeitzeuge 18. April 2019 
 

Eine öffentliche Diskussion zwischen Greta Thunberg

und Dr. Wolfgang Thüne wäre bestimmt hoch
interessant, im Vatikan, mit dem hl. Vater als Zuhörer! :-)

Greta könnte dabei die Schüler aufrufen, Freitags nach Schulschluss
bei der Aktion "Saubere Landschaft"
eifrig mitzuhelfen!

Aber das wäre wohl nicht medienwirksam
und ist natürlich utopisch, leider. :-(


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 Steve Acker 18. April 2019 
 

Jesu Botschaft: Fürchtet Euch nicht !

Gretas Botschaft: Ich will dass ihr in Panik geratet.

Ja, Greta wird massiv missbraucht.
Da stecken gewaltige finanzielle und machtpolitische Interessen dahinter.

Was mich auch erschreckt ist, wie leicht man die Jugend manipulieren kann.
Erinnert an dunkle Zeiten.


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 martin fohl 17. April 2019 
 

Sich für eine gesundes Klima einsetzen

ist nie schlecht; doch hier bitte mit Maß und Ziel. Wissenschaftliche Diskurse werden hierfür zu Hauf geführt; auch im Vatikan. Dafür jedoch zum Schule schwänzen zu ermuntern birgt anarchistische Züge in sich. Wenn es nur eine Demonstration wäre... aber jeden Freitag? das finde ich äußerst fragwürdig. Eine Demo am Karfreitag kann ich als Katholik für mich nur ablehnen. Auch für Protestanten ist dieser Tag ja ein Feiertag.
Da die Stadtverwaltung eine Genehmigung erteilt hat, spricht dies wiederum Bände über deren katholische Einstellung: nämlich da ist gar keine!Der Karfreitag ist der Tag an dem wir des Erlösungsleidens Christi gedenken. Es geht an diesem Tag schon um das Klima, aber hier um das Klima in unseren Herzen, dem geitigen und seelischen Klima.Christus sollte in der Mitte stehen, nicht das Klima!


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 Wunderer 17. April 2019 
 

@SVC

Das Ganze ist inszeniert und ein Spektakel. Eine 16jährige wird verheizt und läßt sich verheizen, weil das gut ankommt bei den Glaubenslosen.
Welcher Lehrer erzählt den Schülern von der wahren Gefahr nicht nur für dieses irdische Leben, sondern für das ewige Leben?! Welcher Lehrer ist eigentlich noch gottesfürchtig und katholisch?!- Nicht einmal die meisten Religionslehrer.
Die Gefahr ist nicht der herbeibeschworene "Klimawandel", sondern Gott nicht zu kennen und ein Leben ohne Christus zu leben, sich zu verlieren in allen Moden und zu sündigen ohne Wissen um die Beichte und die Umkehr, was, wie Kardinal Müller es kürzlich in seinem Glaubensmanifest sagte, auch zum ewigen Tod führen kann.
Die Schüler brauchen einen katholischen Religionsunterricht, der diesen Namen dann auch verdient und nicht diese Ideologisierungen und Verführungen, die dieser Papst noch unterstützt.

Auch vor 2000 Jahren gab es das, einen
"Klimawandel", aber dafür ist Gott nicht Mensch geworden und hat gelitten!


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 schlicht 17. April 2019 
 

2.Reihe-Bischöfe

Die Bischöfe von Wilmers, Overbeck und Timmerevers haben sich ja jetzt auch als Greta-Fans "geoutet". Wäre es nicht Ihre Aufgabe den Marsch fürs Leben und deren Initiatoren stärker zu unterstützen? Das sind 2.Reihe-Bischöfe (hinter Marx und Bode), die auch gerne mal in die Öffentlichkeit möchten, aber bitte nicht
negativ auffallen wollen.


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 Benno Faessler-Good 17. April 2019 
 

Den Klimaschutz haben wir Schweizer nicht erfunden!

@ Bernhard Joseph

"Seit 1876 ist der Wald in der Schweiz tabu"

In der Theorie, oft nicht in der Praxis!

"Eidgenössische Volksinitiative "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen"!" wurde am 11. März 2012 knapp mit 50.6 Prozent angenommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABSchluss_mit_uferlosem_Bau_von_Zweitwohnungen!%C2%BB

Ihr Zitat:

"In meiner aktiven Bergsteiger-Zeit habe ich in den Schweizer Alpen schon Umqeltsünden gesehen, die mich fassungslos gemacht haben."

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, Bausünden sind Sünden wider der Natur.

Die Bergler steigen auf die Barrikaden, wenn WIR Städter, Ihnen, den Berglern, Vorschriften machen wollen im Nachhaltigen Umgang in der Natur.

Zum Glück stehen die Schweizer Wälder schon seit 1876 unter relativem Schutz. Im Parlament wird unnötigen Schutz in den Augen einiger weniger, heftig diskutiert.

An solche Bausünden dachte ich bei den "anvertrauten Talenten"


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 Chris2 17. April 2019 
 

Rolle der Wolken aus Kondensstreifen?

Heute Abend scheinen die Wolken im Westen Münchens mal wieder alle aus Kondensstreifen zu bestehen. Niemand kann mir erzählen, dass eine künstlich veränderte Wolkendecke keine Auswirkungen auf das Klima hat.


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 Joy 17. April 2019 
 

Das hat noch gefehlt....

... klar, dass sie jetzt auch noch den Papst in Geiselhaft nimmt, öffentliche emotionale Erpressung durch ein wegen ihres Autismus' unangreifbares Kind


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 Bernhard Joseph 17. April 2019 
 

@Benno Feassler-Good

Sie wollen jetzt nicht ernsthaft die Schweiz als leuchtendes Beispiel des Umweltschutzes hinstellen?!

Ich habe Jahre in der Schweiz gelebt und kenne aus eigener Anschauung die Verwüstungen, die das Anlegen von kilometerlangen Skipisten und Skilifte sowie Hochleistundseilbahnen im Gebirge anrichten. Viele wunderbare Flecken in den Bergen wurden mit Chales zugepflastert. Der Massentourismus belastet das Grundwasser und es müssen enorme Mengen Trinkwasser in hohe Lagen verbracht werden.

Durch Bachbegradigungen kommt es immer wieder zu schlimmen Überschwemmungen. 1993 starben in Brig sogar Menschen, als die Lonza dort im Stadtzentrum über die Ufer trat.

In meiner aktiven Bergsteiger-Zeit habe ich in den Schweizer Alpen schon Umqeltsünden gesehen, die mich fassungslos gemacht haben.

Was Sie ansprechen, gab es in D auch immer schon, z.B. als Küstenschutz (Deichbau und Deichschutz).

So weit zu den anvertrauten Talenten.


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 myschkin 17. April 2019 
 

Bernhard Joseph und ich

sind oft meinungsmäßig auseinander, was meine Wertschätzung des Kommentators nicht mindert. Im konkreten Fall bin ich aber sehr auf seiner Seite. Ich finde es grässlich und unangemessen, eine Jugendliche dermaßen zu heroisieren und mit ideologischen Hoffnungen zu überfrachten, wie das zur Zeit geschieht. Das ist kein behutsamer Umgang mit jungen Menschen.


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 Benno Faessler-Good 17. April 2019 
 

"Gleichnis von den anvertrauten Talenten"

Kommt mir beim Stichwort Umwelt- und Klimaschutz in den Sinn.

In diesem Bereich wurden die anvertrauten Talente sicher nicht vermehrt.


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 wedlerg 17. April 2019 
 

@Palmsonntag : Hinter Greta steckt der Club of Rome

Spenden für die Freitagsdemos gehen direkt auf das Konto der Plant-for-the-Planet Foundation, welche ein Ableger des Club of Rome ist. Das Ganze ist eingebettet in die sozialistische internationale. (siehe mein link unten)


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 Ad Verbum Tuum 17. April 2019 

@SCV

Mit Ihrer Stellungnahme bekräftigen Sie genau weshalb Greta "installiert" wurde: um die Forderungen unangreifbar zu machen, da man sie dann jeweils als emotional geschützten Strohmann benutzen um der sachlichen Diskussion auszuweichen.
Jede sachliche Kritik wird als Angriff auf Greta diffamiert.
Es geht um Macht & Geld - und der aktuelle Hype ist erbärmlich.


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 Palmsonntag 17. April 2019 
 

"Make the Planet GRETA again" ...

diese Klebe-Bapperl habe ich schon des öfteren z.B. an Fußgängerampeln. Regenrohren und Hauswänden gesehen.
Wer steckt dahinter, ein Werbeteam der jungen Dame aus Schweden?


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 SCV 17. April 2019 
 

@Bernhard Joseph

Mit dieser Wortwahl (vielleicht noch das Wort "vereinzelt" streichen) kann ich Ihrem Post zustimmen.

Inhaltlich stehe ich auch nicht hinter der Aktion von Greta Thunberg und sehe erhebliche Lücken in der Argumentation.


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 Bernhard Joseph 17. April 2019 
 

@SCV

Das es veinzelt junge Genies gibt, würde ich nicht bestreiten wollen, nur sehe ich bei dem jungen Mädchen hier keinerlei Hinweis auf solche Talente oder hat Greta schon ein Physikstudium oder dergleichen abgeschlossen? Könnte es jedoch sein, dass dieses Mädchen noch nicht einmal einen Schulabschluss vorzuweisen hat?

Was man da von dem Mädchen vernimmt, sind nette Phrasen, wobei zu vermuten ist, das sie diese nur von anderen übernimmt.

Nennen Sie mir bitte die substanziellen Argumente von Greta und wo sie auf dezidiertem Fachwissen basierend Zustandsanalysen und entsprechende Lösungsansätze zu einem komplexen Phänomen vorlegt.

Und natürlich gibt es Menschen, die ihr Leben lang einen beschränkten Verstand haben und jede Torheit für eine große Idee halten, diese Gruppe nimmt sogar bedrohlich zu, wie man am Hype um Greta gut sehen kann, aber darum wird ein junges Mädchen nicht zum Genie!


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 Bernhard Joseph 17. April 2019 
 

@SCV - Ergänzung

"Greta Thunberg ist bereits 16 Jahre alt und damit in Österreich schon wahlberechtigt"

Insbesondere totalitäre Systeme versuchen sich immer zuerst der Jugend ideologisch zu bemächtigen, weil die Jugend um ein Vielfaches anfälliger für Gehirnwäsche ist.

Daher haben die Sozi`s auch in der Bundesrepublik durchgedrückt, dass das Wahlalter von 21 Jahren auf 18 Jahren herabgesenkt wurde, was zur Folge hatte, dass nun linke Parteien einen erheblichen Stimmenzuwachs haben.

Eine 16jährige ist von der ganzen Persönlichkeitsentwicklung noch unausgereift und kann daher komplexe Zusammenhänge überhaupt nicht adäquat erfassen. Das ist keine Herabsetzung des jungen Menschen, sondern das genaue Gegenteil, denn man kann und darf jungen Menschen keine Entscheidungen aufbürden, die sie auf Grund der noch nicht voll entwickelten Reife und fehlender Lebenserfahrung sowie mangelnden Fachwissens gar nicht treffen können.

Was da mit Greta gemacht wird, ist moralisch höchst grenzwertig!


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 wedlerg 17. April 2019 
 

Es geht nicht um Umwelt oder die Bewahrung der Schöpfung

Damit es auch der letzte kapiert: das Klima hat nichts mit der Umwelt zu tun.

Man kann das Klima weder schützen noch beeinflussen.

Viele Menschen haben das verständliche Bedürfnis, unseren Lebensraum, die Schöpfung zu bewahren, keinen Raubbau an Mensch, Tierwelt und Natur zu betreiben. Das ist ein Anliegen, das wir in einer Welt, in der viele Interessen eine Rolle spielen, hochhalten dürfen und sollen. Aber genau das passiert nicht!

Es geht nicht darum zu analysieren, wo Probleme liegen (z.B. kritisiert niemand die Wasserbelastung durch menschliche Hormone oder die Folgen von Windrad-Bau für Fauna und Flora; niemand kritisiert Umweltzerstörung durch E-Autos; etc.)

Es geht um Klischees: die böse Industrie und das Kapital zerstören die Erde. Aber seltsamerweise ist die Zerstörung im Antikapitalismus vielfach größer.

Der CO2-Wahn indes rechnet bereits vor, dass ein Pferd zu halten "Klima-schädlicher" ist als 20 000 km Autofahren. Klimaschädlicher sind nur Kinder.

www.wiwo.de/lifestyle/werner-knallhart-haustiere-verderben-ihre-oekobilanz/23818088.html


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 introibo 17. April 2019 
 

Hinter Greta Thunberg

steckt ein industrieller Komplex mit Schwerpunkt "Klima" und selbstverständlich macht PF dort mit, denn so können weiterhin Flüchtlinge nach Mitteleuropa kommen, da man den Zuzug mit den klimatischen Bedingungen in den Heimatländern legitimieren kann. Dahinter steckt eine multilaterale Agenda. Auch "Fridays for Future" ist nicht einfach so eine spontane Initiative - es ist alles bis in's kleinste Detail organisiert. Auf "Tichys Einblick" gibt es dazu heute eine gute Recherche von Ansgar Neuhof.


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 SCV 17. April 2019 
 

@Bernhard Joseph: Ihr Kommentar ist despektierlich

Ich persönlich bin kein Freund des Schulschwänzens am Freitag und bin froh, dass meine Kinder daran nicht teilnehmen. Trotzdem finde ich manche negativen Kommentare über Greta Thunberg despektierlich und unsachlich und für ein katholisches Forum nicht angemessen.

z.B. Bernhard Joseph: "alberne Kult um ein kleines Mädchen ...".

Greta Thunberg ist bereits 16 Jahre alt und damit in Österreich schon wahlberechtigt. Sie leidet am Asperger-Syndrom und ist von der Körpergröße klein gewachsen, wie viele andere auch. Sie als "kleines Mädchen" abzuwerten finde ich unangemessen.


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 Benno Faessler-Good 17. April 2019 
 

Seit 1876 ist der Wald in der Schweiz tabu

Den Klimaschutz haben wir Schweizer nicht erfunden!

Zitat aus der NZZ:

https://www.nzz.ch/schweiz/seit-1876-ist-der-wald-tabu-1.18125617

"Im Jahre 1876 gelang es uns, eine revolutionäre Entscheidung zu treffen, die auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit basierte», so beschrieb Bundespräsident Ueli Maurer am Ökoforum in China das Schweizerische Waldgesetz.

Revolutionär war diese Entscheidung in der Tat. Ende des 19. Jahrhunderts häuften sich nämlich die Naturkatastrophen aufgrund der massiven Rodungen, vor allem im Gebirge. Deshalb entschied die Landesregierung, «dass es im Interesse des öffentlichen Wohles liegt, die Kahlschläge zu beschränken», wie die NZZ am 4. Oktober 1874 schrieb.

Ein Rodungsverbot in den Alpen wurde eingeführt. Wer in Zukunft roden wollte, brauchte eine Bewilligung und musste die entwaldete Fläche wieder aufforsten"


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 Stephaninus 17. April 2019 
 

Bleiben wir gelassen

Päpste haben in der langen Geschichte alle möglichen Gäste empfangen (müssen). Über Greta Thunberg als Person möchte ich nichts sagen. Dafür kenne ich sie einfach nicht gut genug. Die Friday for future-Bewegung ist nicht so mein Ding, doch die Bewahrung der Schöpfung ist ganz gewiss ein Anliegen, das uns Christen gut ansteht. Dass der Papst ökologisch denkt, ist dementsprechend nicht schlecht. Schon Benedikt XVI war und ist ein Freund der Natur.


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 Bernhard Joseph 17. April 2019 
 

Langsam glaub ich, dass wir heute alle zwnagsweise in einer einzigen großen Psychiatrie leben

Normal ist das alles nicht mehr, dieser alberne Kult um ein kleines Mädchen, das durch ein paar Floskeln über einen Klimawandel zum Star avanciert.

Seriöse Forschung, Logik und Fakten interessieren nicht mehr. Irgendwie beängstigend, denn wo wird das noch enden?

Demnächst sind Staatslenker Minderjährige im Vorschulalter!

Dieses Treffen des Papst mit Greta wäre dem vergleichbar, wenn der Chef der Pariser Feuerwehr sich statt um die Koordination des Löscheinsatzes an der Notre Dame zu kümmern, ein Treffen mit einem Wasseraufbereitungsvertreter wahrgenommen hätte.

Die Kirche brennt lichterloh in den Seelen so vieler Menschen und Papst Franziskus beteiligt sich an einer peinlichen Medienshow.

Das ist fast so wie der Einsturz des Mittelturmes der Notre Dame!


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 nicodemus 17. April 2019 
 

Noch weiß ich nicht wie die junge Dame denkt!

Äußerungen von ihr, die auf Gott hinweisen kenne ich nicht!(Muss sie vielleicht auch nicht.)
Aber Gott könnte sie und uns einmal fragen:
Hast du mich geliebt?
Was würde die junge Thunberg darauf antworten? Denn Klimaschutz ohne Glauben an Gott,heißt: sie agiert ohne Liebe!
Was ist dann ihre Aktivität wert?
Fragt sich Einer!


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 mirjamvonabelin 17. April 2019 
 

@Greta Thunberg wird missbraucht

Und alle machen mit.

Und ein missbrauchter, missbraucht andere.
Es ist gemein Schüler Freitags vom Unterricht abzuhalten, sie in Gewissensnöte zu bringen.
Obwohl, ich glaube, die meisten die Gelegenheit nützen zum Schulschwänzen.

Hat ihr der Papst nicht von Jesus erzählt, das Jesus alles im Griff hat, auch das Klima.


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 Authentisch 17. April 2019 

Noch eine Ergänzung.

Die Frage, ob eine Demonstration (= Hinweisen auf etwas) "für Klimaschutz und Klimawandel" an einem Samstagvormittag oder Freitagnachmittag z.B. ab 16:00 Uhr, also "in der grundsätzlich unterrichtsfreien Zeit" ebensoviel Zulauf / Begeisterung / BETEILIGUNG von Schülern erlangen würde, ist fraglich!?


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 doda 17. April 2019 

@Stanley

Sie propagiert den Freitag, da die jugendlichen Schüler am Samstag und Sonntag keine Zeit für das Klima haben.
Die beiden Tage stehen ganz im Zeichen von Turnieren der Fuss-, Hand-, Basketball-Vereine und dem Besuch von Parties und Diskotheken.
Zeit für den Besuch der Hl. Messe gibt es auch schon lange nicht mehr ;(


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 griasdigott 17. April 2019 

Der eine Herr, der Greta begleitet könnte doch ihr Vater sein. Kaum wiederzuerkennen im Anzug, kurze Haare oder hinter zusammengebunden.

Doch wer ist der Schirmträger? Auch dieser wendt sich kurz an Franziskus.
Bodygard, Manager...Kindermädchen, Erzieher???

Wer braucht diese Photos? Werbung für was? Der Papst lässt sich doch von keiner Greta für Werbezwecke benutzen. Die grössere Agenda über allem?


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 Critilo 17. April 2019 
 

Hoffentlich...

...ist sie (ganz klimaneutral) zu Fuß nach Rom gegangen und hat (ganz klimaneutral), während sie die Strecke zurücklegte, die Luft angehalten, um CO² ausstoßendes Ausatmen zu vermeiden.


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 Stanley 17. April 2019 
 

Fräulein Thunberg hat uns noch nicht ihr Geheimnis verraten

Warum propagiert sie ständig das Schuleschwänzen an Freitagen ("Fridays for Future")?
Warum fordert sie nicht "Saturdays for Future" oder "Sunday Afternoons for Future"?
Warum ausgerechnet ein Tag, welcher der Schulpflicht unterliegt?


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 Authentisch 17. April 2019 

Was ist Greta Thunberg mit den Besuch beim Papst wichtig?

Ich frage mich, "Was ist mir wichtig, wenn ich eine Person aufsuche, die eine bestimmte Position in einem bestimmten Bereich hat"? Ist Greta eine gläubige Christin? Wenn ja, wahrscheinlich eine Protestantin? - Ich verstehe die Ambition, "politische/politisch einflussreiche Personen" aufsuchen zu wollen, um diese "für mein Vorhaben dahingehend zu gewinnen, damit sie im Rahmen ihrer politischen 'Macht' Dinge für mein Vorhaben bewirken wollen und werden". Welche Macht hat Papst Franziskus, hier weltlich Hilfe zu bewirken? Wäre sie Katholikin, so wäre eine "machtvolle" Handlung in "meinem Vorhaben", den Segen Gottes zu erbitten, ebenso Führung und Leitung, Bewahrung vor Irrwegen, vor Falschem, Kraft für die Wahrheitssuche zu erbitten. Ja. So fehlt mir hier "Erkenntnis für den Grund ihres Ansinnens".


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 wedlerg 17. April 2019 
 

Umfassbare Propaganda

Die Fidays-For-Future Bewegung ist ein verlängeter Arm der Plant-for-the-Planet Foundation, mithin einer de facto sozialistischen Organisation. Hier wird ein Medienspektakel inszeniert, das an düsteste Propagandazeiten von ITAR Tass erinnert. Und mittendrin kirchliche Würdenträger, wie der Erzbischof aus Berlin und PF, der natürlich ein Interesse daran hat, das richtige Foto schießen zu lassen.

www.tichyseinblick.de/meinungen/fridays-for-future-euch-gehoert-nichts-ihr-gehoert-anderen/


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 griasdigott 17. April 2019 

Nehmen Sie am Klimestreik teil

Sie hat Papst Franziskus tatsächlich eingeladen, per Schild, das sie ihm entgegen hielt: Join the klimate strikt - Nehmen Sie am Klimestreik teil.

Interessant auch, dass Greta einen Schirmträger hat. Der junge Mann achtet darauf, dass Greta vor der Sonne geschützt ist.

Eltern habe ich keine gesehen.

Bei der Welt (Zeitung) ist man nicht ganz so begeistert über schwarze Hose und schwarzes Shirt, üblich sei wohl schwarzes Kleid über Knie. Aber es war ja eine Begegnung hinter einer Absperrung. Ihre beige Jacke hatte Greta ausgezogen.


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  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Vom Lehramt längst beantwortet
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  9. Noch eine letzte Messe
  10. Papst Franziskus in Geldnot!

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