Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

... wie auch wir vergeben unsern Schuldigern

24. April 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: was Gott mir getan hat, das erwidere ich dir. Wir müssen seine Vergebung weiterschenken. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal“ (Mt 18,21-22).

Generalaudienz am Mittwoch der Osteroktav. Papst Franziskus setzte in dieser Woche der Verlängerung des Osterfestes seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort und wandte sich in der dreizehnten Katechese dem zweiten Teil der fünften Vaterunserbitte zu: „... wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“.

Im ersten Teil sei zu sehen gewesen, dass wir alles Gott verdankten und immer seine Schuldner seien. In der Kirche gebe es keine „self made men“. Wer bete, lerne, Danke zu sagen. Die Beziehung Gottes zu uns müsse aber zu einer neuen Beziehung werden, die wir mit unseren Brüdern und Schwestern lebten. So verbinde Jesus beide Teile der Bitte mit einem schonungslosen „wie“.


Die Gnade Gottes sei uns reich geschenkt und zugleich verpflichte sie uns: „wer viel empfängt, muss lernen, viel zu geben“. So sei diese Bitte des Vaterunsers eine enge Verbindung von Gottes- und Nächstenliebe.

Liebe „ruft nach Liebe, Vergebung ruft nach Vergebung“. Dies sei deutlich zu sehen, wenn Matthäus direkt im Anschluss an das Vaterunser von der brüderlichen Vergebung spreche und dies später in einem Gleichnis weiter ausführe.

Jesus hebe in den menschlichen Beziehungen die Kraft der Vergebung hervor. Im Leben lasse sich nicht alles mit Gerechtigkeit lösen. Wo das Böse eingedämmt werden müsse, sei der Mensch gefordert, über Gebühr zu lieben, um eine Geschichte der Gnade neu zu beginnen.

An die Stelle des Gesetzes der Vergeltung – „Wie du mir, so ich dir“ – setze Jesus das Gesetz der Liebe: „was Gott mir getan hat, das erwidere ich dir. Wir müssen seine Vergebung weiterschenken“.

Gott schenke jedem Christen die Gnade, im Leben seiner Brüder und Schwestern eine Geschichte des Guten zu schreiben, insbesondere derjenigen, die etwas Unangenehmes und Unrechtes getan hätten: „mit einem Wort, mit einer Umarmung, mit einem Lächeln können wir das weitergeben, was wir am wertvollsten erhalten haben: Vergebung“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich heiße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen. Ich freue mich, die vielen jungen Menschen zu begrüßen, besonders die Firmlinge und Ministranten. Christus lebt! Mit seiner Auferstehung hat der Herr die Sünde und den Tod überwunden. Der Auferstandene erneuere unser Leben und mache uns fähig, die Kraft der Liebe und Vergebung unseren Nächsten zu schenken. Gesegnete Ostern!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  12. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  13. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  14. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz