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Sind Zitate von Mutter Teresa für Twitter ‚Hassrede’?

24. April 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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US-Senator Ted Cruz hat die Sperre eines Zitats von Mutter Teresa durch die Plattform Twitter kritisiert. Christlich-konservative Nutzer würden überproportional häufig blockiert, sagte Cruz bei einer Anhörung.


Washington D.C. (kath.net/LSN/jg)
US-Senator Ted Cruz hat Vertreter von Twitter und Facebook bei einer Anhörung gefragt, ob Zitate von Mutter Teresa von Kalkutta mittlerweile als „Hassrede“ gewertet würden.

2017 löschte Twitter eine Nachricht einer Lebensschutzorganisation, die nur aus einem Bild von Mutter Teresa und einem Zitat von ihr bestand: „Abtreibung ist zutiefst frauenfeindlich. Drei Viertel der Opfer sind Frauen: die Hälfte der Babys und alle Mütter.“ Twitter begründete die Sperre mit einem Verstoß gegen die Richtlinien. Nach Protesten wurde die Nachricht wieder frei geschaltet.


Bei einer Anhörung des Justizunterausschusses des US-Senats brachte Senator Cruz die Sperre dieser Nachricht als Beispiel für die Diskriminierung konservativer, insbesondere christlich-konservativer Nutzer von Twitter und Facebook. „Stimmt einer von ihnen der Ansicht zu, dass Mutter Teresa Hassreden verbreitet hat“, fragte der Senator wörtlich.

Der Vertreter von Twitter versuchte die Sperre damit zu rechtfertigen, dass jede Nachricht in ihrem Kontext gesehen werden müsse. Darüber hinaus seien auch Nachrichten von Abtreibungsbefürwortern gesperrt worden, behauptete er.

Michael Brown hat diese Aussage auf seinem Blog auf der Internetseite von LifeSiteNews kritisiert. Seit Jahren sei bekannt, dass Twitter immer wieder Nachrichten oder sogar die Konten von Lebensschützern wie Live Action und Lila Rose sperre beziehungsweise Werbung von dieser Seite nicht veröffentliche. Wenn Twitter oder Facebook tatsächlich in gleicher Strenge gegen Abtreibungsbefürworter vorgehe, dann sollten die Unternehmen das beweisen, forderte Brown.



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