Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Ferdinand Habsburg: "In Wahrheit glauben wir alle an etwas"

24. April 2019 in Jugend, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rennfahrer und Kaiser-Urenkel: "Die Lehre der katholischen Kirche hilft mir, meine Beziehung zu meinem Schöpfer laufend weiter zu entwickeln."


Wien (kath.net)
"Mir vermittelt meine Religion wichtige Grundlagen für das tägliche und spirituelle Leben. Die Lehre der katholischen Kirche hilft mir, meine Beziehung zu meinem Schöpfer laufend weiter zu entwickeln. Sie erinnert mich auch immer wieder daran, dass es mehr gibt als das, was mit den Händen greifbar ist." Mit klaren Worten hat sich Rennfahrer und Kaiser-Urenkel Ferdinand Habsburg in einem Interview mit "News" zu seinem katholischen Glauben bekannt. Laut seinen Beobachtungen seien die glücklicheren Menschen alle spirituell. Ein besonderes Glaubensvorbild war für ihn sein Großvater Otto von Habsburg. Erst mit 19 Jahren ließ Ferdinand sich firmen, zu dem Zeitpunkt sehr überzeugt und bereit für das wichtige Sakrament. In den zwei Jahren zuvor habe er erstmals bewusst gespürt, dass es einen Gott gibt. Inzwischen habe er in der katholischen Kirche sein seelisches Zuhause gefunden. "Jedenfalls bete ich sicherlich täglich. Einmal ist es vorgekommen, dass mich im Flugzeug jemand auf meinen Glauben angesprochen hat, weil er bemerkt hat, dass ich den Rosenkranz bete. Das war ein interessantes Gespräch." Sonntags und an den Feiertagen gehe er fast regelmäßig in die heilige Messe, manchmal gehe er aber auch gerne ganz allein in die Kirche, um zu beten.


Auf die Frage, wie er einem Atheisten das Bedürfnis zu glauben erklären würde, meine Habsburg: "Ein Atheist glaubt, dass es keinen Gott gibt. Ich glaube, dass es ihn sehr wohl gibt. Die Existenz Gottes kann wissenschaftlich nicht beweisen, aber ebenso wenig, dass es ihn nicht gibt. In Wahrheit glauben wir also alle an etwas. Und so gesehen, brauche ich ihm nichts zu erklären, denn er hat dieses Bedürfnis zu glauben ja genau wie ich, nur dass er eben glaubt, es gibt nur das Hier und Jetzt." Er möchte aber niemanden zwingen wollen, gläubig zu sein. Dies gehe auch gar nicht. Für ihn wäre es aber schön, wenn er durch seinen Glauben und sein Vorbild, den einen oder anderen Menschen dazu zu bringen würde, sich mit Gott zu beschäftigen und den Weg zu ihm zu finden.

Foto Ferdinand Habsburg (c) Wikipedia/Geoff Ridder/CC BY 3.0


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  8. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  9. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  10. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  3. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  4. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  5. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  6. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  7. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  8. Der Heilige und das Tier
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  12. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  13. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz