Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  3. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  4. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  5. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  6. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  7. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  8. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

Friede, Freude, apostolische Sendung: die Ostergaben Jesu

28. April 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Wunden Jesu – Quelle des Friedens. Die Auferstehung Jesu – der größte Grund unserer Freude, der Beginn einer neuen Dynamik der Liebe. Appell für Migranten in Libyen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli am Weißen Sonntag, Sonntag der Barmherzigkeit. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom Tag (Joh 20,19-31). Jesus erscheine im Abendmahlsaal und bringe drei Geschenke: den Frieden, die Freude und die apostolische Sendung.

Die ersten Worte, die er sage, seien: „Friede sei mit euch“. Der auferstandene Herr bringe echten Frieden, weil er durch sein Opfer am Kreuz die Versöhnung zwischen Gott und der Menschheit erreicht und Sünde und Tod besiegt habe.

Seine Jünger brauchten als erste diesen Frieden, denn nach der Gefangennahme und dem Todesurteil des Meisters seien sie in Verwirrung und Angst geraten. Jesus erscheine unter ihnen lebendig und zeige seine Wunden im glorreichen Leib und schenke so den Frieden als Frucht seines Sieges.

Doch an jenem Abend sei der Apostel Thomas nicht anwesend gewesen. Über dieses außergewöhnliche Ereignis informiert beanspruche er, ungläubig gegenüber den Aussagen der anderen Apostel, die Wahrheit dessen, was sie behaupteten, persönlich überprüfen zu wollen. Acht Tage später, wiederhole sich die Erscheinung. Jesus komme der Ungläubigkeit des Thomas entgegen und fordere ihn auf, seine Wunden zu berühren. Sie seien die Quelle des Friedens, weil sie das Zeichen der immensen Liebe Jesu seien, der die dem Menschen feindlichen Kräfte, die Sünde, das Böse und den Tod, besiegt habe.

Das zweite Geschenk sei die Freude. Die Osterzeit sei daher eine Zeit der Freude.


Neben dem Frieden und der Freude bringe Jesus den Jüngern als Geschenk auch die Sendung. Er sage ihnen „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (V. 21). Die Auferstehung Jesu sei der Beginn einer neuen Dynamik der Liebe, die die Welt mit der Kraft des Heiligen Geistes verwandeln könne. Diese Liebe verbreite sich durch die Apostel.

An diesem zweiten Ostersonntag seien wir eingeladen, uns mit Glauben Christus zu nähern und unser Herz für den Frieden, die Freude und die Sendung zu öffnen.

Nach dem Mittagsgebet forderte Franziskus dazu auf, sich seinem Gebet für die Flüchtlinge anzuschließen, die sich in Aufnahmestellen in Libyen befinden, "deren bereits sehr ernste Lage durch den anhaltenden Konflikt noch gefährlicher wurde". Er rief dazu auf, dass besonders die Frauen, die Kinder und die Kranken so schnell wie möglich durch humanitäre Korridore evakuiert werden können.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Octavianus 29. April 2019 
 

@Tonica

Wie kommen Sie darauf, dass Franziskus nicht zum Gebet für die Terroropfer von Sri Lanka aufgefordert hätte?


1

0
 
 Palmsonntag 29. April 2019 
 

Da capo: Friede - Freude - Eierkuchen - das kommt doch irgendwie bekannt vor?!!!

@ freya


4

0
 
 Herbstlicht 29. April 2019 
 

Der Vatikan hat eine besondere Vorliebe für Politik.

Er organisiert eine Konferenz über Nationalismus.
Diese findet aktuell statt vom 1.-3.Mai.
Man darf gespannt sein, welche bahnbrechenden Erkenntnisse wieder daraus gezogen werden.

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-04/vatikan-konferenz-nationalismus-akademie-sozialwissenschaften.html

Kommt eine Zeit, in der sich politische Interessengruppen, Eliten, UNO, EU und Vatikan im politischen Kampf zusammenschließen, um gemeinsame Ziele anzustreben.
Mir kommt es vor, als sei allmählich fast nichts mehr auszuschließen.


5

0
 
 freya 29. April 2019 
 

Friede - Freude - Eierkuchen ?!

Das wichtigste Geschenk, das Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung machte und von dem im Evangelium zum Barmherzigkeits-Sonntag ausdrücklich die Rede ist, ist es PF nicht wert auch nur mit einer Silbe zu erwähnen?!
Jesus hauchte sie an und sprach: "Empfangt den Hl. Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert!" - Friede, Freude, apostolische Sendung - aber kein einziges Wort zum Sakrament der Versöhnung!
Diese Ansprache ist wie so viele andere aus seinem Mund, wieder Mal nur ein einziges Armutszeugnis.
ARMUT auf allen Ebenen scheint das Kennzeichen dieses Pontifikats zu sein!


7

0
 
 Herbstlicht 29. April 2019 
 

@Tonika

Sie sagen es.
Franziskus arbeitet sich an seiner Prioritätenliste ab; er sortiert und klammert aus, je nach Interessenlage.
Migranten, Klima, Armut, die Politik insgesamt sind seine bevorzugten Themen, andere hingegen schiebt er nach hinten.

Was sagt Jesus:
Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen (Mt 16,18).
Petrus, der Fels und nicht
Petrus, der Politiker.
So verstehe ich das zumindest.


5

0
 
 Diadochus 29. April 2019 
 

Flüchtlinge

Der Papst forderte zum Gebet für die Flüchtlinge in den Aufnahmestellen in Libyen auf. Zur Information für den Papst: Die Lage ist in Deutschland indes ebenso gefährlich geworden, insbesondere für Frauen. Wie lange wird das so noch gut gehen? Sri Lanka ist näher als wir denken.


6

0
 
 MSM 29. April 2019 
 

Apostolische Sendung?

Was versteht er denn "konkret" darunter? Den Missionsbefehl kann er nicht meinen, der fällt ja unter seine Proselytenmacherei.


8

0
 
 Tonika 28. April 2019 
 

Für Franziskus sind die gebombten Christen nur eine Fussnote, da Klima, Flüchtlinge wichtiger sind.

"Das zweite Geschenk sei die Freude. Die Osterzeit sei daher eine Zeit der Freude."

Diese Freude wurden den Christen in Sri Lanka durch Muslime auf grausamste und barbarische Weise am Ostersonntag, geraubt. Dennoch wird Franziskus den Islam in Schutz nehmen und die Christen zur Selbstanklage auffordern.



Dieser Papst scheint auf gewisse Themen wie Flüchtlinge, Klimawandel, Armut, Katholiken- Bashing, regelrecht fixiert zu sein.

Das wirkt alles so zwanghaft. War klar, dass Franziskus nicht zum Gebet für die christlichen Terror-Opfer in Sri Lanka aufforderte.

Sie sind kein Thema mehr, denn es gibt schließlich viel wichtigere Dinge für den Papst wie der Klimawandel, die Propagierung von Massenmigration, der interreligiöse Dialog mit Muslimen, etc.


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Der Heilige Geist und die Mission
  2. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  3. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  4. Jesus – der Weg in den Himmel
  5. Die zwei Stimmen – des Guten und des Feindes
  6. Vom ‚Wenn’ zum ‚Ja’: der Weg von unten nach oben
  7. Die Barmherzigkeit Christi
  8. Das Entstehen des Auferstehungsglaubens und der qualitative Sprung
  9. ANGELUS
  10. Das Leben in Christus – die Steine des Todes entfernen








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  6. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  7. Die Kirche von morgen
  8. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  9. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  10. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz