Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Wenn Antisemitismus zum Kollateralschaden deutscher Hilfsgelder wird

29. April 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Constantin Schreiber, Bestsellerautor und ARD-Moderator, kritisiert Schulbücher in islamischer Welt


Hamburg (kath.net) Der Bestsellerautor und ARD-Moderator Constantin Schreiber übt deutliche Kritik an einem heiklen Weltbild in Schulbüchern islamisch geprägter Länder. Dies berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur "idea". Anlass ist sein neues Buch „Kinder des Koran. Was muslimische Schüler lernen“, welches diese Woche erscheint. Er habe sich dafür mehr als 100 Schulbücher angeschaut, sagte Schreiber in einem Interview mit dem "Spiegel": "Ich bin auf kein Buch gestoßen, das ich umfassend positiv bewerten würde.“ In einer afghanischen Veröffentlichung hieß es ihm zufolge, Juden würden die „Menschen vom rechten Weg abhalten“ und dass Muslime als „bestes Volk“ Andersgläubigen überlegen seien. Im iranischen Unterrichtsmaterial kämen zumindest Passagen vor, in denen es heiße, andere Religionen seien zu respektieren. Gleichzeitig gebe es einen ausgeprägten Antiamerikanismus. Frauen, die unzureichend verhüllt seien, brächten sich einem iranischen Schulbuch zufolge in Gefahr. Sie riskierten die Belästigung durch „lüsterne Männer“.


Laut Schreiber hat Deutschland das afghanische Religionsbuch mitfinanziert. 2018 seien mehr als 62 Millionen Euro in einen internationalen Fonds eingezahlt worden. Dieser „Afghanistan Reconstruction Trust Fund“ zahle Geld an das afghanische Finanzministerium, das wiederum das Bildungsministerium finanziell ausstatte, um Unterrichtsmaterialien herauszugeben: „Die Bundesrepublik überweist offenbar quasi blanko hohe Beträge nach Afghanistan.“ Er sei gegen eine Unterstützung, wenn Schüler lernen sollten, dass Juden angeblich minderwertig sind: „Da wird Antisemitismus dann zum Kollateralschaden deutscher Hilfsgelder.“

Der Begriff „rassistisch“ werde laut Schreiber in Deutschland inflationär benutzt: „Wenn plötzlich alles rassistisch ist, ist es am Ende irgendwann egal.“ Beim Begriff „antimuslimisch“ sei diese Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten. Auch die Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, Seyran Ates, oder der deutsch-palästinensische Publizist und Psychologe Ahmad Mansour (Berlin) gelten laut Schreiber als antimuslimisch: „Ich glaube, dieser Vorwurf schockiert heute kaum mehr jemanden.“ Der Grimme-Preisträger und Tagesschau-Moderator Schreiber ist Autor des Buches „Inside Islam. Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  2. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  3. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  4. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  5. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  6. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  7. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  8. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  9. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  10. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz