Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  2. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  3. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  4. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  5. Berliner Christenverfolgung
  6. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  7. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  8. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  9. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  10. Ignoriert Kardinal Hollerich die Lehre der Kirche?
  11. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  12. Kardinal Woelki warnt vor Entstehung einer deutschen Nationalkirche
  13. Vatikan will Abkommen mit China "ad experimentum" verlängern
  14. O Crux, ave spes unica – die Gnade von ‚Summorum Pontificum’
  15. Ganz einfach: Großartig!

Nigeria: ‚Christen werden getötet wie Hühner’

8. Mai 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Ndagoso: Der Konflikt zwischen Moslems und Christen im Nordwesten des afrikanischen Landes hat nicht nur religiöse Ursachen. Die internationale Gemeinschaft soll der Regierung helfen, Frieden und Sicherheit im Land zu ermöglichen.


Kaduna (kath.net/LSN/jg)
„Die Christen werden getötet wie Hühner.“ Mit diesen dramatischen Worten beschrieb Matthew Man-Oso Ndagoso, der Erzbischof von Kaduna, die Lage der Christen im Nordwesten von Nigeria. Er rief die internationale Gemeinschaft, die bis jetzt wenig Engagement gezeigt hat, dazu auf die nigerianische Regierung zu unterstützen.

In den letzten Monaten seien hunderte Christen getötet und ganze christliche Dörfer zerstört worden, sagte Erzbischof Ndagoso in einem Telefoninterview mit LifeSiteNews am 26. April. Darüber hinaus seien Tausende geflohen. Die Regenzeit habe begonnen. Die christlichen Dorfbewohner würden aus Angst vor Entführungen und Mordanschlägen nicht zu ihren Höfen zurück kehren um mit der Aussaat zu beginnen.


Der Konflikt zwischen den christlichen Dorfbewohnern und den radikal-muslimischen Fulani sei nicht nur religiös begründet, erläuterte Ndagoso. Die Fulani seien Hirten, die oft nomadisch leben würden. Die Konflikte zwischen ihnen und den sesshaften Christen und Anhängern der traditionellen Naturreligion würden bis in die Kolonialzeit zurück reichen und seien nie gelöst worden.

Die Führung der Provinzen im Nordwesten des Landes, in welchen sich die Diözesen seiner Kirchenprovinz befinden, sei seit der Unabhängigkeit Nigerias stets in der Hand von Moslems gewesen, die wenig oder nichts gegen die Angriffe auf die Christen unternommen hätten. Die Situation sei von „Ungerechtigkeit und Straflosigkeit“ geprägt. Durch die bevorzugte Behandlung der Moslems werde der ursprünglich ethnische und kulturelle Konflikt zu einem religiösen geworden, sagte der Erzbischof.

Die Verfassung Nigerias schütze die Religionsfreiheit und bevorzuge keine Glaubensgemeinschaft. Im Nordwesten Nigerias, wo 98 Prozent der Bevölkerung Moslems sind, habe die Scharia das staatliche Recht verdrängt. Im Westen des Landes sei die Situation wesentlich besser. Hier würden Moslems und Christen zahlenmäßig etwa gleich stark sein. Die Alphabetisierung sei hier sehr hoch. In diesem Landesteil würden Moslems und Christen friedlich miteinander leben, betonte Ndagoso.

Die erste Pflicht jedes Staates sei der Schutz des Lebens und des Eigentums seiner Bürger. Dies sei im Nordwesten Nigerias derzeit nicht gewährleistet. Erzbischof Ndagoso rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, seiner Regierung dabei zu helfen, Frieden und Sicherheit im ganzen Land sicher zu stellen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 zeitblick 9. Mai 2019 

Christen aus Nigeria welcome!

Ich denke da eher an die Christen aus Nigeria die zu uns geflüchtet sind. Ich bin in der Afrikanischen Gemeinde. Tolle Menschen, bestens integriert, tüchtig, Kinderreich, tief gläubig. Was für ein Elend über ihr Volk? Aber sie sagen: "Gott ist gut. Er ist ist gut alle Zeit!" Und sie sehen, was da bei uns alles reinkommt! Und sie beten! Mit ihnen müssen wir uns jetzt schon fest zusammen schließen. Leider gibt es noch nicht genug Pfarren und Gemeinschaften die sie ganz aufnehmen und die Zeichen der Zeit verstehen.


2

0
 
 derGl?ckliche 9. Mai 2019 
 

Auf die freimaurerische internationale Gemeinschaft, kurz UNO würde ich keine Hoffnung setzten.

Die sozialistische Menschenrechtskommisarin Michelle Bachelet hat nichts besseres zu tun als Österreich anzuprangern, weil die anerkannten Flüchtlinge bei uns in Österreich Mindestsicherung, Sprachkurse, Menschenrechte, Arbeit, Sicherheit, Freiheit der Religionsausübung und noch vieles mehr bekommen. Österreich das pro Kopf gerechnet mehr Flüchtlinge als alle anderen EU Länder aufgenommen hat und einen Milliarden-Betrag (mehrere % des BIP) in die Integration und das Wohlergehen von Flüchtlingen steckt. Selbige Michelle Bachelet hält es nicht für Notwendig auf die Menschenrechtssituation von Christen in Nigeria aufmerksam zu machen.

Man mache sich selbst ein Bild von dieser widerlichen Propaganda; https://derstandard.at/2000102805442/UNO-ruegt-Oesterreich-wegen-Umgang-mit-Asylwerbern

Die UNO ist ein Istrument der internationalen Freimaurerei, Aussaat und Ernte im Emblem, die Gradeinteilung der Weltkugel, alles hat seine maurerische Bedeutung. Die Eingeweihten können es decodieren.


3

0
 
 Anton_Z 8. Mai 2019 

Nicht auszudenken, wenn Moslems...

...derartiges Leid zugefügt werden würde. In Deutschland würde die ARD und alle angeschlossenen Heuchler-Medien einen Brennpunkt und eine Sondersendung nach der anderen produzieren, bis die Studios, die Kameras und die Moderatoren zu qualmen beginnen würden. Einschließlich Lichterketten von Kiel bis zum Bodensee. Aber bei Christen hüllt man sich wie immer in Schweigen.


18

0
 
 schlicht 8. Mai 2019 
 

Christenverfolgung

die steigende Zahl der Asylbewerber aus Nigeria lässt für unsere Gesellschaft ähnliche Zustände befürchten. Selbst der BND hat schon vor der Nigeria-Mafia gewarnt. Hat schon jemand feststellen können, dass die Regierung irgendetwas dagegen tut? Trotz Ablehnung der allermeisten Anträge wird kaum jemand abgeschoben.


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. „In Nigeria geschieht ein Völkermord“
  2. „Bildung gibt einem Kind einen Schlüssel für die Zukunft“
  3. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  4. Nigeria: 5 Millionen demonstrieren gegen Christenverfolgung
  5. Nigeria: „Dunkelheit hat sich ausgebreitet, doch sie hat nie gewonnen“
  6. ‘Übergriffe auf Christen werden zügelloser’
  7. Nigeria: Islamistische Gewalt nimmt weiter zu
  8. Nigeria: Bischof beklagt Untätigkeit der Polizei
  9. Priester verschleppt, entführte Nonnen befreit
  10. Nigeria: Kirchlicher Massenprotest nach Massaker an Christen








Top-15

meist-gelesen

  1. Berliner Christenverfolgung
  2. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  3. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  4. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  5. Priester in Italien auf offener Straße erstochen
  6. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  7. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  8. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  9. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2021 mit Bischof Marian Eleganti
  10. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  11. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  12. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  13. US-Bischof Seitz entsetzt über Vandalismus in Kathedrale: Wichtige Herz-Jesu-Statue zerschmettert
  14. Erzbischof Gänswein aus Krankenhaus in Rom entlassen
  15. „Der barmherzige Samariter hat auch seinen Mantel geteilt…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz