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Die Apostolische Reise nach Bulgarien und Nordmazedonien

8. Mai 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: auch ein bisschen Hefe lässt den ganzen Teig wachsen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Und er sagte zu seinen Jüngern: Deswegen sage ich euch: sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um euren Ldib, was ihr anziehen sollt! (...) Denn nach all dem streben die Heiden in der Welt. Euer Vater weiß, dass ihr das braucht. Vielmehr sucht sein Reich; dann wird euch das andere dazugegeben. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben“ (Lk 12,22.30-32)

Generalaudienz am Mittwoch der dritten Osterwoche. In seiner Katechese ließ Papst Franziskus die Apostolische Reise nach Bulgarien und Nordmazedonien (5.-7. Mai 2019) Revue passieren

Bulgarien, so der Papst, bilde in besonderer Weise eine Brücke zwischen Zentral-, Ost-, und Südeuropa, „und so habe ich unter dem Motto „Pacem in terris“ alle eingeladen, auch weiterhin den Weg der Brüderlichkeit zu gehen“. In diesem Zusammenhang „war mir auch die Begegnung mit dem Patriarchen Neofit und den Mitgliedern des Heiligen Synods der bulgarisch-orthodoxen Kirche eine besondere Freude“.


In der Tat seien wir Christen berufen und gesandt, Zeichen und Werkzeug der Einheit zu sein, was uns gelinge, wenn wir uns im Heiligen Geist mehr auf das konzentrierten, was uns eine, als auf das, was uns auch heute noch voneinander trenne.

Die Kirche in Nordmazedonien, der Heimat der heiligen Mutter Teresa, sei eine kleine, aber gastfreundliche Gemeinschaft, die auf die Gnade Christi vertraue, um ein Ort der Stärkung für viele Menschen zu sein. Seit jeher lebten in diesem Land ganz verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammen.

Alle gemeinsam stünden sie vor der Herausforderung, sich neuen Horizonten zu öffnen, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Daher „war es für mich schön, gerade dort mit den jungen Menschen dieses Landes zusammenzutreffen und sie zu ermutigen, den großen Traum einer guten Zukunft gemeinsam und im Vertrauen auf Gott Wirklichkeit werden zu lassen“.

Neben den Zeugnissen der Jugendlichen habe Franziskus in Skopje auch jene der Priester und geweihten Personen gehört: „Männer und Frauen, die ihr Leben Christus gegeben haben“. Für sie komme früher oder später die Versuchung zu sagen: „Herr, was ist dieses kleine Geschenk von mir angesichts der Probleme der Kirche und der Welt?“. So habe der Papst die daran erinnert, dass ein bisschen Hefe den ganzen Teig wachsen lassen könne, und ein wenig Parfüm, rein und konzentriert, lasse die gesamten Umgebung duften.

Es sei das Geheimnis des eucharistischen Jesus, Same des neuen Lebens für die gesamte Menschheit. Die heilige Messe, die er auf Platz in Skopje-Platz gefeiert habe, „hat in einem Umfeld des heutigen Europas das Wunder Gottes, der mit ein paar gebrochenen und geteilten Broten und Fischen den Hunger der Menge stillt, erneuert. Seiner unerschöpflichen Vorsehung vertrauen wir die Gegenwart und die Zukunft der Völker an, die ich auf dieser Reise besuchte“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache, insbesondere die Schulgemeinschaft der Realschule St. Maria aus Niederviehbach. Dankbar für die Hoffnung und Stärkung, die ich während meiner Reise vermitteln und selbst empfangen durfte, wünsche ich auch euch allen, die ihr hier auf Pilgerreise seid, Kraft und Freude aus dem Glauben, aus dem Erlebnis der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen.


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