12 Mai 2019, 12:10
Jesus – der einzige Gute Hirt
 
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Franziskus: Christus – er spricht, er weiß, er gibt ewiges Leben, er behütet. Dank an die Mütter der Welt. Gedenken an den Fatima-Tag. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Regina Caeli am vierten Sonntag der Osterzeit, Sonntag des guten Hirten Weltgebetstag um geistliche Berufungen. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom Tag (Joh 10,27-30): „Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins“.

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Der Papst betonte: „das Werk Jesu drückt sich in einigen Handlungen aus: er spricht, er weiß, er gibt ewiges Leben, er behütet“.

Der gute Hirte – Jesus – achte auf jeden von uns, er suche und liebe uns, er spreche sein Wort an uns und kenne unser Herz, unsere Wünsche und Hoffnungen sowie unsere Misserfolge und Enttäuschungen. Er nehme uns auf und liebe uns so, wie wir seien, mit unseren Stärken und Fehlern. Für jeden von uns „gibt er das ewige Leben“, er biete uns also die Möglichkeit, ein erfülltes Leben ohne Ende zu führen.

In den Worten und Gesten, die beschrieben, wie Jesus, der gute Hirte, sich auf uns beziehe, spiegelten sich die Worte über die Schafe wider: „sie hören auf meine Stimme", „sie folgen mir". Dies seien Handlungen, die zeigten, wie wir der zärtlichen und fürsorglichen Haltung des Herrn entsprechen müssten. Wenn wir auf seine Stimme hörten und sie erkennten, bedeute dies, dass wir ihm nahe seien, was sich im Gebet festige. Diese Vertrautheit stärke in uns den Wunsch, ihm zu folgen, aus dem Labyrinth der falschen Pfade herauszukommen, selbstsüchtige Verhaltensweisen aufzugeben, neue Wege der Brüderlichkeit und der Selbsthingabe zu beschreiten, um ihn nachzuahmen.

„Vergessen wir nicht, dass Jesus der einzige Hirt ist, der zu uns spricht, uns kennt, uns ewiges Leben gibt und uns behütet“, so der Papst. Wir seien seine Herde und wir müssten uns nur bemühen, auf seine Stimme zu hören, während er mit Liebe die Aufrichtigkeit unserer Herzen prüfe.

Aus dieser ständigen Vertrautheit mit unserem Hirten erwachse die Freude, ihm zu folgen und uns zur Fülle des ewigen Lebens führen zu lassen. Dieses ewige Leben sei bereits in unserer irdischen Existenz gegenwärtig, aber es werde sich nach dem Tod vollständig offenbaren und uns in endloses Glück einführen, „in Gemeinschaft mit Gott und mit allen Menschen, die sich von Ihm leiten gelassen haben“.

Nach dem Regina Caeli erinnerte der Papst auch daran, dass in vielen Ländern heute der Muttertag gefeiert wird: „Ich möchte allen Müttern einen herzlichen Gruß senden und ihnen für ihre wertvolle Arbeit bei der Kindererziehung und dem Schutz des Wertes der Familie danken“, so der Papst: „Wir gedenken auch der Mütter, die auf uns vom Himmel aus sehen und weiterhin mit dem Gebet über uns wachen. Unsere Gedanken richten sich auch an unsere himmlische Mama, die wir morgen, den 13. Mai, unter dem Namen Unsere Liebe Frau von Fatima feiern werden“.



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