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Österreich: Zahl der Neupriester 2019 steigt auf 26

15. Mai 2019 in Österreich, 2 Lesermeinungen
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Erwartete Zahl für das laufende Jahr liegt über den Vorjahren - Zwei Drittel stammen aus Österreich, knapp die Hälfte aus den Orden


Wien (kath.net/KAP) Die Zahl der Priesterweihen in der katholischen Kirche in Österreich liegt im Jahr 2019 wieder knapp über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Infolge der "Kathpress"-Berichterstattung zum am Sonntag begangenen "Weltgebetstag für geistliche Berufungen" trafen weitere Angaben aus den Orden ein, die auf mindestens 26 Neupriester schließen lassen. Nach dem bisherigen Tiefpunkt von Neupriestern im Jahr 2017 - damals wurden 20 Männer geweiht - gab es im Vorjahr 24 Neupriester. Deren Zahl pendelt seit 2009 zwischen 20 und 30, mit einem Ausreißer (2011: 33). Davor lag diese Zahl allerdings deutlich höher, mit einem Jahresschnitt von 74 in den 1970er Jahren, 52 in den 80er bzw. 50 in den 90er Jahren. Insgesamt leben und wirken in Österreich derzeit an die 3.800 katholische Priester.

Zwölf der in den kommenden Wochen oder bereits in den vergangenen Monaten geweihten Priesteramtskandidaten des Jahres 2019 kommen aus den Männerorden, die anderen sind Diözesanpriester. 17 stammen aus Österreich, wobei fünf gebürtige Oberösterreicher, je drei Wiener und Burgenländer, je zwei Niederösterreicher und Steirer sowie je einer Kärntner und Salzburger sind. Vier von ihnen werden allerdings außerhalb ihrer Heimatdiözese ordiniert. Von den neun im Ausland geborenen Neupriestern stammen drei aus Ost- und zwei aus Westeuropa, drei aus Asien und einer aus Afrika. Zwei Männer wurden heuer in ihren Heimatländern Indien und Kamerun zum Priester geweiht - nach einer teils in Österreich absolvierten Priesterausbildung, wo auch ihr künftiges Einsatzgebiet sein wird.

Das Durchschnittsalter der diesjährigen Neupriester beträgt heuer 37 Jahre, wobei der jüngste erst im 24., der älteste im 61. Lebensjahr steht. Speziell die Spätberufenen bringen neben der verpflichtenden Ausbildung - dazu gehört das Theologie- und Philosophiestudium sowie die propädeutische und pastorale Phase - auch andere Bildungs- und Berufswege mit: Jus-, Wirtschafts-, Physik- und Pharmaziestudien findet man in den Lebensläufen der neuen Priester ebenso wie frühere Tätigkeiten als Tischler, Politikberater, Kirchenmusiker, Verkäufer oder Krankenpfleger, einer von ihnen ist Leiter der Provinz seines Ordens. Etliche der Priesterkandidaten haben Erfahrungen in Volontariaten oder längeren Sozial- oder Missionseinsätzen im Ausland gesammelt.

Traditioneller Termin 29. Juni

Während die Kirche am Sonntag, 12. Mai, beim "Weltgebetstag für geistliche Berufungen", die kirchlichen Berufe und speziell den Priesterberuf thematisiert und zum Gebet für diese aufruft, finden rund um das Kirchenfest Petrus und Paulus Ende Juni traditionell die Priesterweihen statt. Die größte davon ist im Wiener Stephansdom, wo Kardinal Christoph Schönborn am 22. Juni um 9.30 Uhr acht Männern - einer davon kommt aus einer Ordensgemeinschaft - das Weihesakrament spendet. Bereits in den vergangenen Wochen hat der Wiener Erzbischof in der Wiener Rochuskirche sowie bei den Barmherzigen Brüdern insgesamt drei Weihen vorgenommen.

Direkt am Apostelfest am 29. Juni weiht der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics im Martinsdom (9 Uhr) zwei Männer aus seiner Diözese zu Priestern, Bischof Manfred Scheuer um 10 Uhr im Linzer Mariendom einen Kandidaten und in St. Pöltner Dom um 14.30 Uhr Bischof Alois Schwarz zwei. Am 30. Juni folgt der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler, der um 9 Uhr in der Wiltener Stiftskirche einem Ordensmann die Hände auflegt, eine Woche nachdem am 23. Juni um 15 Uhr der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl in der Basilika Seckau - der Grazer Dom ist ja wegen Renovierungen derzeit gesperrt - den Weihegottesdienst leitet. Im Klagenfurter Dom 30. Juni weiht schließlich der emeritierte Linzer Bischof Maximilian Aichern - da die Diözese Gurk derzeit keinen eigenen Bischof hat - eine spätberufenen Priesteramtskandidaten.

Weitere Priesterweihtermine gibt es in den Stiften und Klöstern. Bereits stattgefunden hat am 27. April die Weihe im Stift Heiligenkreuz von vier Männern, von denen zwei künftig in Deutschland tätig sein werden und deshalb nicht in der Statistik berücksichtigt sind. Am 6. Juni weiht Bischof Manfred Scheuer im Stift Schlägl um 16 Uhr ein Mitglied der Prämonstratenser-Chorherren, am 29. Juni der Augsburger Weihbischof Florian Wörner in der Wallfahrtskirche Maria Plain einen Benediktiner aus dem Stift St. Peter, sowie schließlich am 4. Oktober der emeritierte Grazer Bischof Egon Kapellari im Kloster Leibnitz einen Kapuzinermönch zum Priester.

Weiterhin ist die derzeit angegebene Zahl noch nicht die endgültige. Erfahrungsgemäß kann es in der zweiten Jahreshälfte zu weiteren Priesterweihen kommen, deren Termin derzeit noch nicht feststeht.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild



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Lesermeinungen

 ThomasR 15. Mai 2019 
 

selbst mit einem langsamen Zuwachs der Anzahl der Zelebrationsorte bzw. -termine der alten Messe

(insbesondere als 2.Form in einer Pfarre o.Konvent)wird die Anzahl der Bewerber in Priesterseminaren und folgend Neupriester langsam auch wachsen.

Interesse von jungen Männern an der alten Messe und nach der Erneuerung der neuen Messe(ohne Ministrantinnen,bzw Altardiesnt von Ministrantinnen getrennt von Ministranten,mit Momenten der Stille,eng nach Messbuch-und nicht nach eigenen Ideen-,cum crucifisso ist da.

Man denkt an eine tragische Situation der Priesterausbildung nördlich der Alpen(mit ganz wenigen Ausnahmen, Wigratzbad,COR in Eichstätt, Eichtstätt?)

In keinem der diözesanen Priesterseminar wird die zweite liturgische Form des RR gepflegt(z.B.einmal in der Woche- in meinen Augen völlig ausreichend), in keinem diözesanen Priesterseminar wird die Ausbildung in beiden liturg Formen angeboten,eher umgekehrt man hört von abgewiesenen altrituellen Bewerbern(in einem Priesterseminar in Süddeutschland gilt sogar angeblich Platz im Seminar nur gegen Aufgabe von Kontakt mit Tridentina)


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 KMCA 15. Mai 2019 
 

Klare Statistiken, bitte?

Was mich interessieren würde: wie viele Prozent dieser 26 sind aus a) Heiligenkreuz, b) der Gemeinschaft der Rochuskirche in Wien, und c) anderen nicht-progressiven Gemeinschaften?

Ich habe den Verdacht, dass diese drei Gruppen einen weit überproportionalen Anteil der Neupriester stellen: was einerseits gut ist. Aber andererseits auch den Niedergang der verweltlichten "normalen" Kirche in AT zeigt. Denn da bleiben vermutlich nicht viele Neupriester übrig.


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