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USA: Alabama beschließt Pro-Life-Gesetz

15. Mai 2019 in Prolife, 10 Lesermeinungen
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Zu 10 bis 99 Jahren Gefängnis kann künftig ein Arzt im Bundesstaat Alabama verurteilt werden, wenn er illegal eine Abtreibung durchführt - UPDATE: Governeurin Ivey hat das Gesetz inzwischen unterzeichnet. Damit ist es rechtskräftig


Alabama (kath.net/pl) Bis zu 99 Jahren Gefängnisstrafe drohen Medizinern künftig, wenn sie eine Abtreibung illegal durchführen. Der von Republikanern geführte Senat des US-Bundesstaates beschloss dieses Gesetz vor wenigen Stunden. Der US-Nachrichtensender „CNN“ wies eigens darauf hin, dass die republikanischen Unterstützer dieses Gesetzentwurfes die Gesetzgebung mit dem ausdrücklichen Ziel vorangetrieben haben, Roe v. Wade (die Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs im Jahr 1973, Abtreibung zu legalisieren), zu kippen.

Der republikanische Gouverneur Kay Ivey hat sechs Tage Zeit, um das Gesetz zu unterzeichnen, das dann nach sechs Monaten in Kraft treten wird. Ein gerichtlicher Kampf um dieses Urteil steht zu erwarten.


In Alabama dürfen - so das Gesetz tatsächlich in Kraft tritt - ungeborene Kinder künftig dann nur noch abgetrieben werden, falls „ein schweres Gesundheitsrisiko“ für die Mutter vorliegt, berichtete der britische „Guardian“. Auch bei Vergewaltigung und Inzest darf das Kind nicht durch Abtreibung getötet werden.

Die Entscheidung fügt sich in weitere neue Gesetze in anderen US-Bundesstaaten ein, die den Pro-Life-Aspekt wieder stark in den Mittelpunkt rücken. So beschloss beispielsweise Ohio, dass ab Nachweis des Herzschlages beim ungeborenen Kind (etwa ab der 6. Schwangerschaftswoche) dieses nicht mehr abgetrieben werden darf, kath.net hat berichtet.

UPDATE
Governeurin Kay Ivey hat das Gesetz inzwischen unterzeichnet. Sie schrieb dazu auf Twitter: „Dieses Gesetz legt kraftvoll Zeugnis für den tiefen Glauben von Alabama, dass jedes Leben wertvoll ist und dass jedes Leben ein heiliges Geschenk von Gott ist.“ Mit der Unterschrift der Governeurin ist das Gesetz rechtskräftig, es wird in sechs Monaten in Kraft treten. Insider schätzen, dass das Gesetz jährig über 20.000 Kindern das Leben retten wird.






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