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Kanada: Initiative für Gewissensklauseln bei Euthanasie

17. Mai 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Parlamentsabgeordnete befürchten, dass noch mehr Ärzte ihre Praxen schließen, wenn sie gezwungen sein sollten, an Euthanasie mitzuwirken. Darunter würde die Palliativmedizin leiden.


Ottawa (kath.net/jg)
Abgeordnete zum Parlament Kanadas wollen ein Gesetz verabschieden, das die Gewissensfreiheit von medizinischem Personal und Apothekern bei Euthanasie schützen soll, berichtet der Catholic Herald.

Unter dem Gesetz wäre es illegal, medizinisches Personal, Mitarbeiter von Apotheken und alle anderen Mitarbeiter des Gesundheitswesens dazu zu zwingen, direkt oder indirekt an Euthanasie mitzuwirken. Es untersagt darüber hinaus die Kündigung von Personen, die sich weigern an Euthanasie mitzuwirken.


Abgeordnete, die das Gesetz in das kanadische Parlament eingebracht haben, befürchten, dass die Palliativversorgung in Kanada unter der gegenwärtigen Euthanasieregelung leiden könnte. Er habe bereits von Ärzten gehört, die ihre Praxis geschlossen hätten, weil sie befürchteten, an einem assistierten Selbstmord mitwirken zu müssen, sagte Michael Cooper, ein Abgeordneter der Konservativen Partei.

Ohne Gegenmaßnahmen könnte die Versorgung mit Palliativmedizin in Kanada in einer Zeit schlechter werden, in welcher die zunehmende Alterung der Bevölkerung eine Stärkung verlangen würde. Ohne Palliativversorgung könnten sich in der Folge noch mehr Personen den Eindruck gewinnen, es gebe keine Alternative zur Euthanasie oder sogar von Verwandten oder Bekannten dazu gedrängt werden, erläuterte Cooper. 2018 waren 1,12 Prozent der Todesfälle in Kanada durch Euthanasie verursacht.



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Lesermeinungen

 Pluto16 17. Mai 2019 
 

Schaffe ein Problem und biete die Lösung dafür

Wäre Euthanasie in Kanada nicht per Gesetz erlaubt, bräuchte es dieses Gesetz zur Gewissensfreiheit nicht, denn es gäbe das selbst geschaffene Problem nicht.
Mache Mord per Gesetz zu "Recht" und das medizinische Personal ist gezwungen dem "Patienten" zu seinem "Recht" zu verhelfen.
Und nicht nur das, denn die Sprache steuert das Denken.
Wenn Mord nicht akzeptiert wird, dann bezeichne ihn als Abtreibung, Euthanasie, Organspende, Todesstrafe, usw. und die Masse wird ihn als etwas "Gutes" akzeptieren.

Wollen sie von einem Mediziner behandelt werden von dem sie wissen, dass er Abtreibungen und Euthanasie durchführt und vielleicht gerade eben einen Sterbenden ausgeschlachtet hat?

Wollen sie sich von einem Mediziner operieren lassen mit der Gewissheit, dass ihr Tod das bessere Geschäft für ihn ist?
So lange ich das irgendwie beeinflussen kann will ich das nicht.

Ich spreche hier nur für mich und nur ich kann diese Entscheidung für mich treffen.


3
 

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