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Woelki distanziert sich von Anti-Kirche-Aktion 'Maria 2.0'

20. Mai 2019 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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In einer Predigt im Marienwallfahrtsort Hennef-Bödingen wandte er sich gegen eine missbräuchliche Verwendung des Namens der Gottesmutter zur Durchsetzung kirchenpolitischer Forderungen.


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich von der Aktion "Maria 2.0" klar distanziert. In einer Predigt im Marienwallfahrtsort Hennef-Bödingen wandte er sich gegen eine missbräuchliche Verwendung des Namens der Gottesmutter zur Durchsetzung kirchenpolitischer Forderungen. "Hier in Bödingen begegnen wir nicht einer Mainstream-Maria. Hier begegnen wir dem Original, hier begegnen wir einer Maria, die nicht irgendwelche Wahrheiten verkündet, hier begegnen wir einer Maria, die nicht verwendet wird zur Durchsetzung kirchenpolitischer Überlegungen. Hier begegnen wir einer Frau, die steht für die überzeitlichen Wahrheiten, die entscheidend sind für das Heil unserer Seele.", erinnert Kardinal in seiner Predigt und betont, dass an Orten wie Bödingen das Original, die wahre Maria, anzutreffen sei.

Woelki nannte Maria das „Zepter der rechten Lehre“ und „Überwinderin der Irrlehre“. Maria stehe im Dienst der Wahrheit, „einer Wahrheit, die wir nicht selbst machen können, die wir uns nicht selbst ausdenken können, einer Wahrheit, die wir geschenkt bekommen haben, nicht von irgendwem, sondern von Gott selbst, es ist die Wahrheit, die frei macht, weil sie aus aller Enge menschlicher Irrwege hinausführt in die Weite Gottes.“ Der Kölner Erzbischof verteidigte auch den Glauben an die Jungfrauengeburt, die sich viele Menschen heute nicht mehr vorstellen könnten: „Wer die Möglichkeit der Jungfrauengeburt bestreitet, muss sich fragen lassen, ob er den lebendigen Gott in seiner Schöpfermacht ernst nimmt.“


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Lesermeinungen

 freya 20. Mai 2019 
 

@Adamo

Von Erzbischof Burger ist nichts anderes zu erwarten: Er schweigt und toleriert wo er eigentlich klar Schiff machen müsste - nur um nirgends anzuecken oder sich irgendwie unbeliebt zu machen!
Die einzige Sorge dieser weichgespülten Mainstream- Hirten ist die, dass sich die Zahl der Kirchenaustritte in Grenzen hält und die Kirchensteuereinnahmen im Bistum konstant bleiben! Von Übernahme von Verantwortung im Hirten- und Wächteramt der Kirche weit entfernt!


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 Konrad Georg 20. Mai 2019 
 

Das trifft es

"Wer die Möglichkeit der Jungfrauengeburt bestreitet, muß sich fragen lassen, ob er den lebendigen Gott in in seiner Schöpfermacht ernst nimmt".

Genau das muß immer wieder gesagt werden.


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 Sebi1983 20. Mai 2019 
 

Schön, dass sich nun einige Oberhirten zu Wort melden; erst Voderholzer aus Regensburg...

... nun Woelki aus Köln. Es beruhigt, dass es in Deutschland noch Bischöfe gibt, die sich nicht von den zeitgeistgesteuerten Kräften den Mund verbieten lassen.


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 Adamo 20. Mai 2019 
 

Ein klares Hirtenwort!

Vielen Dank für diese Wiederjustierung auf unsere heiligste Gottesmutter.

In Freiburg verhandelt der Erzbischof Stefan Burger noch mit den Initianten des Fulventuches an der Uni-Kirche Freiburg, anstatt dass er es als schlimmste Verunglimpfung der Gottesmutter brandmarkt.

Dieses teuflische Vulventuch kommt auch noch ausgerechnet von katholischen Theologiestudenten!

Wehe uns, wenn diese Typen mit ihren antichristlichen Vorstellungen, nach ihrem Examen, vom Erzbischof Burger auch noch auf uns losgelassen werden und unsere Kinder Religionsunterricht erteilen.

So wird unsere Kirche von innen her zerstört!


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 Herbstlicht 20. Mai 2019 
 

@freya

Ihre Anregung, dem verantwortlichen Priester eine Mail zu schreiben, habe ich aufgegriffen und sie soeben abgeschickt.

Angesichts der Lage der katholischen Kirche fühle ich mich momentan ziemlich niedergeschlagen.
Doch es ist mir klar, dass ich nicht in dieser Stimmung bleiben kann und soll.
Es gilt zu handeln.
Ich glaube, die Mail an den Priester, der auch Leiter der SE ist, ist mir inhaltlich ziemlich gut gelungen.
Nun bin ich gespannt auf seine Reaktion und auch auf die evtl. Reaktion des Diakons.


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 lesa 20. Mai 2019 

Verlässlicher Hirte und Lehrer

@Kardinal Woelki: Wunderbar, das ist sehr hilfreich "für alle Beteiligten!"
Wussten wir es doch: Kardinal Woelki zählt zu denen, auf die wir uns verlassen können, und er ist "ein geschickter Lehrer" (Paulus)
Danke!


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 Zeit f?r die Wahrheit 20. Mai 2019 
 

Maria dich lieben ist allzeit mein Sinn...

Wozu brauche ich eigentlich Maria 2.0 wenn ich als gläubiger Katholik bereits bei Maria 8.12 bin? Das ist ja ein totaler Rückschritt. Wenn mit jedem Ave Maria die Hölle erzittert, dann scheint der Satan zur Zeit durch das Gebet derjenigen, die noch Rosenkranz beten eine Panikattacke zu haben. Das wäre sowieso meine Empfehlung an alldiejenigen, die meinen, dass sie alles mögliche innerhalb der Kirche ändern müßten: Einfach mal anfangen, den Rosenkranz zu beten, falls man überhaupt noch weiß, was das ist und wie man diesen betet. Ich wünsche mir auch von anderen Bischöfen eine klare Distanzierung zu Maria 2.0. Im Bistum Fulda hat der neue Bischof einen Dechanten und seinen Anhang auch noch mit einer Einladung zum Mittagessen belohnt.


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 AlbMag 20. Mai 2019 
 

Sehr beruhigend, Eminenz Kardinal, und vergelt's Gott!

Es ist auch ein sehr grosser Trost, dass das Wort an uns ergangen ist. Nur ein kleines Beispiel mit grosser Wirkung: Joh 14, 15-21. Wer Ohren hat, der höre, ...


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 Freude an Gott 20. Mai 2019 
 

Danke...

...Herr Kardinal! Vergelt´s Gott, und ich hoffe, dass alle Bischöfe den Mut finden, zur katholischen Lehre zu stehen, ob sie gelegen kommt oder ungelegen.


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 freya 20. Mai 2019 
 

@Herbstlicht

Ihre Schilderung bestätigt nur mein Bild, das ich inzwischen von verheirateten Diakonen habe: So weit sind wir schon, dass der Diakon dem Priester vorgibt wie die Hl. Messe zu gestalten ist!


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 horologius 20. Mai 2019 
 

Na endlich

Der unselige Streik der Frauinnen ging ja bis gestern. Hirtenworte wären schon viel früher nötig gewesen. Diese Damen wissen ja selber nicht, was sie da wollen. In Freiburg vverlangten sie vom Bischof, er solle keine Priester mehr weihen, bis es Priesterinnen gibt. Ohne Worte.


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 wedlerg 20. Mai 2019 
 

Der einzige Aufrechte!

Andere sind ja offenbar eher auf der Linie der schamlosen Proteste.


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 Herbstlicht 20. Mai 2019 
 

Dem Kölner Kardinal sei herzlich gedankt!

Gestern besuchte ich die Hl. Messe in einer Nachbargemeinde unserer SE.
Schon eine Viertelstunde vorher war kaum ein Parkplatz zu finden. Nachdem der aushelfende Priester die nicht sehr zahlreich erschienenen Gläubigen begrüßt hatte, erklärte der Diakon, dass im Pfarrsaal nebenan ein "Wortgottesdienst" gehalten würde.
Daher also die vielen Autos vor der Kirche. Ich war geschockt. Noch mehr aber, als der Diakon ankündigte, dass es keine Lesung geben würde. Die Anwesenden sollten sich dennoch hinsetzen und für die Anliegen der Frauen beten.
Doch gerade gestern waren als zweite Lesung schöne und hilfreiche Worte aus der Offenbarung des Johannes an der Reihe.
Gott sei Dank aber war die Predigt absolut hörenswert und passte haargenau auf die Situation.

Vorhin schrieb ich eine Protestmail an den Diakon, denn seine Bekanntgabe, die Lesung ausfallen zu lassen, wurde nicht vom zelebrierenden Priester getroffen, wie ich durch ein Gespräch mit ihm nach der Messe erfuhr.


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 Freude_am_Glauben 20. Mai 2019 
 

Klare Ansage! Echtes HIRTENwort! Danke und verglt`s Gott!

" Hier begegnen wir einer Frau, die steht für die überzeitlichen Wahrheiten, die entscheidend sind für das Heil unserer Seele."

„einer Wahrheit, die wir nicht selbst machen können, die wir uns nicht selbst ausdenken können, einer Wahrheit, die wir geschenkt bekommen haben, nicht von irgendwem, sondern von Gott selbst"

Labsal für unsere dürstenden Seelen,
Trost und Stärkung für uns!

Wir halten fest an unserem guten Glauben, dieser starke HIRTE bestärkt uns darin, auch wenn viele lauter etwas anderes verbreiten...

DANKE!!!


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 Paul-Lukas 20. Mai 2019 
 

bitte weitere Hirten nachziehen!

Auf! mutig sein! Wir müssen dem mainstream und den Medien nicht gefallen!

Die Kirche Gottes ist nicht von dieser Welt. Wann macht es endlich wieder mal klick?


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 Chris2 20. Mai 2019 
 

Großartiges "Hirtemwort"

Die Geister scheiden sich. Jetzt weist sich, wer zu Maria und Christus und wer zeitgeist- und eigenem-Lebenswandel-konforme Abziehbilder des Herrn und seiner Mutter propagiert. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Denn: "Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht." (Gal 1,8)


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 nazareth 20. Mai 2019 
 

Danke! Warum kommt die Verkündigung 60 Jahre zu spät? Wir Schäfchen brauchen allzeit die rechte Lehre und mutige Hirten die furchtlos das Schifflein Petri durch jede Meereslage durchmanövrieren. Maria ist unser Leuchtturm, allzeit unsere Hilfe, allzeit ihren Kindern nahe, damit die vielen Strömungen und Irrtümer uns nicht ganz übermannen.


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