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Bischof Zdarsa: steht jedem frei, das Schiff der Kirche zu verlassen

23. Mai 2019 in Aktuelles, 32 Lesermeinungen
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Augsburger Bischof übt schwere Kritik an "Maria 2.0": "Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von eucharistischer Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich"


Augsburg (kath.net)
Der Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa hat deutliche Kritik an der Anti-Kirchen-Aktion "Maria 2.0" geübt. "Hierfür kann es kein noch so gut gemeintes Verständnis seitens der Bischöfe geben. Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von der eucharistischen Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich", schreibt Zdarsa in einer am Mittwoch von der Diözese verbreiteten Stellungnahme, die zuerst von der "Tagespost" aufgegriffen wurde. Auch eine noch so hohe öffentliche Aufmerksamkeit könne über diese Negativwirkung nicht hinwegtäuschen, betonte der Bischof und stellt klar: "Hierfür kann es kein noch so gut gemeintes Verständnis seitens der Bischöfe geben." Zdarsa vertrat weiter, dass es auch jedem frei stehe, "das Schiff der römisch-katholischen Kirche zu verlassen, wie es Papst Franziskus erst kürzlich gegenüber einer Ordensfrau formuliert hat".

Der Augsburg Bischof lobte hingegen laut einem Bericht des "Domradios" die Aktion "Maria 1.0" der deutschen Katholikin Johanna Stöhr. "Denn hier nimmt jemand sein ihm eigenes Charisma wahr und setzt seine Fähigkeiten und Talente ganz für den Dienst an Gott ein." Echte Erneuerung der Kirche gibt es laut Zdarsa nur durch persönliche Bekehrung, Hinwendung zu Gott und ein Leben aus dem Glauben und den Sakramenten. Dies mache etwa die Initiative Maria 1.0 wieder bewusst.


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Lesermeinungen

 lesa 26. Mai 2019 

Nicht weggehen schließt ein, gegen den Strom zu schwimmen

@Alpenglühen: Ihnen, @hape und den anderen Postern danke für die Beiträge!
Zu Joh 6, 51-69 Gedanken von Benedikt XVI.: "Wollt auch ihr weggehen? Diese provokative Frage gilt den Gläubigen aller Zeiten. Die Lehre Jesu scheint unerträglich zu sein, zu schwierig, als dass sie angenommen und in die Praxis umgesetzt werden könnte. Da sind die, die Christus ablehnen und verlassen. Andere versuchen das Wort den Moden der Zeit "anzupassen", und berauben es so seinem wesentlichen Sinn und Wert. "Wollt auch ihr weggehen?" Diese beunruhigende Provokation erklingt im Herzen und erwartet von jedem von uns eine persönliche Antwort. Jesus gibt sich nämlich nicht mit einer oberflächlichen und formalen Zugehörigkeit zufrieden. Seine Nachfolge erfüllt das Herz mit Freude und gibt unserem Dasein seinen vollen Sinn, sie bringt jedoch Schwierigkeiten und Entsagung mit sich, da man oft gegen den Strom schwimmen muss."


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 Alpenglühen 25. Mai 2019 

@KurtK - @lesa hat bereits eine Schriftstelle zitiert.

U. ich denke, daß auch Joh. 6,48 bis 6,68 u. Mk 10,17-22 inhaltlich zur Aussage von Bf. Zdarsa paßt. Es ist zwar keine Aufforderung zu gehen, aber ein Nicht-daran-Hindern zu gehen. Christus rennt den Jüngern in Joh. u. dem Mann in Mk. nicht hinterher u. sagt: „War nicht so gemeint, wir finden einen leichteren Weg“. Im Gegenteil! Er läßt sie gehen u. verschärft noch seine Worte. Denn es geht um „klare Kante“, um eine klare Entscheidung, IHM ohne wenn u. aber nachzufolgen oder eben nicht. Joh. 3,15f
Wenn ich IHM nachfolge (also zu SEINER Herde gehöre) u. mich auf diesem Weg verirre od. aus Schwäche sündige, dann geht mir der Herr nach wie dem Schaf im Gleichnis.
Die Kirchenstreikler jedoch, die wollen m.E. nicht in Christi Herde u. Schafstall sein u. auf SEINE Stimme hören. Sondern sie wollen Hirt, Herde, Stall u. Weide nach ihrem gusto ändern. Daß Christus jedoch bei diesem „neuen Konstrukt“ ausgeschlossen wird, das interessiert nicht.


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 hape 25. Mai 2019 

Maria 2.0 nur der Gipfel eines Eisberges

Im Grunde kann es in der röm.-kath. Kirche über den Weg einer Reform keine zwei Meinungen geben. Dieser Weg führt immer und immer zuerst über die persönliche Umkehr und infolge dessen zur eucharistischen Vereinigung mit Christus. Aus dieser Quelle entspringen dann evtl. auch strukturelle Reformen. Wer diesen Weg aber verlässt, „schließt sich de facto selbst von der eucharistischen Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich“, wie Bisch. Konrad sagt. – Könnte man auch sagen, der exkommuniziert sich selbst und der schließt sich selbst aus der Kirche aus? – Wie dem auch sei. Der Aufruf, sonntags ausgerechnet dem eucharistischen Herrenmahl fernzubleiben, ist jedenfalls nur der Gipfel jenes verdrehten Denkens, das meint, Strukturveränderungen müssten zwingend der persönlichen Umkehr vorausgehen. Denn diese Haltung ist weit verbreitet. Insofern ist Maria 2.0 nur der sichtbar gewordene Teil jenes Eisberges, dessen eigentliche Gefahr weitestgehend im Verborgenen bleibt.


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 Pater Pio 25. Mai 2019 
 

Danke Bischof Zdarsa

Danke, Bischof Zdarsa, für die klaren Worte. Die " Machen wir die Kirche platt "- Fraktion hat mit diesem sogenannten Kirchenboykott alle Grenzen überschritten
und dazu noch, was die absoluteste Frechheit ist, unsere allerheiligste Muttergottes vor den Karren gespannt. Denen hat es wirklich voll die Sicherungen raus gehauen und in der Hölle wird darüber eine riesen Party gefeiert. Zutiefst erschreckend und beschämend, diese verkrachten " Kirchenemanzen ". Es braucht keine durchgeknallten Salafisten, aggressive Atheisten und antichristliche Geheimgesellschaften, das Schiff Kirche zum Kentern bringen, das können die eigenen Leute am Besten. Zum Glück wird es dieses Kentern nicht geben! Gott kann man nicht hintergehen und reinlegen, man kann IHM den Zeitgeist nicht aufzwingen und man kann IHN mit seinem Wahnsinn nicht überwinden. Bleiben wir doch der Kirche Gehorsam, umso mehr, wenn es gewisse Kreise nicht mehr wollen!


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 chriseeb74 24. Mai 2019 
 

Meines Erachtens...

muss von klerikaler Seite her noch deutlicher gemacht werden, dass diese Boykottaufrufe eine Sünde wider den Hl. Geist sind...und was das für Konsequenzen nach sich zieht kann man gerne in den Evangelien nachlesen...


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 lesa 24. Mai 2019 

Den Hirtendienst treu ausüben ist Erbarmen zur Potenz

@KurtK: Das Wort "Wenn man euch nicht hören will, dann schüttelt den Staub von euren Füßen und geht an einen anderen Ort. Ich sage euch, Sodom und Gomorrha wird es nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt." Dieses Wort hat wohl mit der Aussage Zdarsa innerliche Verwandtschaft. Und der Hl. Paulus mahnt: "Lasst keine Spaltungen unter uns aufkommen." Klare Worte sind ein Schutz, dass das Volk nicht hineingerissen wird in die verheerenden Anti-Kirchenvorstellungen noch größere Teile der Kirche mit sich reißen. Das ist ein Hirtendienst im letzten Moment, wie @Chris 2 im anderen thread zum neuen Artikel zu Bischof Zdarsa richtig beobachtet. Der Gute Hirte lehnt nicht die Person ab, aber er stellt klar welches Verhalten gut und welches böse und schädlich ist.


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 Chris2 24. Mai 2019 
 

Die Geister scheiden sich

und selbst Stille Bischöfe melden sich laut zu Wort, um das Erbe des Stifter, des allmächtigen Gottes, zu bewahren. Vergelt's Gott dafür.


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 KurtK 24. Mai 2019 
 

guter Hirt

Maria 2.0 begeistert mich auch nicht und zum Glück ist es nicht bis in die Schweiz hinübergeschwappt. Doch ich nehme wahr, dass vor allem ältere Frauen, die sich ihr Leben lang in der Kirche engagiert haben, wegen Missbrauchsskandal und einigen Aussagen einiger Bischöfe von ihrer Kirche, der sie immer treu gedient haben, masslos enttäsucht sind...
Doch ich frage mich, wo in Bischof Zdarsas Bibel Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte und wenn ich euch nicht passe, dann geht doch und sucht euch eine andere Herde. In MEINER Bibel steht: Jesus erzählte ein Gleichnis - der gute Hirte schaut zu seinen Schafen und wenn eines sich verirrt hat, geht es ihm nach und sorgt für es und trägt es auf den Schultern wieder zurück...


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 girsberg74 24. Mai 2019 
 

Freifahrtschein für eine meinungsstarke Frau?

@Aegidius
„Liebe Gewitterwolke, bitte die Kirche im Dorf lassen! Aigner ist doch nicht die CSU, hat überhaupt kein Mandat, sich zu kirchenpolitischen Fragen, geschwiege denn zu de-fide-Fragen zu äußern und spricht schon gar nicht für die Kirche!“

Sehr geehrter Aegidius, ich nehme Ihre Kommentare regelmäßig gerne zur Kenntnis.
In diesem Falle gehe ich davon aus, dass Sie schon immer CSU gewählt haben und es Ihnen daher weh tut, dass durch diese Frau (I. A.) das Ansehen „Ihrer“ Partei - als einer sich christlich gebenden Partei – schwindet.

Nur, mit der Struktur Ihrer Argumentation, ist das Ansehen einer jeden Partei nicht zu retten.


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 Reichert 23. Mai 2019 
 

Aegidius, Frau Aigner hat sich auch für die Verwendung von Embryonen zu Forschungszwecken eingesetzt. Der größte Abtreibungsarzt Deutschlands namens Stapf
tötete in einem Immobilie eines CSU- Vorstandsmitgliedes. Einwände dagegen wurden als dessen Privatangelegenheit bezeichnet.In München war die CSU früher gegen die städtische Förderung eines
linksextremistischen Zentrums. Als man jedoch in der Stadt mitregieren konnte, votierte man auf einmal ebenfalls für die öffentliche Alimentierung desselben.


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 girsberg74 23. Mai 2019 
 

Ein Zeichen der Hoffnung:

Die Wortmeldung von Bischof Konrad Zdarsa.


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 girsberg74 23. Mai 2019 
 

Trotzdem zur Wahl gehen!

@Gewitterwolke „Meine persönliche Konsequenz ist, dass die CSU für mich unwählbar geworden ist. Nie wieder CSU!“

Das muss für die Partei ja nicht immer so bleiben, für die Person jedoch schon. Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Ich hatte aus diesem Grund mal einer allerchristlichsten Partei meine Stimme gegeben,die, das ahnte ich vorher schon, nicht durchkam. Es gab einfach nichts anderes. Heute gibt es für mich eine wirksame Alternative, meint eine Partei, die durchkommt.


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 Wunderer 23. Mai 2019 
 

Kei Wunder, wenn Frauen so agieren und reagieren

Etwas Gutes kann diese Aktion noch haben: diese Frauen zeigen es, daß in der Kirche vieles nicht stimmt, daß insbesondere viele Männer (doch auch Bischöfe) ihre Hausaufgaben offenbar nicht gut machen und gemacht haben, nämlich eine gute Katechese mit dem Katechismus durchzuführen, Gebote und Lehren zu predigen. Stattdessen diese Treffen der Männerrunden, kann man mal sagen, etwa der Bischofsversammlungen im Frühjahr und Herbst- und was passiert?- Es geht falsch weiter, denn nichts passiert.

Stattdessen u.a. eine ungehörige Anbiederung an die Frauen, der Wink auch mit Ämtern usw. Man macht ihnen Appetit und Appetit auf mehr und es ist Betrug. Kein Wunder, wenn da einigen Frauen der Kragen platzt: wer macht sie denn scharf?- Es sind die, die das alles offen und versteckt unterstützen.


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 Anna Lea 23. Mai 2019 
 

Das Verlassen kann man diesen möchtegern

Priesterrinnen erleichtern in dem man sie exkommuniziert, wie es bei der "Wir sind Kirche" Verein vor einigen Jahren der Fall war. "Das ist mein Leib" möchten wir von solchen Weib nieee...mals hören.


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 lakota 23. Mai 2019 
 

Manchmal könnte ich meine Freundin in Neu-Ulm

um ihren Bischof Zdarsa beneiden! Er hat schon oft klare Ansagen zu aktuellen Themen gemacht. Ich denke daran, wie er im Zusammenhang mit Seelsorgeeinheiten ungefähr gesagt hat: "Wie viele Leute fahren sonntags 30-40km ins nächste Möbelhaus und uns Katholiken sind ein paar km in den nächsten Gottesdienst zu viel?" Das fand ich klasse, genauso seine Aussage zu Maria 2.0!


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 Rita1937 23. Mai 2019 
 

Wäre es nicht angebracht auch den Herren im Ordinariat München, bzw. "NICHT-Filiale von Rom" das gleiche zu empfehlen???
Man sieht wie nicht nur die Emanzen sondern auch Kardinäle mit den ganzen Apparaten verwirrt sind... ja mit ihren Konkubinen, hätte beinahe vergessen...


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 borromeo 23. Mai 2019 

@Fides Mariae

Naja, zunächst einmal muß Bischof Zdarsa mit Vollendung des 75. Lebensjahres dem Papst seinen altersbedingten Rücktritt anbieten. Ob den der Papst auch annimmt, ist eine ganz andere Frage. Oft werden Bischöfe noch zwei oder mehr Jahre über das 75. Lebensjahr hinaus im Amt belassen.

Bischof Zdarsa weiß vermutlich noch nicht, ob ihm eine Verlängerung zuteil werden wird oder nicht, und so denke ich, daß er zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht mit seinem Ruhestand in einigen Wochen rechnen kann. Deswegen halte ich es für unwahrscheinlich, daß seine Aussage nur damit zu tun haben könnte, daß er allein deswegen mutig wird, weil er demnächst nichts mehr zu "befürchten" habe. In dieser Richtung interpretiere ich jedenfalls Ihren Kommentar.

Natürlich ist es generell richtig, daß es einen solchen Effekt bei Verantwortungsträgern geben kann, die vorher nicht wagen, ihre Meinung vernehmbar kundzutun. Aber im vorliegenden Fall gehe ich davon nicht aus.


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 mampa 23. Mai 2019 
 

Danke

Danke für diese ermunternden Worte an Bischof Zdarsa!
Es wäre schön wenn sich noch mehr Bischöfe in dieser Weise melden würde,
damit ich mich als Frau und Mutter in der Kirche noch geborgen fühlen kann.


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 benedettino 23. Mai 2019 
 

"Es steht jedem frei, das Schiff der Kirche zu verlassen", auch Priestern und Bischöfen!
Den herzlichsten Dank für die klaren Worte an Bischof Zdarsa nach Ausgburg.


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 Fides Mariae 23. Mai 2019 
 

@borromeo: Kragen geplatzt?

Hat vielleicht eher damit zu tun, dass er bald in Rente geht.


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 Fides Mariae 23. Mai 2019 
 

Lokalpatriotismus

Hihi, Bischof Zdarsa lobt die "deutsche Katholikin" Johanna Stöhr sicher gerne, sie ist nämlich in seinem Bistum zuhause.
Aber das sagt natürlich auch etwas aus über ein Bistum aus, welche Art

BETEN wir für einen guten Nachfolger von Bischof Konrad, der die Linie der Augsburger Bischöfe fortsetzt und kein Bistum Augsburg 2.0 daraus machen will.


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 freya 23. Mai 2019 
 

Bischof Zdarsa erfüllt sein Hirten- und Wächteramt - während andere Bischöfe versagen!

Ein Bischof hat jede Rebellion gegen das Lehramt der Kirche umgehend in die Schranken zu weisen und keinesfalls zu tolerieren oder wohlwollend hinzunehmen wie das vielerorts geschehen ist!


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 topi 23. Mai 2019 

Ein weiser Bischof

Trifft den Nagel auf den Kopf.


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 Ulmus 23. Mai 2019 
 

@Uwe Lay

Ihre Frage kann ich beantworten: diese Leute haben trotz allem im Unterbewußtsein noch ein Gefühl dafür, was richtig und katholisch ist und was nicht. Sie wollen aber nicht danach leben. Sie brauchen daher das Gefühl und die Bestätigung, daß ihr Lebensstil richtig ist. Sie wollen irgendwann mal erklären können, daß sie nicht schuld waren, da sie genau wie ihre Vorfahren katholisch waren und katholisch heute eben anders funktioniert als früher. Daher darf es außerhalb von Sekten keine andere Lebensweise mehr geben. Sie sind halt wie kleine Kinder: *quengel* alle machen das *quengel* alle dürfen das *heul* warum darf ich das nicht...


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 Aegidius 23. Mai 2019 
 

Liebe Gewitterwolke, bitte die Kirche im Dorf lassen! Aigner ist doch nicht die CSU, hat überhaupt kein Mandat, sich zu kirchenpolitischen Fragen, geschwiege denn zu de-fide-Fragen zu äußern und spricht schon gar nicht für die Kirche! "Nie mehr CSU" wegen eines wirren und irrelevanten Statements der ansonsten durchaus geschätzten Frau Aigner erscheint mir doch übertrieben. Ob sich bei der politischen Konkurrenz wirklich überhaupt keine einzige kirchenpolitisch oder theologisch, gar moralisch alberne Stimme finden ließe? Wenn doch, müßte die dasselbe Diktum treffen.


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 Gewitterwolke 23. Mai 2019 
 

Die Damen von Maria 2.0 haben mit ihrem Boykott alle Grenzen überschritten. Dass die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner diese Bewegung unterstützt und ins gleiche Horn bläst, hat mich total entsetzt. Meine persönliche Konsequenz ist, dass die CSU für mich unwählbar geworden ist. Nie wieder CSU!


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 lesa 23. Mai 2019 

Kraftvolle Verteidigung der Immaculata ...

Ein herzliches Vergeltsgott an Bischof Zdarsa!
Die Immaculata wird es dem Bischof gerade dieses Bistums als eine ehrenvolle Verteidigung anrechnen ...


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 borromeo 23. Mai 2019 

Bischof Konrad Zdarsa ist mir bisher als ein eher zurückhaltender Oberhirte aufgefallen.

Wenn er sich jetzt dennoch so klar und deutlich zu Wort meldet mit einer eindeutigen Botschaft, dann heißt das sicher auch, daß ihm jetzt wohl der Kragen geplatzt sein muß. Das ist fast noch bedeutsamer als der gute und wahre Inhalt seiner Stellungnahme.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß weitere deutsche Bischöfe dem Beispiel der Bischöfe Voderholzer und Zdarsa (mit Einschränkung gilt das auch für die Bischöfe Oster und Woelki)folgen und aktiv ihr apostolisches Hirtenamt wahrnehmen, sei es gelegen oder ungelegen.


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 hape 23. Mai 2019 

mehr noch: Bhf. Konrad trägt auch den "synodalen Weg" nicht mit.

Bhf. Konrad hat noch eine weitere, wie ich finde, bedeutende Aussage gemacht. "Kirchenaustritte seien aber gleichwohl 'der Weg der Spaltung', sagt Zdarsa nun. Daran werde auch der 'synodale Weg', den die Bischöfe kürzlich als Reaktion auf den Missbrauchsskandal beschlossen hatten, nichts ändern. Er selbst trage den synodalen Weg nicht mit, betont Zdarsa. Eine Erneuerung der Kirche könne es nur durch persönliche Bekehrung, Hinwendung zu Gott und einem Leben aus dem Glauben und den Sakramenten geben." (katholisch.de; 23.5.19)


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 Uwe Lay 23. Mai 2019 
 

Ein Gebot der Ehrlichkeit

Stellte ich eine Liste aller Differenz-punkte zwischen der Katholischen Kirche und dem Protestantismus auf, erkennte ich, daß ich in fast allen Punkten, obgleich katholisch, dem Evangelischen zustimmme, warum verbleibe ich dann in der Katholischen Kirche?Wer die Katholische Kirche verprotestantisieren will wie diese Maria 2.0. Aktivisten, warum geht er nicht einfach zum Original, der evangelischen "Kirche"? 2 evangelische "Kirchen", ein Original und eine Kopie davon braucht Niemand!
Uwe C.Lay


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 Herbstlicht 23. Mai 2019 
 

Die Kirche verlassen?

Aber das gerade ist ja das Problem.
Genau das wollen diese Leute nicht, sie wollen nicht evangelisch werden.
Überzeugte Maria 2.0-Anhänger wollen die Kirche so umgestalten, wie es ihren Vorstellungen entspricht - wenn nötig auch auf Kosten der treugläubigen Katholiken.


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 horologius 23. Mai 2019 
 

Auf den Punkt gebracht

Sehr gut!


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