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‚Gläubige Katholikin’ Pelosi für liberale Abtreibungsgesetze

6. Juni 2019 in Prolife, 10 Lesermeinungen
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Den Republikanischen Politikern, die in etlichen Bundesstaaten strenge Abtreibungsgesetze beschlossen hatten, warf sie Heuchelei vor.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Nancy Pelosi (Foto), Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, hat Politiker der Republikanischen Partei für das Abtreibungsgesetz des Bundesstaates Alabama kritisiert. Das Gesetz verbietet Abtreibungen auch in Fällen von Vergewaltigung und Inzest.

Sie warf den Republikanern, die das Gesetz unterstützt hatten, Heuchelei vor. Gäbe es in deren Familie ein Fall von Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder Inzest, würden sie wohl auch „von anderen Möglichkeiten Gebrauch“ machen, behauptete sie. Sie kritisierte auch die Strafbestimmung des Gesetzes, das lange Haftstrafen für Ärzte vorsieht, welche Abtreibungen durchführen.


Pelosi nahm in ihrer Ansprache auf eine Reihe von Lebensschutzgesetzen, welche in mehreren Bundesstaaten in den letzten Monaten beschlossen worden sind. „Das ist wirklich eine Tragödie“, sagte sie wörtlich. Die Gesetze seien „respektlos gegenüber Frauen und dem Recht der Frauen auf Wahlfreiheit“.

Die Politikerin der Demokratischen Partei sprach bei der Veranstaltung auch über ihren Glauben und bezeichnete sich trotz ihres Eintretens für liberale Abtreibungsregelungen als „gläubige Katholikin“. Staatliche Gesetze, die Abtreibungen oder Euthanasie legalisieren, stehen im Gegensatz zum Recht auf Leben, welches jedem Individuum zustehe, schrieb Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika „Evangelium vitae“.



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