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Graz: Freispruch für angeklagten Priester7. Juni 2019 in Österreich, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Geistlicher war wegen Ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses angeklagt gewesen
Graz (kath.net/KAP) Ein seit einem Jahr dienstfrei gestellter steirischer Priester, der wegen Ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses angeklagt worden war, ist am Donnerstag vom Straflandesgericht Graz mangels Beweisen freigesprochen worden. Das teilte die Diözese Graz-Seckau am Donnerstag in einer Aussendung mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 
Neben dem nun beendeten strafrechtlichen Prozess vor einem staatlichen Gericht gibt es auch ein kirchenrechtliches Verfahren gegen den Priester. Nachdem es vom Vatikan für die Dauer des staatlichen Verfahrens ausgesetzt worden war, werde dieses nun wieder fortgesetzt, wie die Diözese meldete. Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
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Lesermeinungen| | Nussknacker 8. Juni 2019 | | | | @Maxim 1.)Da Sie die Inquisition angesprochen haben.
Vorrausschicken möchte ich, dass m.M.n. jede Hinrichtung eine Tragik an sich ist und dem Gebote Gottes, „Du sollst nicht töten“ widerspricht.
Dennoch möchte ich hier einen Interessanten Beitrag einstellen, der möglicherweise vielen Falschdarstellungen und Übertreibungen über die Inquisition widerspricht.
Aus einer Dokumentation des öffentlich rechtlichen Rundfunk Englands, der BBC entnommen.
https://www.youtube.com/watch?v=isMf6120XyA
Die Spanische Inquisition gilt heute selbst unter Katholiken als eines der schlimmsten Verbrechen der Kirchengeschichte.
Eine Dokumentation des britischen Fernsehsenders BBC stellte bereits vor einigen Jahren die historischen Tatsachen und Hintergründe dar und entlarvt die Übertreibungen und Lügen der bis heute verbreiteten „Schwarzen Legende". |  3
| | | | | Nussknacker 8. Juni 2019 | | | | 2.) - Die „Schwarze Legende" begann im 16. Jahrhundert als antispanische Propaganda.
Sie verdankt ihren Erfolg dem gleichzeitigen Aufkommen der Druckerpresse.
Die Inquisition war das wichtigste Thema der Legende.
- Die Inquisitoren waren nicht die fanatischen Priester, als die sie oft dargestellt werden.
Tatsächlich waren viele von ihnen keine Priester sondern Rechtsexperten, die an spanischen Rechtsschulen ausgebildet waren.
- Die Dokumentation widerlegt Geschichten über brutale Foltermethoden und miserable Zustände in den Gefängnissen.
Die Inquisition hatte die besten Gefängnisse in Spanien.
- Gefangene des säkularen Rechtssystem riefen Gotteslästerungen aus, um in die Gefängnisse der Inquisition überstellt zu werden und damit den Misshandlungen in den weltlichen Haftanstalten zu entgehen. |  3
| | | | | Maxim 7. Juni 2019 | | | | Inqusition Wir reden immer vom finsteren Mittelalter, dabei hatte die ursprüngliche gewollte Untersuchung (lat), von Papst Gregor IV. eingeführt doch gerade das Ziel, Unrecht zu verhindern. Dass dann manches schlimm wurde, wird heute immer noch als der eigentliche Sinn der Inquisition dargestellt und als das schlimme Vergehen der Kirche dargestellt. Man setzt sich nicht ehrlich mit der kirchlichen Geschichte auseinander. In der "schlimmen" spanischen Inquisition wurden 14000 Frauen wegen fehlender Beweise von der Inquisition aus den Gefängnissen befreit.
Aber die "schlimme" kath. Kirche!! Übrigens ein ständiges Argument der ev. Kirche. Rechtfertigt angeblich die Abspaltung.
Die heutigen Inquiition müsste eine Inquisition sein. Unrecht muss genau untersucht (Inquisition) und bewiesen werden.
Aber wir haben ja Pressefreiheit. |  8
| | | | | Andrzej123 7. Juni 2019 | | | | "Wir glauben den Opfern" war die Grundlage von Verurteilungen in Hexenprozessen.
Phantastische Beschuldigungen glaubhaft vorzutragen, tut der eine oder andere.
Wie kann es sein, dass dieses Paradigma der Hexenprozesse heute wieder nachgequatscht wird? Selbst von hohen Würdenträgern?
Wie kann es sein, dass für eine Verurteilung noch so unplausible Aussagen ausreichen können (Kd Pell) aber für eine Bestrafung von Falschbeschuldigern die Beweise fast nie reichen?
Gott sei Dank gibt es anscheinend noch ein paar unabhängige Richter! |  9
| | | | | mphc 7. Juni 2019 | |  | Ich kenne beide Seiten. Wir haben diesem frommen, charismatischen Priester viel zu verdanken, besonders eine unserer Töchter. Wir haben Novene um Novene für ihn gebetet. Die Kleine Zeitung berichtet vom Freispruch, hängt aber wieder gleich eine weitere Verleumdung an.
Leid tun mir die Eltern und Geschwister der Anklägerin. Auch der Gründer einer großen kath.Erneuerungsbewegung, für den jetzt der Seligsprechungsprozess läuft, war mit Verleumdungen konfrontiert. Die Biographie kennzeichnet eine dieser Frauen so: Sie hat zu Phantasielügen geneigt. Ich glaube, dasselbe trifft auch auf die aktuelle Anklägerin zu.
Beten und hoffen wir weiter für diesen großartigen Priester und um Einsicht und Bekehrung der Anklägerin. |  9
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