Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  12. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung

YouTube: Sanktionen gegen konservativen Kabarettisten

18. Juni 2019 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Steven Crowder kann mit seinen Videos auf YouTube kein Geld mehr verdienen. Ein linker Journalist, den Crowder regelmäßig parodiert hatte, verlangte sogar die Löschung des Kanals.


San Bruno (kath.net/LSN/jg)
Die zum Google-Konzern gehörende Videoplattform YouTube hat dem Kanal des konservativen Kabarettisten und Kommentators Steven Crowder alle Möglichkeiten blockiert, mit den Videos Geld zu verdienen. Die Plattform reagierte damit auf Forderungen eines Redakteurs des linken Nachrichtenmediums Vox, der eine totale Sperre von Crowder verlangt hatte.

Am 30. Mai hatte sich Carlos Maza, ein Mitarbeiter von Vox, in einer Reihe von Twitternachrichten voller Obszönitäten darüber beschwert, dass Crowder sich über seine Stimme, bestimmte Verhaltensweisen, seine Ethnizität und Homosexualität lustig mache. Da YouTube Crowder nicht sperrt, zog Maza den Schluss, dass schwule Produzenten die Plattform „einen Sch... interessieren“.


YouTube reagierte am 5. Juni. Die Plattform gab bekannt, dass Crowders Videos zwar den Richtlinien entsprechen würden, eine genauere Untersuchung aber gezeigt habe, dass die Nutzergemeinde von YouTube durch das „ungeheuerliche Verhalten“ Crowders „Schaden erlitten“ habe. Das Unternehmen habe sich daher entschlossen, alle Möglichkeiten der Plattform zu blockieren, mit denen der konservative Kabarettist Geld verdienen könne.

Die Maßnahmen betreffen nicht nur direkte Einnahmen, die Crowder bis jetzt mit den Videos gemacht hat, etwa über Werbung. YouTube hat auch alle Partnerprogramme, die Crowders YouTube-Kanal mit anderen Internetseiten eingegangen war, blockiert.

Crowder kritisierte, dass die Sanktionen gegen seinen Kanal ohne konkrete Begründung erfolgt seien. Nachdem sich Crowders Anwalt eingeschaltet hatte, rechtfertigte YouTube die Maßnahmen mit alten Videos, die bereits seit Jahren online sind und die YouTube selbst als richtlinienkonform bestätigt hatte.

Nach Crowders Angaben generiert er nur einen geringen Teil seiner Einnahmen über YouTube. Er hat eine große Zahl an Abonnenten und Sponsoren, die ihn unabhängig von YouTube finanziell unterstützen.

Aus diesem Grund gehen Maza die Maßnahmen von YouTube nicht weit genug. Sie würden Crowder gar nicht treffen, sondern ihm und anderen nur die Möglichkeit geben, sich als Opfer zu stilisieren und aus dieser Rolle zusätzliche Popularität zu gewinnen.

Viele Konservative haben sich öffentlich hinter Crowder gestellt und anhand von Beispielen darauf hingewiesen, dass linke Kanäle mindestens ebenso aggressiv wie Crowder seien, ohne von YouTube sanktioniert zu werden.

Laut einem Bericht der New York Times hat YouTube angekündigt, „tausende“ „extremer“ Videos zu löschen, die nach Ansicht der Plattform „Hass“ verbreiten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  2. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  3. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  4. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  5. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  6. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  7. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  8. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. "Hassprediger und Hofnarr"






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  9. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  12. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  13. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz