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YouTube: Sanktionen gegen konservativen Kabarettisten

18. Juni 2019 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Steven Crowder kann mit seinen Videos auf YouTube kein Geld mehr verdienen. Ein linker Journalist, den Crowder regelmäßig parodiert hatte, verlangte sogar die Löschung des Kanals.


San Bruno (kath.net/LSN/jg)
Die zum Google-Konzern gehörende Videoplattform YouTube hat dem Kanal des konservativen Kabarettisten und Kommentators Steven Crowder alle Möglichkeiten blockiert, mit den Videos Geld zu verdienen. Die Plattform reagierte damit auf Forderungen eines Redakteurs des linken Nachrichtenmediums Vox, der eine totale Sperre von Crowder verlangt hatte.

Am 30. Mai hatte sich Carlos Maza, ein Mitarbeiter von Vox, in einer Reihe von Twitternachrichten voller Obszönitäten darüber beschwert, dass Crowder sich über seine Stimme, bestimmte Verhaltensweisen, seine Ethnizität und Homosexualität lustig mache. Da YouTube Crowder nicht sperrt, zog Maza den Schluss, dass schwule Produzenten die Plattform „einen Sch... interessieren“.


YouTube reagierte am 5. Juni. Die Plattform gab bekannt, dass Crowders Videos zwar den Richtlinien entsprechen würden, eine genauere Untersuchung aber gezeigt habe, dass die Nutzergemeinde von YouTube durch das „ungeheuerliche Verhalten“ Crowders „Schaden erlitten“ habe. Das Unternehmen habe sich daher entschlossen, alle Möglichkeiten der Plattform zu blockieren, mit denen der konservative Kabarettist Geld verdienen könne.

Die Maßnahmen betreffen nicht nur direkte Einnahmen, die Crowder bis jetzt mit den Videos gemacht hat, etwa über Werbung. YouTube hat auch alle Partnerprogramme, die Crowders YouTube-Kanal mit anderen Internetseiten eingegangen war, blockiert.

Crowder kritisierte, dass die Sanktionen gegen seinen Kanal ohne konkrete Begründung erfolgt seien. Nachdem sich Crowders Anwalt eingeschaltet hatte, rechtfertigte YouTube die Maßnahmen mit alten Videos, die bereits seit Jahren online sind und die YouTube selbst als richtlinienkonform bestätigt hatte.

Nach Crowders Angaben generiert er nur einen geringen Teil seiner Einnahmen über YouTube. Er hat eine große Zahl an Abonnenten und Sponsoren, die ihn unabhängig von YouTube finanziell unterstützen.

Aus diesem Grund gehen Maza die Maßnahmen von YouTube nicht weit genug. Sie würden Crowder gar nicht treffen, sondern ihm und anderen nur die Möglichkeit geben, sich als Opfer zu stilisieren und aus dieser Rolle zusätzliche Popularität zu gewinnen.

Viele Konservative haben sich öffentlich hinter Crowder gestellt und anhand von Beispielen darauf hingewiesen, dass linke Kanäle mindestens ebenso aggressiv wie Crowder seien, ohne von YouTube sanktioniert zu werden.

Laut einem Bericht der New York Times hat YouTube angekündigt, „tausende“ „extremer“ Videos zu löschen, die nach Ansicht der Plattform „Hass“ verbreiten.


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Lesermeinungen

 Chris2 19. Juni 2019 
 

Auch in Deutsvhland wurde

durch das Maas'sche Zensurgesetz die Beschränkung der Meinungsfreiheit 'zwangsprivatisiert' (zweistellige Millionen Strafen, was soger der UN-Beauftragte für die Meinungsfreiheit immer wieder kritisiert hatte. Im vorliegenden Fall ganz offensichtlich ein Verstoß gegen die eigenen Regeln, um dem Zeitgeist und lautstarken Lobbygruppen zu gefallen (Opportunismus um des Mammon Willen).


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