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„Jesus hat niemals Bischofskonferenzen ins Leben gerufen“

17. Juni 2019 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Kurienkardinal Sarah: Jesus baute „seine Kirche auf Petrus. Die Einheit Seiner Kirche zu zerstören, bedeutet, Jesus abzulehnen.“


Vatikan (kath.net) „Ohne Petrus würde alles in der katholischen Kirche zerstört, in Fragmente zerlegt und zu nichts. Jesus hat niemals Bischofskonferenzen oder Ortskirchen ins Leben gerufen. Vielmehr baute Er seine Kirche auf Petrus. Die Einheit Seiner Kirche zu zerstören, bedeutet, Jesus abzulehnen. Die Menschen wollen die Einheit der Kirche zerreißen und zerstören. Wer wird von diesem teuflischen Projekt überrascht sein? Stimmt es nicht, dass Sie in den Niederlanden wie in unzähligen anderen westlichen Ländern in einer ‚Kirche in Not‘ leben? “. Das sagte Kurienkardinal Robert Sarah am Samstag vor Pfingsten in der Kathedrale von Den Bosch/Niederlande. Der aus Guinea stammende Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung forderte in der Messfeier für die niederländische Sektion von „Kirche in Not“ die europäischen Katholiken und die Kirche auf, ihrem Erbe treu zu bleiben. Darüber berichtete „LifeSiteNews“.


Sarah beklagte den „leisen Glaubensabfall“ des Westens. Die Kirche müsse unter dem Stellvertreter Christi geeint sein, um sich nicht selbst zu zerstören.

Der Kurienkardinal zitierte in seiner Predigt einen Priester, der zwölf Jahre lang unter dem kommunistischen Regime der Tschechoslowakei im Gefängnis gesessen war. Der Priester hatte gesagt, dass er lieber weitere zwölf Jahre Gefängnis erlitten hätte als im Westen zu leben, der „den Glauben untergräbt“.

Bereits am Vortag hatte Kardinal Sarah bei einem Treffen mit Priestern und Ordensleuten in Utrecht gesagt: „Genau wie in Notre Dame liegt die westliche Zivilisation heute in Trümmern ... Was in Europa begonnen hat, breitet sich auf der ganzen Welt aus.“ Die Ursache dafür sei „die Ablehnung der Vaterschaft“, erklärte der Kardinal. Die Weigerung, sich in eine Tradition zu versetzen, löst die Menschen von ihren Wurzeln, wie sich in der Akzeptanz der „Genderideologie“ zeige. Es gebe dagegen nur ein Mittel: Jesus begegnen und die Kirche wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

Video-Kommentar von Philipp Knapp zur Aufregung um KURZ



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Lesermeinungen

 JBE 17. Juni 2019 
 

Wahrer Nachfolger

So stelle ich mir einen wahren Nachfolger des Hl.Petrus vor!
Danke Kardinal Sarah


8
 
  17. Juni 2019 
 

Bischofskonferenzen sind der Bremsklotz der Heiligkeit der Kirche

und der Katalysator des Glaubensabfalls! Deshalb können wir wirklich gut und gerne auf sie Verzichten, zumal - wie Kardinal Sarah richtig feststellt - Jesus seine Kirche nicht auf Bischofskonferenzen, sondern einzig und allein auf den Felsen Petri gegründet hat! Beim letzten Gericht kann sich kein Hirte hinter dem Pulk seiner Genossen verstecken. Jeder wird dem Herrn einzeln für sich selbst Rechenschaft über sein Tun und Lassen ablegen müssen.


12
 
 agnese 17. Juni 2019 
 

agnese

Vielen Menschen fasziniert Kardinal Sarahs starker Glaube und seine Liebe und Treue gegenüber der Zweitausend Jahre alten Lehre der katholischen Kirche. Er ist ein Mensch, dem ich 100%- ig vertrauen kann. Gott vergelte ihm seine Mut und Hoffnung bewirkenden Worte.

Kardinal Sarah


13
 
 Herbstlicht 17. Juni 2019 
 

Kardinal Sarah sei gedankt für seine Predigt!

Meine Identität als Katholikin ergibt sich aus der frohen und dankbaren Gewissheit, ein Teil der Kirche, des Leibes Christi, sein zu dürfen.
Die Einheit der Kirche unter Petrus - wie stärkend, wie gut und tröstlich wäre das!

Doch ist Petrus noch derselbe wie vor 2000 Jahren?
Seinem Nachfolger zu vertrauen und so manchem Nachfolger der Apostel - das fällt mir immer schwerer und führt zu ziemlich viel Kummer im Herzen.

Die "Kirche wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen" - wer ist dazu gewillt und in der Lage?
Ein kommender Papst, Christus-treue Bischöfe?
Die nächste Papstwahl wird es zeigen. Nie die Hoffnung aufgeben!


7
 
 Winrod 17. Juni 2019 
 

Lichtpunkt

Kardinal Sarah ist einer der wenigen Lichtpunkte der heutigen Kirche, der Orientierung gibt und felsenfest zur Tradition der Kirche steht. Warum Europa einen solchen Bischof nicht mehr hervorbringt, zeigt, wie zeitgeistkrank man hier inzwischen ist.


15
 
 Katholikheute 17. Juni 2019 
 

Afrika

Afrika ist das neue Rom.


13
 
 priska 17. Juni 2019 
 

Wie recht der Kardinal hat..Gott schütze ihn.


22
 

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