Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Polen: Messerattentat auf Priester – Angriffe auf Kirchen

20. Juni 2019 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Attentäter wurde verhaftet. Er soll die Tat gestanden haben. Medienberichten zufolge könnte er aus Rache für sexuellen Kindesmissbrauch gehandelt haben.


Breslau (kath.net/jg)
Ireneusz Bakalarczyk, ein Priester in Breslau/Wroclaw (Polen), wurde am Pfingstmontag auf dem Weg zur heiligen Messe von einem 56-jährigen Mann niedergestochen.

Am nächsten Tag wurde der Angreifer verhaftet und vor ein Untersuchungsgericht gebracht. Laut Medienberichten hat der Mann, dessen Name mit Zygmunt W. angegeben wurde, die Tat gestanden. Er sei zum Tatzeitpunkt nicht unter dem Einfluss von Alkohol gestanden, heißt es in den Berichten.

Ein Sprecher des Erzbistums Breslau hat verlautbart, dass es keinen Hinweis auf ein persönliches Motiv seitens des Angreifers gebe. Der Täter habe einfach jemanden in einer Soutane attackieren wollen.

Mehrere Medien berichten über ein mögliches Motiv des Attentäters. Reporter hätten ihn gefragt, ob er durch die Dokumentation „ Tylko nie mów nikomu“ (dt. „Sag es niemand“) inspiriert worden sei, die sexuellen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche behandelt. Dies sei eine gute Spur, er bereue seine Tat nicht, habe der Angreifer gesagt.


Bakalarczyks Zustand wurde laut Berichten in der Universitätsklinik operiert. Sein Zustand ist stabil.

Zahlreiche Angriffe auf Kirchen

In den letzten Monaten hat es wiederholt Angriffe auf katholische Kirchen gegeben, berichtet das „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“.

Ende Mai wurde ein Kruzifix in einer Kapelle in Plonsk, die dem hl. Pater Pio geweiht ist, zerstört.

Um die dem hl. Maximilian Kolbe geweihte Kirche in Plock wurden im April Poster gefunden, auf denen das Gnadenbild von Tschenstochau verändert dargestellt worden ist. Anstelle der goldenen Heiligenscheine waren regenbogenfarbige zu sehen.

In der St. Johannes Kirche in Kwidzyn wurde im April ein Kreuz zerstört. Im Weihwasserkessel befand sich eine stark riechende Flüssigkeit.

Im März zerstörten Unbekannte ein Kruzifix vor einer Kirche in Katowice. Nach Medienberichten waren Steine auf das Kruzifix geworfen worden, dessen Arme und Beine abbrachen. Im Februar waren ebenfalls in Katowice vier Rosenkranzkapellen mit satanischen Sprüchen und Zeichen auf den Türen und Wänden verunstaltet worden.

Im Februar war ein Friedhof in Kamien Krajenski verwüstet worden. Neun Grabsteine wurden zerstört, Kreuze umgestürzt, Blumenvasen zerschlagen, der Arm einer Christusstatue beim Grab eines Priesters wurde abgebrochen.

Bei einem „Gleichheitsmarsch“ der Schwulenbewegung in Danzig Ende Mai parodierte eine Gruppe die katholische Fronleichnamsprozession. Die Teilnehmer waren in mehrfarbige Kostüme gekleidet und trugen regenbogenfarbige „Heiligenscheine“. Eine in weiß gekleidete Person trug ein Schild, auf dem eine gekrönte Vagina dargestellt war, ähnlich einem Priester, der bei der Fronleichnamsprozession die Monstranz trägt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 agnese 21. Juni 2019 
 

agnese

Bösewichte gibt es überall, Beispiele gibt es aus dem Westen Europas genug.


2
 
 anjali 21. Juni 2019 
 

Polen

Ich finde das traurig dass das jetzt auch schon in Polen so geht.Erstmals so vereint im Katholischen Glauben.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Polen

  1. Polnisch ist jetzt offiziell eine der sieben Hauptsprachen des Vatikans
  2. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  3. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  4. Bischof Bertram Meier sieht die Versöhnung mit Polen auf einem guten Weg
  5. Papst entscheidet: Neun polnische Märtyrer der NS-Zeit werden seliggesprochen
  6. Polen: Die Orthodoxe Kirche sprach Märtyrer von Katyn heilig
  7. Polen ist 2025 das Land mit den meisten Priesterweihen in Europa
  8. Polnischer Präsidentschaftskandidat gegen Abtreibung auch bei Vergewaltigung
  9. Polens Regierung startet Angriff auf den Religionsunterricht
  10. Polen bleibt Pro-Life







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz