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Die Helden von Wien kommen aus dem Vatikan

22. Juni 2019 in Österreich, 37 Lesermeinungen
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Nach Eklat kein Spiel mit vatikanischem Frauenfußballteam in Wien - Spielerinnen des gegnerischen Teams hatten während der vatikanischen Hymne gegen die kirchliche Position zur Abtreibung protestiert - Vatikan-Frauen sagten ab!


Wien (kath.net/KAP/red) Von einem Eklat rund um das geplante Fußballspiel zwischen dem Frauenteam FC Vatikan und dem FC Mariahilf (FCM) in Wien berichtet der ORF am Samstag: Das neu gegründete vatikanische Frauenfußballteam hätte mit der Begegnung sein internationales Debüt feiern sollen, Botschaften von Abtreibungsbefürworterinnen unter den österreichischen Fußballspielerinnen während der vatikanischen Hymne hätten jedoch zu einer Absage geführt, hieß es. Anwesend am Sportplatz in Wien-Simmering war auch der Vertreter des Papstes in Österreich, Nuntius Pedro Lopez Quintana, der für den Rückzug des Vatikan-Teams gesorgt habe.


Nach einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Segnung des Sportplatzes sollte das freundschaftliche Match am frühen Nachmittag stattfinden. "Doch ab der Hymne geht alles ganz schnell", berichtete der ORF. Einige österreichische Sportlerinnen hätten während der Einspielung ihre Trikots hochgezogen "und auf ihre Bäuche gemalte Eierstöcke sowie Botschaften für die Legalisierung der Abtreibung zur Schau gestellt". Ein Funktionär des vatikanischen Teams sei beim Nuntius im VIP-Zelt erschienen, "es folgt ein sichtbar emotionales Gespräch und der Nuntius verlässt mit seinen Begleitern den Platz". Obwohl es noch zum freundschaftlichen Händeschütteln der Teams kam, erfolgte kein Anpfiff, sondern die Spielerinnen wurden von den Trainern zu den Betreuerbänken gerufen. Das Publikum wurde über die Platzlautsprecher darüber informiert, dass das vatikanische Team nicht antrete.

Stellvertretend für die an der Aktion beteiligten Kickerinnen erzählte Luise H. im ORF-Interview, dass sich diese Gruppe der Folgen ihrer Aktion in keiner Weise bewusst gewesen seien und gerne das Fußballmatch gespielt hätten. An die Journalisten wurden die Aktion erläuternde Flugblätter verteilt: Mit der ablehnenden Position der Kirche zur Abtreibung und zur gleichgeschlechtlichen Ehe könnten sich die Aktivistinnen nicht identifizieren, hieß es. "Dass der Zeitpunkt der Aktion während des Abspielens der vatikanischen Hymne und in Anwesenheit des apostolischen Nuntius dem Sportgedanken abträglich sein und viele Arbeitswochen an Vorbereitungen zunichte machen könnte, sei ihnen nicht bewusst gewesen", berichtete der ORF.

UPDATE: Der Vatikan hat am Abend mitgeteilt, dass die Entscheidung nicht vom Nuntius kam, sondern vom Fußball-Team selbst.


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Lesermeinungen

 vk 26. Juni 2019 

An der Zeit

Vielleicht ist es Zeit wieder kirchliche Hochschulen einzurichten wo normale Religionslehrer/innen ausgebildet werden, die ihr gesunde Einstellung zum Leben weitergeben können. Den armen Frauen des FC Maria Hilf wurden die Frauen des Vatikan als Beispiel gesandt. Und beinahe hab ich vergessen. Bischöfe die sich als Feministen bekennen und solche Einstellungen fördern sollten die längst fälligen Konsequenzen ziehen und dem Papst ersparen sie noch zu ihrem Rückritt zu bewegen.


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 Aschermittwoch 24. Juni 2019 
 

Maria, Hilf!

Für diesen Wiener Fussballclub ist seine Vereinsbezeichnung mehr Hilferuf als Namen. Ob die Muttergottes bei solchem Verhalten noch bereit ist?


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 Dulcian 24. Juni 2019 
 

Diözesane Liga??

Wie ich eben recherchieren konnte, ist auf meinbezirk.at in der Selbstdarstellung des FC Mariahilf zu lesen: "... diese Periode, also 2019/20, kommt ein drittes Team in die DSG Liga (Dioezesan Sport Gemeinschaft)."
Dieser Verein hat sich für die Teilnahme an einer diözesanen (Wien?) Liga wohl allumfassend disqualifiziert. Hoffentlich fallen die Verantwortlichen dieser Liga nicht den tapferen Vatikan-Mädels in den Rücken und lassen ihre Mannschaft(en) gegen das LGBT-Nest spielen! ORF und weitere "Leitmedien" behaupten übrigens auch in ihren heutigen Artikeln immer noch, der Nuntius hätte den Spielabbruch befohlen, was ja nicht stimmt. Klassische Fake-News also...


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 Hadrianus Antonius 24. Juni 2019 
 

Durchgeknallt

Auf der Homepage des FCMariahilf wird jetzt in aller Eile Schadensbegrenzung geübt:
Da wird gelabert über "soziales Engagement", die Schuld wird sofort bei "drei Spielerinnen" abgeschoben (da hätte ich doch gerne die Namen und Fotos der Gesichter gesehen) und dann "entschuldigt" die Vereinsleitung sich.
Gewaltige Feigheit und kompletter Unsinn:
Die Schuld kann kein Mensch von sich nehmen, man kann nur um Verzeihung durch das Opfer bitten und hoffen auf Vergebung bei Reue und Buße.
Das ist bei den Spielerinnen dieses Karamellenvereins nicht zu erwarten.
Und jetzt wenigstens etwas Trost für den Nuntius: die Fotos zeigen bis jetzt alle nur die nette Frauen des Vatikanischen Fußballteams ;-) und die Kommentare gehen fast unisono dahin, daß bei öffentlichen Spielen Anstand und Fairplay erstes Gebot sind.
Kritik gerne an: Frau Anna Ressmann, Tel: (AT) 06508877264 e-mail: [email protected]


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 benedetto05 24. Juni 2019 
 

@Stefan Fleischer (Teil 2)

..., sonst aber in Westeuropa kaum 10% der Katholiken den
Hintern hochkriegen, um die sonntägliche Eucharistie zu feiern. Das passt einfach nicht zusammen bzw. da ist was
an höchster Stelle absolut aus den Fugen geraten.

Natürlich hat das Fussballteam absolut adäquat reagiert. Etwas anderes, als nach solch einem Eklat nicht zu spielen,wäre auch nicht akzeptabel gewesen. Allerdings vermute ich eher, dass die offiziellen Verantwortlichen des FC Vatikan, diese Entscheidung getroffen haben, die Spielerinnen selbst nicht. Diese waren sogar noch zu einem "freundschaftlichem Händeschütteln" mit dem Skandalteam bereit, was darauf schließen läßt, dass die Frauen trotz Eklats bereit gewesen wären zu spielen. Eigenartig ist
auch, dass der Vatikan es am Abend nach dem Eklat es für
nötig hielt zu erklären, dass nicht der Nuntius (und damit
der Vatikan) sondern das Team die Rückzugsentscheidung
getroffen habe. Als hätte der Vatikan selbst auch antreten
wollen, trotz Eklats. Wahnsinn!


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 benedetto05 24. Juni 2019 
 

@Stefan Fleischer

Ich stimme Ihnen zu, dass der Vatikan auch ein normaler Staat
ist. Und natürlich dürfen seine Einwohner und auch die im Vatikan Beschäftigten, welche aber, bis auf wenige Ausnahmen, nicht die vatikanische Staatsangehörigkeit besitzen, privat auch Sport treiben, auch gerne gemeinsam in Mannschaften. Aber zum einen ist der Vatikan im Unterschied zu den meisten Staaten der Erde kein säkularer Staat und zum anderen sollte die Regierung des Vatikanstaates doch achtgeben, dass zumindest die offiziellen sportlichen Aktivitäten, die tatsächlich unter
Labeln wie "Frauen-Fussballmannschaft des Vatikan" u.ä. firmieren, im Rahmen bleiben.

Es befremdet mich einfach, und es sollte uns aller befremden,
wenn es eine offizielle Frauenmannschaft des Vatikan gibt, die
für ein Spiel bis nach Wien reist (!) (ich nehme mal an mit dem
Flugzeug), es dort dann neben dem eigentlichen, nun ins Wasser gefallenen Spiel auch viel offizielles Tamtam gibt (mit
offizieller Delegation und Nuntius etc.),...


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 myschkin 23. Juni 2019 
 

Unsportliches Verhalten!

Das Team aus dem Vatikan sollte kompromittiert werden. Das war eine unanständige Art, mit Gästen umzugehen. Der Spielabbruch kurz vor Anpfiff war gerechtfertigt. Hoffen wir darauf, dass die Vatikan-Frauen bald ihr internationales Debut bei Gastgeberinnen feiern dürfen, die wissen, wie Gastfreundschaft funktioniert.


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 Ad Verbum Tuum 23. Juni 2019 

Hut ab &

vergelt's euch Gott, liebe Spielerinnen des Vatikan.
Einerseits denke ich auch, dass die Wiener nicht so einfältig sein können, dass es eine bewusste Provokation war - andererseits zeigt es vielleicht wie vereinfacht und unreflektiert diese Abscheulichkeit des "mein Bauch gehört mir" einfach zum Faktum des öffentlichen "Rechts" proklamiert wurde, tausendfache Wiederholungen ersetzen das eigene Denken.


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 Gambrinus 23. Juni 2019 
 

Danke den Vatikan - Kickerinnen!

Wenn sich eine Gastgebermannschaft derart daneben benimmt, ist das die einzige Möglichkeit, wenigstens die eigene Würde zu wahren.

Die Einlassung der Wiener Spielerin ist hingegen einfach nur dumm und präpotent. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie intolerant diese Schwulisten und Feministen in Wirklichkeit sind.


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 petrafel 23. Juni 2019 
 

Wären die Vatikan-Frauen geblieben,

hätte heute in allen Zeitungen gestanden, dass die Frauenfußballmanschaft des Vatikans mit Abtreibungsbefürwortern sympathisiert. Vielleicht war das auch ein Ziel der Aktion, und man hatte nicht einkalkuliert, dass das Spiel abgesagt werden könnte? Ich frage mich, ob das Ganze eher dumm oder durchtrieben war. Das eine wäre so schlimm wie das andere.

Mir tun vor allem die Vatikan-Mädels leid, für die es das erste richtige Spiel hätte sein sollen. Die haben trainiert, sich vorbereitet, waren sicherlich auch aufgeregt, haben sich gefreut und werden dann so vor den Kopf gestoßen.

Wie stellen sich die Österreicherinnen für die Zukunft eigentlich Spiele unter Wahrung der "Meinungsfreiheit" vor? Jeder Spieler wirft seinem Gegenüber vor Spielbeginn -gerne während der Nationalhymne- alle Meinungs- und Gesinnungsunterschiede an den Kopf, bevor angepfiffen wird? Oder spielt man generell nur noch gegen 100%ig Gleichgesinnte?


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 lesa 23. Juni 2019 

Horrende Verwirrung - auch "kirchengemacht"

Herbstlicht: Es kann eine bewusste Täuschung sein. Aber durch gewisse innerkichliche "Vielfalts-"Gottes"(??)dienste ist die Verwirrung schon so weit gediehen, dass sie womöglich tatsächlich meinen, dies in Einklang zu bringen.


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 Herbstlicht 23. Juni 2019 
 

@lakota

Sie haben einen ganz wichtigen Aspekt der fragwürdigen Aktion hervorgehoben, nämlich die Tatsache, dass die Kickerinnen zuerst einen Gottesdienst mitgefeiert und dann anschließend Werbung für Abtreibung gemacht haben.

Zuerst zusammen in die Kirche gehen und Gottesdienst feiern - das wird doch normalerweise als ein positives Zeichen gesehen, das Vertrauen schafft.
Stattdessen war es ein bewusster Akt der Täuschung, denn die Aktivistinnen wussten zu diesem Zeitpunkt bereits, was sie hinterher tun würden.

Das ist Heuchelei und Manipulation pur!


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 lakota 23. Juni 2019 
 

Respekt für das Vatikan-Team!!

Sie haben es genau richtig gemacht! Hoffentlich macht dieses Beispiel Schule, damit die LGBT und Abtreibungsbefürworter sehen, daß sie sich nicht alles erlauben können.
Meine Hochachtung für das Vatikan-Team und meine Verachtung für ein verlogenes Mariahilf-Team, das zuerst einen Gottesdienst mitfeiert und dann Werbung für Abtreibung macht!


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  23. Juni 2019 
 

Ein Hoch auf das Vatikan-Team!

Dass die Wiener Fussballerinnen bei dieser Gesinnung immer noch den Vereinsnamen "Mariahilf" tragen, ist mehr als verwunderlich. Hat sich denn bisher keine der Female-Aktivistinnen an diesem "verstaubten" Namen gestört?!
Bekannterweise ist ja gerade im Frauenfußball die Homosexualität sehr verbreitet. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dies auch auf die vorbildlich agierenden Vatikan-Spielerinnen zutrifft.


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 Erzkatholisch 23. Juni 2019 

Danke Vatikan Team

für die klare Botschaft.
Schlimm das es soweit gekommen ist. Wir können uns auf stürmische Zeiten vorbereiten.


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 lesa 23. Juni 2019 

Reaktion gegen das Wuchern der Dekadenz!

Dank dem Vatikan-Team!
Nur so kann verhindert werden, dass jegliche Ruchlosigkeit sich ausagieren kann.
Von Frauen, die so heruntergekommen sind, muss man sagen: "Optima corupta pessima". Die Reaktion des Vatikan-Teams kann zur Besinnung verhelfen.

Vielleicht auch Leitern von Ehe-und Familienzentren und Kirchenverantwortlichen. Normalerweise müsste sie eine derartige Manifestation der Verderbnis zum Nachdenken bringen. Inwieweit sind das auch Früchte unseres Hätschelns der Todeskultur durch Ablehnung der Morallehre der Kirche, durch falsche Signale, die zum Verwischen von Gut und Böse führen? Fördern nicht diverse "pastoral" gut gemeinte "Regenbogen-queer-aktionen" ("Gottes"??diensten) und inzwischen sogar die Anbandelung mit "planned-parenthood"... eine geradezu tödliche Dekadenz?


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 Diadochus 23. Juni 2019 
 

Helden von Wien

Im Titel des Berichtes werden die Vatikan-Fußballerinnen als Helden bezeichnet. Ja, das sind sie. Sie sind Heldinnen. Sie haben Zeugnis abgelegt. Nach heutiger Lesart hätten sie ja auch tolerant und dialogbereit sein können. So geht's also auch.


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 Gipsy 23. Juni 2019 

Endlich mal eine wirksame Reaktion

auf die immer heftiger werdenden unsäglichen,menschenverachtenden und antichristlichen Provozierungen.

Mögen die Fussballfrauen vielen ein gutes Beispiel dafür sein, wie man mit Mut und einem katholischen Selbstbewustsein solchen entgegentreten kann.

So sollte es jedesmal sein, wenn solche Provokationen öffentlich dargeboten werden um Katholiken und ihre Werte zuzumüllen.

Bravo dem Vatikan-Team, dies war ein größerer Gewinn , als viele Tore zu schießen.


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 Stefan Fleischer 23. Juni 2019 

@ benedetto05

Nebenbei:
Der Vatikan ist so nebenbei auch ein Staat nach weltlichem Muster. Wenn seine Einwohner Sport treiben, so ist dagegen sicher nichts einzuwenden. Wenn sie damit ins Ausland gehen, so müssen sie sich selbstverständlich bewusst sein, dass sie doch irgendwie als Vertreter des Vatikans als Zentrum der Weltkirche gesehen werden und sich entsprechend verhalten. Diese Sportlerinnen haben das meines Erachtens vorbildlich getan.


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 benedetto05 23. Juni 2019 
 

@Montfort (Teil 2)

... will, ist herzlich willkommen. Wem das zu "fundamentalistisch"
ist, der soll eben weg bleiben. So wie es die Moslems mit ihren
wie Pilze aus dem Boden spriessenden Moscheen, Kulturzentren und
Bildungsstätten auch tun. Alles andere ist totaler Murks und ab-
solute Zeitverschwendung.

Nebenbei: die Kirche, insbesondere der Vatikan, hat doch sicher
was anderes zu tun, als Fussball zu spielen, gar auf internatio-
naler Ebene - so ein Quatsch. Scheinbar kennt dort keiner das
Bonmot "Hauptsache, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt."
Ich muss wohl doch noch an den Papst schreiben.


6

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 benedetto05 23. Juni 2019 
 

@Montfort

Danke für Ihren Hinweis auf den Wiener Stadtbezirk. Vom Namen her
dachte ich natürlich zuerst an eine Frauenmannschaft, die in irgend-
einer Weise in einem katholischen Zusammenhang gebildet wurde, was
mich dann, angesichts einer solch blöden Aktion, wirklich ins Grübeln
gebracht hat.

Da es sich aber allem Anschein nach um eine säkulare Mannschaft handelt,muss man heutzutage leider auch solch blöde Aktionen als Möglichkeit einkalkulieren. Der aggressive Feminismus sowie die Abtreibungs- und Homoideologie sind halt schon tief in die Herzen und Hirne der Menschen eingedrungen. Der Nuntius hat das einzig richtige getan.

Wenn ich Bischof wäre, wäre spätestens dieser Eklat für mich der
Punkt, an dem es endgültig heißen muss, mit der Anbiederung an die
Welt Schluss zu machen und in meinem Bistum in Liturgie, Verkündigung
und Caritas nur noch den traditionellen katholischen Glauben gelten
zu lassen und quasi wieder von Grund auf ein katholisches Milieu
aufzubauen. Wer mitmachen ...


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 [email protected] 22. Juni 2019 
 

Auch ein ungeborenes Kind hat eine unsterbliche Geistseele

Men lese KKK 365, dass jedes Lebewesen, ob ungeboren oder geboren, eine von Gott geschaffene unsterbliche Geistseele hat. Da stellt sich die Gelegenheit, die Abtreibungsfrage zu überdenken. Erst durch die Lektüre über die Hagiotherapie bin ich auf diesen Artikel im Katechismus aufmerksam gemacht, da habe ich den Eindruck, der KKK 365 ist meist vergessen.


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 Fatima 1713 22. Juni 2019 
 

Mariahilf

ist der 6. Wiener Gemeindebezirk mit der berühmten Einkaufsmeile Mariahilfer Straße. Die "Mariahilfer Kirche" mit dem Gnadenbild "Maria, Hilfe der Christen", auch Haydn-Kirche genannt, war einst eine wichtige Wallfahrtskirche des früheren Vorortes von Wien.
Die Aktion des Fußballteams ist angesichts dessen regelrecht grotesk, aber vor allem erschreckend und sehr traurig.


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 Herbstlicht 22. Juni 2019 
 

Maria 2.0, Mariahilf-Kickerinnen, was kommt da noch alles?

"Einige" der Sportlerinnen ziehen ihre Trikots hoch und präsentieren ihre angemalten Bäuche.
Und die restlichen der Gruppe?
Wussten sie davon, waren sie mit der Aktion einverstanden?
Die "Mariahilf"-Kickerinnen haben "erläuternde Flugblätter" an die Journalisten verteilt.
Die beabsichtigte Provokation war also bestens vorbereitet.
Diese Frauen wollten doch gezielt die Aufmerksamkeit -genau in diesem Augenblick des Abspielens der Vatikanhymne- auf sich lenken.
Dann aber hinterher behaupten, dass "der Zeitpunkt der Aktion (...) dem Sportgedanken abträglich sein könnte, sei ihnen nicht bewusst gewesen", finde ich ziemlich unglaubwürdig.


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 nazareth 22. Juni 2019 
 

Wirklich Lob dem. Vatikanteam und Schande der Österreicherinnen, denen für ihre Zurschaustellung des Egoismus keine Platform zu sportlich ist. Wie unsportlich, peinlich, fanatisch, unsensibel und intolerant ist dies gewesen. Katastrophal. Denn das ist eine strafbare Handlung und Verteidiger sind noch im Recht des Staates!


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 Veritatis Splendor 22. Juni 2019 

BRAVO

an die mutige Vatikanmannschaft! Der Verzicht auf Chancen + weltliche Erfolgsaussichten um des Glaubens willen, ist ein wahres Zeugnis, DANKE!


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 Montfort 22. Juni 2019 

@OStR Peter Rösch - Es gibt - glaube ich - in Wien einen Bezirk

mit Namen "Mariahilf" - der ist wohl die Heimat dieser so gar nicht glorreichen, sondern nur unverschämten Frauenmannschaft.


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 Dulcian 22. Juni 2019 
 


2

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 Provost 22. Juni 2019 

Gut so

Schade für den Sport.
Richtig in Bezug zum Glaubenszeugnis.
Chapeau dem Vatikan-Team!


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 schlicht 22. Juni 2019 
 

Das Problem ist auch,

dass die Kirche nicht mehr einstimmig und eindeutig die katholische Lehre vertritt. Die Überraschung der Wiener Fußballerinnen erinnert mich an die Reaktion der theologischen Fachschaft in Freiburg auf die Kritik an ihrem unsäglichen Plakat. Diese Menschen sind vollkommen pietätlos und sollten ihren Vereinsnamen/ihr Studiengebiet sofort wechseln. Hoffnung macht da nur die Reaktion der vatikanischen Mannschaft.


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 sindbad 22. Juni 2019 
 

OStR Peter Rösch

Der Name Mariahilf geht zurück auf eine Geschichte von ca 1690. Der Bezirk könnte aber, bezugnehmend auf das abgesagte Fussballspiel, genauso gut Simmering, Wieden oder sonst was heissen. Der Name hat heute leider keine wie auch immer gedeutete religiöse Bedeutung mehr.


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 Dulcian 22. Juni 2019 
 

Missbrauch

Wie man sieht, kann auch ein simples Spiel missbraucht werden. Eine Schande für Österreich und diese ferngesteuerten Aktivistinnen! Life Ball und die Wiener Ringstraßen-Obstipation tragen reichlich Früchte...


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 girsberg74 22. Juni 2019 
 

Was glaubten diese Frauen denn?

Dümmer geht's nimmer; gut, dass man so etwas in Realität gesehen hat.


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 OStR Peter Rösch 22. Juni 2019 
 

Maria hilf!

Wie kann denn ein Fußballteam mit dem Label "Mariahilf" für Abtreibung eintreten, wie dumm geht's denn noch? Oder habe ich da was falsch verstanden, und ich stehe jetzt als der Dumme da? Hoffentlich!


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 ChemMJW 22. Juni 2019 
 

Beleidigung pur

"dass sich diese Gruppe der Folgen ihrer Aktion in keiner Weise bewusst gewesen seien"

Für wie dumm halten uns diese Aktivistinnen eigentlich? Sie konnten nicht einmal eine annähernd glaubhafte Ausrede erfinden!


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 zeitblick 22. Juni 2019 

Danke und Grüße ans Vatikan-Team

Diese Mannschaft tat das einzig Richtige und zog ab! Gratuliere zu diesem Schritt, der ein Zeugnis für das Leben - für Gott ist. Ich schäme mich für Österreich! Der Hass auf alles Heilige ist schrankenlos geworden!


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 Gandalf 22. Juni 2019 

ACHTUNG: Sorry, Geschichte irrtümich 2 x reingekommen

Daher kommentare von story 1 verschwunden, sorry... Dafür Kommentarfkt. wieder geöffnet


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