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Vor der Amazonien-Synode: Geheimtreffen in Rom

26. Juni 2019 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen
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Unter den Teilnehmern sind die Kardinäle Baldisseri, Hummes und Kasper, sowie die Bischöfe Overbeck und Kräutler. Kardinal Schönborn war ebenfalls eingeladen, konnte aber nicht teilnehmen.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Eine Gruppe bestehend aus Kardinälen und Bischöfen, die teilweise in die Vorbereitung der Amazonien-Synode eingebunden sind, trifft sich in diesen Tagen in Rom. Dies berichten Maike Hickson für LifeSiteNews und der Vatikanjournalist Marco Tosatti. Edward Pentin, Romkorrespondent des National Catholic Register, hat das Treffen bestätigt.

Unter den Teilnehmern sind:

- Lorenzo Kardinal Baldisseri (Foto), der Generalsekretär der Bischofssynode.

- Claudio Kardinal Hummes, Generalrelator für die Amazonien-Synode und Präsident des kirchlichen Panamazonien-Netzwerks REPAM. Als Generalrelator hat er eine Schlüsselfunktion für die inhaltliche Arbeit und Erstellung des Abschlussdokuments. Er setzt sich für die Weihe verheirateter, indigener Priester ein.

- Walter Kardinal Kasper

- Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, Vizepräsident des Verbandes der Europäischen Bischofskonferenzen COMECE und Leiter des Hilfswerks „Adveniat“. Overbeck hat erst vor kurzem gesagt, dass in der Kirche nach der Amazonien-Synode nichts mehr sein werde wie zuvor.

- Erwin Kräutler, emeritierter Bischof von Xingu (Brasilien). Er tritt für die Weihe von verheirateten Männern und Frauen ein.

- Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster. In einem Interview mit der Bistumszeitung Kirche + Leben sagte er, er erwarte, dass Bischofskonferenzen in Deutschland und anderen Ländern ebenfalls die Weihe verheirateter Männer beantragen würden, wenn dies als Ergebnis Amazonien-Synode für Lateinamerika möglich sein werde.
Ergänzung: Schüller hat in einer Stellungnahme gegenüber katholisch.de bekannt gegeben, dass er an dem Treffen nicht teilgenommen hat.

- Doris Wagner-Reisinger, die die Sexualmoral der Kirche als „absurd“ bezeichnet hat und die Struktur der Kirche abschaffen will.
Ergänzung: Nach neuen Informationen von LifeSiteNews war Doris Wagner-Reisinger zu dem Treffen eingeladen, hat aber nicht teilgenommen.

- Christoph Kardinal Schönborn, der Erzbischof von Wien, war zu dem Treffen ebenfalls eingeladen. Sein Pressesprecher gab auf Anfrage gegenüber kath.net bekannt, dass der Kardinal nicht teilnehmen konnte. "Er hat aber aufgrund seiner Rekonvaleszenz auf eine Teilnahme verzichtet. Zur Organisation der Tagung liegen uns keine Detailinformationen vor", so Prüller.


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Lesermeinungen

 in dubio 1. Juli 2019 
 

Geheimtreffen

Na ja, über "Geheim"-Treffen liest man eigentlich nichts im Internet ...


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 Sagittarius 27. Juni 2019 
 

@Smaragdos und Eliah

Vielen Dank für eueren Hinweis. Kurz nach dem Posten, habe ich den Fehler entdeckt und habe schon mit der Korrektur von aufmerksamen Lesern gerechnet. In Anlehnung an Marcus Porcius Cato hätte es richtig lauten müssen:
„Ceterum censeo, navem petri numquam esse delendam.“
Das Gerundiv „delendam“ drückt eine Notwendigkeit und bei Verneinung ( wie hier) eine Unmöglichkeit aus. Wenn man aber „posse“ benutzt, muss man den passiven Infinitiv verwenden. Außerdem ist „scio“ auf jedem Fall besser als „censeo“, denn bei Glaubensdingen geht es nicht um Meinungen, sondern um Wahrheiten.


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 Eliah 27. Juni 2019 
 

Ich fordere nicht, ich weiß

Carus Smaragdos,
Ceterum scio navem Petri numquam posse deleri


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 verum montis 27. Juni 2019 
 

@siebenschlaefer

Ich nehme es auch so wahr, wenn auch noch ganz schwach. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass Gott selbst das Ruder in die Hand genommen hat. Der Stellvertreter Petri mag dabei eine Rolle spielen, die wir nicht wirklich verstehen. Ist er ein Instrument, um den Umstieg zu provozieren? Weiss er das? Oder steht er tatsächlich auf der falschen Seite? Ich tippe auf das Letztere, leider. Wir sollten wir nicht vergessen, dass auch die Tat Judas letztlich Gottes Wille war und zum gewünschten Resultat geführt hat. Eine wirklich schwierige Situation, die viel Glauben und Vertrauen fordert. Vielleicht werde ich das Resultat noch erleben. Meine Gesundheit lässt nach und meine prekäre Lebenssituation verstärkt dies noch. Doch trotzdem bin ich sicher, dass alle Heiligen gerettet werden, "so wie durch Feuer hindurch"! Vamos!


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 Smaragdos 26. Juni 2019 
 

Lieber Sagittarius,

"... numquam posse deleri!" (Infinitiv passiv), also:

"Ceterum censeo Navem Petri numquam posse deleri!" ;)


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 siebenschlaefer 26. Juni 2019 
 

@verum montis

Das haben Sie sehr gut auf den Punkt gebracht. Was derzeit als "Kirche" firmiert, ist eine Karikatur und dem Untergang geweiht. Umso wichtiger ist es, jetzt(!) Ausschau zu halten, wo sich das Schifflein Christi bewegt. Und soweit ich es wahrnehme, segelt es bereits unter voller Fahrt.


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 lesa 26. Juni 2019 

Um die Unterscheidung der Geister beten!

@Zeitblick: "Ein vatikanisches Gerichtsurteil sagt gar nichts über eine Glaubwürdigkeit aus." Das scheint doch eine ziemlich merkwürdige Behauptung.
"Frau Wagner-Reisinger hat recht, dass sie nicht teilgenommen hat bei diesem Treffen. Man hat versucht, sie vor einem miesen Karren zu spannen, was sie jetzt einmal so nicht zuließ. Bravo."
Mit dem "miesen Karren" dürften Sie allerdings richtig liegen.


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 verum montis 26. Juni 2019 
 

@Wunderer

Exodus, das ist der Weg! Aber es heisst eigentlich, in der wahren Kirche zu verbleiben, denn wer sich den neuen Strömungen in der römisch katholischen Kirche anpasst, oder einfach stillschweigend mitgeht, der fällt automatisch aus der wahren Kirche heraus. Ich spreche von der "Heiligen katholischen Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen im Heiligen Geist". Diese müssen wir bewahren, den Rest können wir den Schwulen überlassen, das tut nichts zur Sache.


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 Wunderer 26. Juni 2019 
 

Untergang einerseits, aber auch bereits neues Leben

Warum ein Geheimtreffen? Das ist doch unwürdig.
Ich kann mir verheiratete Männer und verheiratete Frauen als Priester vorstellen und einen Moslem als Bischof und einen Buddhisten als Bischof.
Das ist alles kein Hirngespinst, sondern so ist doch unsere derzeitige westliche Welt, und wir alle sind ein wenig Teil davon, Teil dieser westlichen Denkweise und geistigen Dekadenz. Man kann den Untergang des Abendlandes, Europas nicht mehr aufhalten und es hat Ähnlichkeiten mit dem Untergang des alten Rom.

Aber es gibt die Benedikt-Option. Es gibt die Möglichkeit des Exodus`; und es gibt schon die Zellen neuen christlichen Lebens, neuer Sauerteig, solche, die die Überlieferung und Lehren bezeugen und daran treu festhalten.


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 lesa 26. Juni 2019 

Gesunder Menschenverstand und etwas Einfühlungsvermögen für alle Beteiligten, bitte!

@Zeitblick: Sie haben aber eine ganze Portion Humor! Wer hackt denn hier rum? Es wird nur erwartet, dass
SIE aufhören kann, öffentlich ihre ehemalige Gemeinschaft zu diskreditieren, damit Ruhe einkehren kann. Und von der kirchlichen Gemeinschaft erwartet man, dass sie inzwischen nicht das Ganze schürt, indem man ihr ständig eine Plattform gibt. Sie sollte zu sich selber finden und ihren eigenen Anteil an Umkehrbedürftigkeit realisieren, anstatt ihre Probleme vor aller Welt auf dem Rücken einer Gemeinschaft auszutragen mit immer neuen Einfällen. Es lässt sich nicht so gut im Weinberg arbeiten, wenn man nebenher ständig an der Öffentlichkeit herumgezerrt wird?


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 zeitblick 26. Juni 2019 

Sehen was ist

Dieses reinhacken auf Frau Mag. Wagner-Reisinger finde ich einfach niveaulos.
Ein vatikanisches Gerichtsurteil sagt gar nichts über eine Glaubwürdigkeit aus.
Frau Wagner-Reisinger hat recht, dass sie nicht teilgenommen hat bei diesem Treffen. Man hat versucht, sie vor einem miesen Karren zu spannen, was sie jetzt einmal so nicht zuließ. Bravo.


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 verum montis 26. Juni 2019 
 

Umstieg vorbereiten

Seit Monaten ist deutlich zu erkennen, dass die römisch katholische Kirche nun kurz vor der "Übernahme" durch die LGBTQ steht. Darauf hin gearbeitet wurde seit 50 Jahren, insbesondere durch Feministinnen, die von ausserhalb der Kirche gewirkt haben. Es ist kein Zufall, dass wir all diese LGBTQ-Priester drin haben, die wurden eingeschleust. Also bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als den Ratten das sinkende Schiff zu überlassen, sie werden dann schon ersaufen! Aber die Kirche wird weiter gehen, denn das wahre Schiff Gottes ist nicht dasjenige, welches absäuft. Das denken die LGBTQ nur. Das wahre Schiff schwimmt weiter und wird sich in eine Kirche verwandeln, welche das zweite vatikanische Konzil nicht anerkennt. Und damit ist auch das vom Tisch! Es gilt also, diesen "Umstieg" gut vorzubereiten, neue Strukturen aufzubauen mit den treuen Katholiken, auch denjenigen, welche das zweite vatikanische Konzil noch nie anerkannt haben. was die LGBTQ kann, das können wir schon lange!


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 Eisenherz 26. Juni 2019 
 

So ein Treffen dient dem Ziel, Strategie und "Zeugnisse" abzusprechen um dadurch die

Synodenväter optimal beeinflussen zu können, das ist doch offensichtlich! Welche eine illustre Gesellschaft! Ich verstehe Kardinal Schönborn, wenn er da keine Zeit hat - ist ja ein Verschwörer-Treffen wie es im Buch steht...peinlich genug schon, dass man dazu eingeladen wird!
Vielleicht sind die Teilnehmer nicht ganz bibelfest, denn dort heißt es bekanntlich, was ihr Euch im Finstern zuflüstert, wird von den Dächern verkündet werden! Vielleicht sollte man wirklich einmal ein Video von solch einem Treffen (à la Ibiza Video) drehen und veröffentlichen...die Welt würde sich wundern...


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 Sebi1983 26. Juni 2019 
 

St-Gallen-Mafia 2.0?

Was soll Frau Doris Wagner/Reisinger in dieser Runde? Vor kirchlichen und weltlichen Gerichten ist sie gescheitert; aber in manchen kirchlichen Kreisen willkommen. Warum wohl?


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 Federico R. 26. Juni 2019 
 

Man kann eigentlich nur hoffen, ...

... dass dieses „Geheimtreffen“ eine Art von Panikreaktion auf die Veröffentlichung des Instrumentum laboris zur „Amazonassynode“ ist. Was in dem Pamphlet steht, ist ein Regenbogen-Sammelsurium an theologischem, pastoralem, soziologischem, ethnischem, ökologischem und was noch alles an Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, dass man‘s kalte Grausen kriegen könnte.

Eminenz Kardinal Kasper, Sie gehören bekanntlich zu den Papstmachern, und Sie gelten, im Gegensatz zu Ihrem Chef in Weiß, als ernstzunehmender, wenn auch liberaler Theologe. Wenn Sie nicht intervenieren, ist Ihr Ruf ein für allemal dahin. Oder waren Sie etwa doch beteiligt am Zustandekommen dieses Papiers? Dann werden Sie aber mitschuldig am Niedergang der katholischen Kirche. Wollen Sie wirklich mit dieser Schuld vor ihren Richter treten? Am besten, sie bringen den Petrus-Nachfolger schleunigst dazu, dies teuflische Spielchen sofort zu beenden. Sonst geht’s mit der Kirche wirklich noch endgültig „den Amazonas runter“.


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 Ehrmann 26. Juni 2019 

Wie wär's mit Psalm 2 ?! Sehr tröstlich , aber Geduld ist gefragt.


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 Hadrianus Antonius 26. Juni 2019 
 

Es wird immer interessanter...

Aufmerksame Beobachter merken in en letzten Wochen immer mehr Aktivitäten, teils im verdecktem Klüngel und beschlossenen Kränzchen, wie die traditionelle Kirchenlehre ausgehebelt wird und immer mehr zerstört wird von innen aus.
Und die Commanding Authority läßt dies alles zu und scheint es offensichtlich mit Personalentscheidungen nachhaltig zu unterstützen :-(
Der Vorwürf der Häresie von PFranziskus, nicht zuletzt durch viele unterschiedliche Taten auf jenem Sektor, wird jeden Tag mehr bestätigt.

Christus vincit-Christus regnat-Christus imperat


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 freya 26. Juni 2019 
 

Wer jetzt immer noch nicht merkt wohin PF die Kirche führen will, dem ist nicht mehr zu helfen!!

Er hat den Auftrag die freimaurerische Agenda durchzuziehen - allein dazu wurde er mithilfe der St.-Gallen-Mafia ins Papstamt katapultiert!


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 freya 26. Juni 2019 
 

Selig, die nicht zu dieser Synode geladen sind....

...denn sie können danach ihre Hände in Unschuld waschen.

Auf der Teilnehmerliste vermisse ich die Namen Von Kardinal Coccopalmerio, Bischof Zanchetta und Konsorte 😉 - zwecks Legalisierung des Homo-Priestertums - oder ist das schon längst durch?!


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 Sagittarius 26. Juni 2019 
 

Das Schiff Petir kann nicht untergehen!

Ceterum censeo, Navem Petri numquam posse delendam!


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 Herbstlicht 26. Juni 2019 
 

mit Bangen der Synode entgegensehen

Kardinal Baldisseri, der Generalsekretär der Bischofssynode -also ein Vertreter des Vatikan- nimmt am Treffen teil und natürlich alle, die irgendwie an der Organisation der Synode beteiligt sind.

Da Franziskus mit Sicherheit die Einstellungen dieser Beteiligten kennt, zeigt er sich damit einverstanden, dass die Kirche -nicht nur am Amazonas- sondern umfassend umgekrempelt werden soll.

Franziskus redet immer von Bescheidenheit und Demut, die jeder anstreben sollte.
Sein Reden und sein Schweigen, sein Verhalten insgesamt jedoch verrät, dass er selbst weit davon entfernt ist.
Er und seine Helfer im Bischofsgewand wollen und werden sich wohl das Recht herausnehmen, die Kirche auf den Kopf zu stellen.
Nennt man das jetzt Bescheidenheit?


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 lesa 26. Juni 2019 

Himmlische Intervention erflehen

@hape: Leider mögen Sie recht haben …
Mir ging es in diesem Fall in der Hauptsache darum, die unverfrorene Taktlosigkeit gegenüber einer Gemeinschaft anzusprechen, von deren großem Einsatz ich seit Jahrzehnten Zeuge bin. Ich müsste mich schämen vor mir selber, sie schweigend hinzunehmen.
@Dottrina: Ja, hoffen wir, dass in der Situation der Gefährdung Bischöfe und andere Hirten aus der Reserve treten. Wie z.B. in letzter Zeit und Gott sei Dank öfters auch Bischof Zdarsa.
Im übrigen haben wir noch die himmlischen Mächte, z. B. die Hl. Engel, die wir um eine himmlische Spezialversammlung inklusive Intervention auf Erden bitten müssen.


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 MSM 26. Juni 2019 
 

Liebe Dottrina,

ich weiß, wie Sie es gemeint haben. Doch es heißt ja in der Schrift, dass nur eine kleine Herde bleiben wird. Und wenn man bedenkt, wieviel Jünger unter dem Kreuz des Herrn standen - genau einer! - dann müssen wir davon ausgehen, dass auch die Zahl der Hirten, die treu bleiben und mutig kämpfen bis zum Ende, nicht groß ist und nicht sehr viel größer werden wir.


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 hape 26. Juni 2019 

@lesa

Das Niveau der teilnehmenden Bischöfe ist deren Filterblase. Man bewegt sich nur unter seinesgleichen. Alles, was sich außerhalb der eigenen Filterblase tummelt, ist vom Diskurs ausgeschlossen. So simuliert man eine geschlossene Einheit, die so garnicht vorhanden ist. Hummes, Kasper, Kräutler, Overbeck, Schüller sind ein Gruselkabinett des Reformkatholizismus. Da spielt es keine Rolle, ob Frau Wagner-Reisinger dabei ist oder nicht. Diese Lokführer werden den Zug problemlos auch ohne Frau Wagner-Reisinger an die Wand fahren. Feministinnen werden es aber vermutl. als Diskriminierung auslegen, dass sie bei dieser Posse nur im Hintergrund agieren dürfen.

Ansonsten gebe ich @Tschuschke recht. Es ist doch klar, dass man so eine Synode organisieren muss und dass man sich dazu treffen muss. Das ist aber auch nicht das Problem. Problem ist vielmehr, dass Namen für Inhalte stehen. Das Problem ist die Zielsetzung der Amazonien-Synode.


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 Stephaninus 26. Juni 2019 
 

Das Treffen scheckt mir auch gar nicht, dennoch:

Was bringt es uns, wenn wir uns alle hier im Verborgenen in eine düstere Untergangsstimmung hineinsteigern, was bringt es der Zunkunft der Kirche, die wir lieben?

@schlicht: Den Kirchenaustritt anzukündigen, weil man glaubt, die Kirche falle vom Glauben ab: ich verstehe Sie sehr in Ihre Sorge, Ihrer Enttäuschung und Ihrem Zorn. ABER: Es ist nicht die katholische Haltung. Die Kirche hat die Verheissung Christi bekommen. Wo wäre sie heute, wenn in den vielen stürmischen und schwer krisenhaften Momenten der Kirchengeschichte die Gläubigen das Boot einfach verlassen hätten? Gelegenheiten gabe es zwar viele. Doch ist es das Verhalten eines Luther, eines Zwingli und eines Calvin, aber nicht diejenige der Heiligen. Lassen wir uns nicht durch unheilschwangere Nachrichten irre werden lassen.


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 Dottrina 26. Juni 2019 
 

Liebe(r) @MSM,

selbstverständlich weiß ich, dass es gute, lehramtstreue Priester und auch Bischöfe gibt. Es gibt deren bestimmt auch noch viel mehr, als man glaubt. Aber nur die Bekannten (Schneider, Burke, Voderholzer etc.) melden sich immer wieder tapfer zu Wort. Wo bleiben die anderen, die die gleiche Meinung vertreten, aber sich ruhig verhalten? Genau ebenjene sind doch jetzt gefragt!


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 Mr. Incredible 26. Juni 2019 
 

Dieses "nichts wird mehr so sein wie vorher"

in Bezug auf die Kirche kann ich bald nicht mehr hören.
Das sind kleine Lichter, wenn sie sich zutrauen, mit der Kirche zu machen, was sie wollen.
Es mag an der vielleicht etwas überspitzen Berichterstattung in der Presse liegen, aber Größenwahn sollte behandelt werden.
Die mormalen Menschen in der Welt, zumindest in der Berufswelt, die ich kenne, schütteln ob solcher selbstgemachten Probleme nur noch den Kopf.
Soviel Energie, um so weit an der Wirklichkeit vorbeizugehen, "Respekt" :-)
Werdet endlich erwachsen und wacht auf, ihr Fantasten.
Euch Hirten will dann bald niemand mehr folgen.


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 Walahfrid Strabo 26. Juni 2019 

Wie in aller Welt kann man auf die Idee kommen, diese Frau zu so einem Treffen einzuladen??


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 lesa 26. Juni 2019 

Entschuldigung, aber es muss gesagt sein

@wedlerg: Nichts gegen diese Frau, ich hege kein Feindbild und verurteile sie nicht. Aber in Anbetracht der Art, wie sie gegen ihre ehemalige Gemeinschaft agiert, bei der zwar auch Fehler und Sünden passiert sind (wo nicht?) die aber seit Jahrzehnten durch intensivsten Einsatz eine authentische Stütze für die Kirche, für viele Menschen darstellt, finde ich diese Einladung unangebracht, traurig, beschämend, unanständig.
Dies noch abgesehen von ihren "haarsträubenden kirchlichen Positionen.
Um Himmels willen, bei welchem Niveau sind diese Bischöfe angekommen?


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 MSM 26. Juni 2019 
 

@Dottrina

"Wo, bitte, ist der Widerstand der lehramtstreuen Bischöfe und Kleriker?"

Bischöfe, weiß ich nicht. Da würde ich auch von deutscher Seite nicht mehr drauf warten, wie der neuste Hohn der DBK beweist.
Aber Kleriker gibt es hier: http://kath.net/news/68300
Und für die sollten wir beten!


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 Sureno 26. Juni 2019 

Danke für die Übersetzung!

(aber Doris Wagner-Reisinger ist lt. Korrektur von LSN doch nicht dabei, war aber wohl eingeladen)


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 Dottrina 26. Juni 2019 
 

Diese unsägliche Synode WIRD stattfinden,

sofern Gott nicht in letzter Sekunde eingreift und Schlimmeres verhindert. Hat der Diabolos denn schon so viel Macht in der Kirche erlangt, dass er ungestraft schalten und walten kann, wie er will? Wo, bitte, ist der Widerstand der lehramtstreuen Bischöfe und Kleriker? Es müsste einen Riesen-Aufschrei bzw. Widerstand gegen dieses Zerstörungswerk geben! Herr, hilf!


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 wedlerg 26. Juni 2019 
 

@schlicht: denke mal es muss erst so kommen

Die DBK ist nicht mehr zu retten, wie das Pamphlet gegen Populismus (gemeint ist gegen rationale Kritik) zeigt: Totalitarismus zur Immunisierung linksgrüner Ideologien und des irrationalen Zeitgeistes. PF ist ohnehin mit einem anderen Ziel unterwegs: Sozialismus für alle. Schön finde ich, dass der Amazonas von einer konservativen Regierung in BRA regiert wird - das ist Gottes Augenzwinkern.

Am Ende wird die Wahrheit sich nicht länger unterdrücken lassen. Es wird neben den vielen Irrungen und Verwerfungen Not und Elend geben, v.a. geistlicher, aber auch materieller Natur.
Am Chaos und den Opfern werden wir sie erkennen.

Die EKD ist inzwischen zum Gespött eines ganzen Landes geworden. Wenn man in der DBK den selben Weg gehen will, bitte! Die Kirche muss von den Gläubigen getragen werden. Christus hält sie ohnehin zusammen.

Die Funktionäre und Ideologen dürfen aber nicht ungeschoren davon kommen. Widerstand ist geboten und muss auch laut geäußert werden. Das geht uns alle an!


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 Tschuschke 26. Juni 2019 
 

Versammlungsfreiheit

Ihr lieben Kommentatoren, was soll die Aufregung? Wo ist das Problem? Ihr möchtet euch doch auch mit jedem Menschen eurer Wahl treffen! Und liebe Redaktion: was heißt hier "Geheimtreffen"? Mich quält in diesen Tagen auch die Sorge um die Zukunft der Kirche. Aber bleiben wir doch bitte nüchtern und gerecht!
Wolfgang Tschuschke, Pfr. i.R


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 Smaragdos 26. Juni 2019 
 

Sankt Gallen Mafia 2.0

Meine Lieben, diesen Leuten geht es nicht mehr um den Glauben, sondern nur noch um Ideologie, um die Angleichung an die Welt. Die Amazoniensynode wirft ihre dunklen Schatten voraus und stinkt jetzt schon aus allen Löchern... und PF lässt gewähren, wenn er nicht seinen Segen dazu gibt. Die Kirche ist seit 2013 in den Händen von Lügnern und Manipulatoren!


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 lesa 26. Juni 2019 

Wie bitte?

Sehr geehrte Bischöfe, geht`s noch?


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 wedlerg 26. Juni 2019 
 

Das ist ein echter Skandal

Die Frau, die alle Prozesse verloren hat, soll jetzt den Zölibat abschaffen und das Frauen-Priestertum einführen?

Der Kirchenrechtler, der keinen Glauben hat und keine Lehre des Evangeliums verkündet soll die neue Doktrin vorgeben?


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 schlicht 26. Juni 2019 
 

@lakota

aus lifesitenews steht, dass dies Frau eingeladen wurde, aber nach Zurückweisung ihrer Mißbrauchsvorwürfe nicht teilgenommen hat.

Es ist zum Heulen, man kann nur beten, dass diese Synode ausfällt...


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 Diadochus 26. Juni 2019 
 

Gemunkele

Im Dunkeln (Geheimen) ist gut Munkeln! Doris Wagner-Reisinger ist wohl die Stellvertreterin von Kardinal Schönborn, der nicht teilnimmt. Na denn... In Amazonien geht jetzt die Sonne auf (:


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 schlicht 26. Juni 2019 
 

Keine Hoffnung mehr

für die reine katholische Lehre unter PF. Ich fürchte, dass ich nach dieser Synode meinen Austritt erklären muss...


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 lakota 26. Juni 2019 
 

Nein!

"- Doris Wagner-Reisinger, die die Sexualmoral der Kirche als „absurd“ bezeichnet hat und die Struktur der Kirche abschaffen will."

DAS IST JETZT NICHT WAHR -!?!?


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