SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- „Das Ende von Maria 2.0“
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
| 
Denn ER ist unser Navi3. Juli 2019 in Jugend, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Umkehr bedeutet Refokussierung auf Gott. Umkehr bedeutet, die Nachfolge ernst zu nehmen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder
Wien (kath.net) Dem Christen sollte die Umkehr mindestens so vertraut sein, wie es Vielen der tägliche Kaffee am Morgen ist. Er sollte seine Hand nach der Umkehr mindestens so oft ausstrecken, wie man heutzutage nach seinem Smartphone greift also oft, sehr oft, manchmal mehrere Male innerhalb weniger Minuten. Umkehr sollte für uns kein bloßes frommes Wort sein und nicht nur ein einmaliges Lebensgeschehen, in dem wir vom Saulus zum Paulus werden, sondern unser Lifestyle. Normalerweise vollzieht ein erwachsener Mensch zwischen 17280 und 25920 Atemzüge pro Tag, das sind dann also im Durchschnitt 21600 Möglichkeiten, die uns Gott pro Tag schenkt, um umzukehren. Das sind ziemlich viele, doch wie viele davon nutzen wir? Umkehr fragt nicht immer nur nach schwerwiegenden Verfehlungen gegenüber Gott, sondern auch nach einem Neuanfang in den kleinen Dingen, in denen wir uns gegen die Liebe, die Gott ist, verfehlen. 
Umkehr bedeutet Refokussierung auf Gott. Umkehr bedeutet, die Nachfolge ernst zu nehmen. Umkehr bedeutet trotz des vielleicht vorhandenen inneren Widerstandes oder der Scham erneut unter die Augen Gottes zu treten und um Verzeihung zu bitten. Umkehr bedeutet, das eigene Ich aus dem Zentrum zu nehmen, um dort Gott thronen zu lassen. Umkehr bedeutet manchmal, das eigene Ich brechen zu lassen, damit das Licht Gottes eintreten kann. Umkehr bedeutet, in die Arme des Vaters zu laufen. Doch manchmal ist es richtig hart, umzukehren. Jeder, der schon einmal in der Fremde unterwegs war und kein Navi bei der Hand hatte, weiß wie schwer es sein kann, auch im geographischen Sinne den richtigen Weg wiederzufinden. Im geistlichen Leben ist das nicht anders. Umkehr verlangt dabei, sich mit der Verlorenheit ohne Gott zu konfrontieren, denn er ist unser Navi. Umkehr verlangt die Demut, sich einzugestehen, dass man den richtigen Pfad verlassen hat ob durch einen bewussten Schritt oder durch ein unbewusstes, schleichendes Abkommen vom Weg, das man geschehen hat lassen. Wieder auf den richtigen Weg zurückzukehren ob in großen oder kleinen Dingen verlangt eine bewusste Entscheidung und Mut, denn der Pfad der Umkehr ist meist nicht der ausgetretene, schon vielfach begangene Pfad. Es ist meist der Weg, der hart und anstrengend erscheint, der dir Mühe abverlangt, der dich ins Schwitzen bringt und deine Geduld erprobt. Das Schöne dabei ist jedoch, dass Gott dich nicht erst an einer Ziellinie erwartet, sondern seine Arme dir in jedem Moment deines persönlichen Weges offen stehen. Egal, wie viele Atemzüge deine Umkehr benötigt, Gott ist dabei. Ganz egal, wie oft du auf diesem Weg fällst, Gott nennt dich in jedem Moment deines Lebens seinen Sohn, seine Tochter und das wirst du für immer sein.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa 3. Juli 2019 | |  | Mit dem Fahrstuhl der Gnade Danke für diesen sehr schönen Beitrag!
So wichtig, was Sie da geschrieben haben!
"Auch der Gerechte fällt siebenmal am Tag", steht in der Bibel. Und "Gott sei mir Sünder gnädig!"
Jemand hat gesagt, das eigentlich Schlimme sei, dass wir jeden Augenblick umkehren können, es aber nicht tun.
Es kommt auch vor, dass Menschen an Wendepunkten oder vor schwerwiegenden Entscheidungen nicht klar kommen in ihrem Gewissen, welcher Weg der richtige ist. Wie befreiend ist dann das Lehramt, der Katechismus, die Wegweisung von Gott!
Wer Ihm nachfolgt, auch wenn es heißt, das Kreuz auf sich zu nehmen, wird das Licht des Lebens haben.
"Der Hl. Geist ist es, der zur Umkehr bewegt." (vgl Apg) Tun müssen wir es selber. Immer neu. Mit Hilfe der Gnade. Die kleine Hl. Therese sagte: "Ich schaffe das nicht. Ich brauche einen Fahrstuhl." Und das sind die Arme Jesu, der uns hilft und trägt. |  1
| | | | | Stefan Fleischer 3. Juli 2019 | |  | Refokussierung auf Gott Das ist es, was wir alle immer und immer wieder nötig haben.
Das aber ist es (oder müsste man sagen wäre es?) was auch für unsere Kirche, welche heute - wenn mein Eindruck nicht täuscht - allzu sehr auf den Menschen fokussiert ist, überlebensnotwendig ist. Doch wenn irgendwo, so gilt hier der Satz: «Die Kirche sind wir.» Nur gemeinsam, die einzelnen Gläubigen mit der Kirche und die Kirche mit den Gläubigen schaffen die Umkehr. «Es gibt noch viel zu tun. Packen wir es an!» |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuJugendkolumne- Wovor beugst du das Knie?
- Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
- Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
- Brennt dein Herz noch für Gott?
- Der Friede, den Gott dir nachwirft
- Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
- Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
- Gnade in jedem Augenblick
- Die Sehnsucht Christi nach dir
- Gerufen, das Blut Christi zu lieben
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
- Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
- Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
- Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
- ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
- Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
- Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
- „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
- Wenn das Nein nicht mehr zählt
|