30 Juni 2019, 23:00
Überfall auf Wiener Schulbrüder: 30.000 Euro Belohnung ausgelobt
 
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Beim brutalen Raubüberfall am 27. Dezember in der Kirche und im Schulgebäude in Wien wurden fünf Schulbrüder verletzt, einer davon lebensgefährlich

Wien (kath.net/KAP) Ein halbes Jahr nach einem Überfall auf sechs Ordensbrüder in Wien-Floridsdorf kommt die Fahndung nicht vom Fleck. Nachdem die Kongregation der Brüder der Christlichen Schulen für Hinweise, die zur Aufklärung und zur Verurteilung des oder der Schuldigen führen, eine bereits Belohnung von 15.000 Euro ausgelobt hatte, wird diese Summe jetzt auf 30.000 Euro zeitlich begrenzt auf eine Dauer von drei Monaten verdoppelt. Das hat die Landespolizeidirektion Wien am Sonntag in einer Aussendung mitgeteilt.

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Der Fall läuft weiterhin unter dem Titel eines Raubüberfalls - entwendet wurden Bargeld und Wertgegenstände. Bei der Tat am 27. Dezember 2018 wurden fünf der insgesamt sechs Opfer verletzt.

Konkret wird nach einem Täter geforscht, wobei laut Polizei noch unklar ist, ob es nicht auch Komplizen gab. Gesucht wird nach einem etwa 1,85 Meter großen Mann unbekannter Herkunft mit dunklem Teint. Bekleidet sei der Mann mit einem grau-schwarzen Anorak und einer grauen Hose gewesen. Er habe eine falschen schwarzen Bart aufgeklebt und eine dunkle Wollhaube bis zu den Augenbrauen gezogen gehabt. Der Mann hat eine mittlere kräftige Statur und sprach Deutsch mit slawischem Akzent. Sachdienliche Hinweise werden - auch anonym - unter der Telefonnummer 01-31310 DW 33800 entgegengenommen und wie immer streng vertraulich behandelt.

Gemäß den Ermittlungen dürfte der Täter bzw. die Täter durch den Bereich der Kirche Maria Immaculata in der Anton-Böck-Gasse ins angrenzende Gebäude der von den Geistlichen betriebenen De La Salle-Schule eingedrungen sein und dabei eine Faustfeuerwaffe sowie diverses Werkzeug mitgeführt haben. Der Tatverdächtige überwältigte in weiterer Folge die verschiedenen Brüder, wobei die Opfer auf brutale Art und Weise durch Schläge und Tritte verletzt wurden. Fünf Personen wurden dabei schwer verletzt, eine davon lebensgefährlich. Zudem wurden alle Opfer gefesselt und geknebelt. Nach den Übergriffen wurden Bargeld sowie diverse Wertgegenstände geraubt und die Flucht durch das Schulgebäude ergriffen. Erst nach circa vier Stunden gelang es einem Bruder sich zu befreien und die Polizei zu alarmieren.

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