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Papst Franziskus empfing Präsident Putin im Vatikan

4. Juli 2019 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Private Begegnung im Apostolischen Palast eröffnete rund zehnstündigen Blitzbesuch des russischen Staatschefs in Rom - VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Etwa eine Stunde lang haben sich Papst Franziskus und Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstagnachmittag im Vatikan ausgetauscht. Inhalte der privaten Begegnung in Anwesenheit der Übersetzer wurden zunächst nicht bekannt. Putin war zuvor mit einer 50-minütigen Verspätung im Vatikan eingetroffen. Es war nach 2013 und 2015 das dritte Mal, dass Putin zu einer Privataudienz in den Vatikan reiste. 2015 ging es unter anderem um den Ukraine-Konflikt und die Lage der Christen im Nahen Osten.

Das russische Staatsoberhaupt und der Papst schüttelten sich zur Begrüßung und Verabschiedung die Hände. Zu Beginn der Unterhaltung in der Privatbibliothek des Apostolischen Palasts und beim abschließenden Geschenkaustausch lächelten sich beide zu.


Nach dem Gespräch mit Papst Franziskus traf Putin zusammen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auch den vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den päpstlichen Außenbeauftragten Paul Gallagher. Durch den Apostolischen Palast wurde Putin von Erzbischof Georg Gänswein geleitet, er ist Präfekt des Päpstlichen Hauses.

Gesprächsthema Konfliktherde

Als mögliche Gesprächsthemen galten im Vorfeld des Papst-Putin-Treffens die Situation in Syrien, die Lage der Christen im Nahen Osten und der Konflikt in der Ukraine. Am Tag nach Putins Besuch kommt die Führung der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine zu schon länger vereinbarten zweitägigen Gesprächen in den Vatikan.

Das Flugzeug mit Putin an Bord war am frühen Nachmittag bereits rund eine Stunde später als geplant auf dem Flughafen Rom-Fiumicino gelandet. Kurz nach 14 Uhr fuhr Russlands Präsident in einer gepanzerten russischen Limousine und von einem langen Autokonvoi begleitet über die Via della Conciliazione und den Petersplatz im Vatikan vor. Die Begegnung mit dem Papst eröffnete seinen rund zehnstündigen Blitzbesuch in Rom, für den die Stadt und der Vatikan hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatten.

Im weiteren Verlauf der Visite wollte Putin mit Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte zusammentreffen. Laut Medienberichten war zudem am späten Nachmittag eine Teilnahme Putins an einem italienisch-russischen Dialogforum im Außenministerium vorgesehen.

Putins Besuch soll mit einem Abendessen auf Einladung Contes enden, an dem auch Italiens Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Luigi Di Maio, Innenminister Matteo Salvini und Außenminister Enzo Moavero Milanesi teilnehmen. Salvinis rechtsnationale Lega und Putins Partei "Einiges Russland" hatten Anfang 2018 ein Kooperationsabkommen geschlossen. Salvini setzt sich für eine Aufhebung internationaler Sanktionen gegen Russland ein.

Rome Reports - Papst Franziskus empfängt im Vatikan den russischen Präsidenten Putin


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Fischlein 5. Juli 2019 
 

Nachdem Putin wieder verspätet gekommen ist,

sollte der Papst sich die Zeit für ein Gebet nehmen und Putin ein bisschen warten lassen.


0
 
  4. Juli 2019 
 

Ich kann mir nicht helfen, aber dieses Treffen ist mir suspekt bzw. nicht geheuer.


4
 
  4. Juli 2019 
 

heute ganz strenge Zensur

Mit islamischen Terroristen ist eben kein Frieden zu haben, so ist das nunmal.


1
 
 Stanley 4. Juli 2019 
 

Er A sagt, muss auch B sagen

Wenn Papst Franziskus Putin empfängt, dann muss er auch Italiens Innenminister Matteo Salvini und den US-Präsidenten Donald Trump empfangen.


6
 
  4. Juli 2019 
 

Die Frage die sich im Hinterkopf alle Nahostbeobachter stellen ist,

wie wird sich Russland (und China) bei einem möglichen militärischen Eingreifen der USA im Iran verhalten?

In Syrien räumt gottseidank die russische Luftwaffe bald auch noch die letzten islamistischen Terroristen in Idlib weg. Das ist der schlimmste Abschaum der sich dort unter dem Schutz der Türkischen Republik verschanzt hat. Keiner von denen darf jemals lebend und als Flüchtling getarnt Europa erreichen!

Wenn alle islamischen Terroristen eliminiert sind, sind auch die Christen in Syrien wieder sicher. Denn alle die zum Schert gegriffen haben sollen nun durch das Schwert umkommen.


3
 

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