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Russische Kirche startet Debatte über Lebensrecht der Ungeborenen

6. Juli 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Moskauer Patriarchat veröffentlicht Text über "Unverletzlichkeit des Lebens von der Empfängnis an".


Moskau (kath.net/ KAP)
Das russisch-orthodoxe Moskauer Patriarchat hat eine breit gestreute gesellschaftspolitische Diskussion über das Lebensrecht der Ungeborenen gestartet. Dazu hat die Kirche den Entwurf eines neuen Dokuments über die "Unverletzlichkeit des Lebens von der Empfängnis an" öffentlich zur Diskussion gestellt. Die Autoren des Dokuments halten darin fest, dass auch ein Embryo ein "menschliches Wesen" ist und daher ein "Recht auf Leben" hat.


In dem auf der offiziellen Website der russisch-orthodoxen Kirche veröffentlichten Entwurf heißt es nach Angaben der russischen Agentur "Interfax", die orthodoxe Kirche trete dafür ein, dass die Grundrechte des Embryos als eines menschlichen Wesens im Gesetz verankert werden sollen. Zugleich wird im Entwurf auch die Gewissensklausel für Ärzte eingefordert, damit sie nicht gezwungen werden können, Abtreibungen durchzuführen.

Wissenschaftliche Experimente mit Embryonen seien abzulehnen, wird in dem Entwurf betont. Wörtlich heißt es dort: "Die Tatsache, dass für Tausende von Embryonen die Möglichkeit der Entwicklung und des Lebens durch Experimente und Tod ersetzt wird, unterminiert die menschliche Würde und das Recht auf Leben." Es gebe keine "aktuellen Gründe", um die Pränataldiagnostik zur Vermeidung von Erbkrankheiten einzusetzen, heißt es in dem Entwurf weiter. Denn allzu oft würden die Ergebnisse der Pränataldiagnostik zum Schwangerschaftsabbruch führen.

Das Dokument wurde von einer Kommission des Moskauer Patriarchats vorbereitet, die zwischen den Bischofskonzilen der russisch-orthodoxen Kirche tätig ist. Alle Bürger können bis 30. September zu dem Entwurf Stellung nehmen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 ThomasR 8. Juli 2019 
 

Debatte über Lebensrecht der Ungeborenen, Lebensschutz und Kirche

entscheidend für die Zukunft des Christentums und Kirche auch in Deutschland. Um 80% von rd 100 TSD Abtreibungen im Jahr wird durch Mütter christlicher Herkunft (wo wenigstens noch Großeltern des Kindes getauft wurden). Um 5% der Kirchensteuereinnhamen würde über Einrichtung der Frauenhäuser für die ungewollt schwanger gewordene Frauen die Anzahl der Abtreibungen um bis zu 10% entspricht ca 10 TSD Menschen zu reduzieren


1
 
 M.Schn-Fl 6. Juli 2019 
 

"Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt." (Schiller: Die Piccolomini)


10
 

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