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Immer mehr US-Bürger sind pro-life

8. Juli 2019 in Prolife, keine Lesermeinung
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Gallup-Umfrage zeigt, dass die US-Amerikaner mehrheitlich für eine Änderung der Abtreibungsgesetze sind und sich 2019 erstmals mehr US-Bürger als pro-life als pro-choice einstuften.


Washington D.C. (kath.net)
In den USA wird die Pro-Life-Einstellung der Bevölkerung immer stärker. Dies zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage. So möchten 39 Prozent der Bevölkerung, dass Abtreibung nur in "ganz wenigen Fällen" erlaubt ist, 21 % wollen ein totales Abtreibungsverbot. Damit sind 60 % der Bevölkerung für eine Änderung der Abtreibungsgesetze, ein Anstieg von 7 Prozentpunkten innerhalb eines Jahres. Für 29 % der Bevölkerung ist die Frage der Abtreibung auch so wichtig, dass diese nur für einen Kandidaten wählen werden, der ihre Ansicht hier genau vertritt. 2016 lag diese Zahl noch bei 20 %. 2016 hatten übrigens deutlich mehr Pro-Life-Wähler (23 Prozent) die Ansicht vertreten, dass sie nur einen thematisch passenden Kandidaten wählen als dies umgekehrt bei Pro-Choice-Wählern ist. Dort waren es nur 17 Prozent, damit ein klarer Vorteil von 6 Prozentpunkten für die Pro-Life-Bewegung. Bemerkenswert ist aber, dass 2019 dieses Gap deutlich zum Vorteil der Pro-Life-Bewegung angewachsen ist und diesmal 9 Prozentpunkte (35 % pro-life, 26 % pro-choice) beträgt.


Interessant ist auch die Selbstidentifaktion. 1996 stuften sich 56 Prozent der Bevölkerung als pro-choice ein und nur 37 % als pro-life. 2015 war das Verhältnis 50 % pro-choice und 44 % pro-life. 2018 war das Verhältnis mit jeweils 48 % ausgeglichen, 2019 stuften sich die US-Amerikaner erstmals bei der Gallup-Umfrage mit 49 % mehr als pro-life ein als pro-choice (46 %).


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