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Ohio streicht öffentliche Mittel für Planned Parenthood

12. Juli 2019 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Der Budgetposten für Schwangerschafts-Krisenzentren, die keine Abtreibungen anbieten, wird dafür deutlich erhöht.


Columbus (kath.net/LifeNews/jg)
Das Budget des US-Bundesstaates Ohio sieht erstmals kein Geld mehr Planned Parenthood, den größten Anbieter von Abtreibungen in den USA, vor. 5 Millionen Dollar sind für Schwangerschaftskrisenzentren vorgesehen, die keine Abtreibungen durchführen.

Die nicht gewinnorientierten Schwangerschaftszentren erhalten im neuen Budget fünf Mal so viel Geld wie zuvor. Sie helfen vor allem einkommensschwachen Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften mit kostenlosen Ultraschalluntersuchungen, Beratung und Sachspenden wie Windeln und Babykleidung. Planned Parenthood verliert 1,5 Millionen Dollar an öffentlichen Mitteln, berichtet FOXNews.


Planned Parenthood hatte zuvor mit einer Klage verhindert, dass der Bundesstaat die öffentlichen Mittel streicht. Dieser Schritt würde das „Recht“ der Frauen auf Abtreibung, wie es seit der Entscheidung „Roe v. Wade“ des Obersten Gerichtshof besteht, verletzen, argumentierte die Organisation. Planned Parenthood betreibt 3 Abtreibungskliniken in Ohio. Im März entschied ein Berufungsgericht, dass der Bundesstaat das Recht habe, Planned Parenthood finanziell nicht zu unterstützen.

Eine Umfrage hat 2015 ergeben, dass 64 Prozent der Bewohner von Ohio eine Streichung öffentlicher Mittel für Planned Parenthood befürworten.



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