Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Die vier „Kirchenväter“ der „Kirche des epochalen Wandels“

11. Juli 2019 in Kommentar, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wolfgang Thierse, Jens Spahn, Anselm Grün und ein Hr. Vogel stellen sich hinter "Maria 2.0" - Unsere neuen „Kirchenlehrer“ machen jedenfalls schon mal deutlich klar, auf welcher Seite sie stehen wollen - Ein Kommentar von Peter Winnemöller


Bonn (kath.net)
Kaum ist so eine Kirche aus der Taufe gehoben, finden sich auch Kirchenväter des epochalen Wandels. In einer Meldung der katholischen Nachrichtenagentur kna meldeten diese sich schon mal zu Wort und zeigten grundlegende Tendenzen auf. Dazu gehört auch die Unterstützung der in der Kirche stark kritisierten Kirchenstreikaktion unter Bezug auf Maria. Natürlich ist hier nicht das Original gemeint, sondern die sogenannte Maria 2.0. Deren Anliegen, so betont der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, müsse jeder unterstützen. Es seien dies nämlich heftige Anliegen aller, die ihre (sic!) katholische Kirche lieben. Diese Aussage kann man nur begrüßen, macht sie doch klar, wie sehr diese Maria2.0 im Kontrast zur Heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria steht. Maria ist die Mutter der Kirche unseres Herrn Jesus Christus. Maria2.0 ist ein Derivat der „Kirche des epochalen Wandels“.
Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn macht sich die Unterstützung dieser einschlägigen Forderungen zu eigen. Jesus, so der Minister, habe seine Botschaft allen Menschen gleichermaßen verkündet, unabhängig vom Geschlecht und unabhängig davon, wer wen liebe. Damit will der Minister unterstreichen, dass es in der „Kirche des epochalen Wandels“ auch Priesterinnen und Ehe für alle geben solle. Die Berufung auf Jesus ist dabei recht mutig.

Dieser sah sich nämlich eher verpflichtet, ewige Wahrheiten statt neuer Errungenschaften, z.B. der Vielfalt und der Diversität, zu verkünden.

Auch der Benediktinermönch Anselm Grün bahnt lehrmäßig den Weg für die Neue Welle. Eine Theologie, die sich darauf berufe, dass Jesus Mann war und daher nur Männer Priester sein könnten, betont der Mönch, möchte nur den Status quo hochhalten. Doch diese Theologie sei unhaltbar, tritt der Benediktiner in klare Opposition zur verbindlichen Lehre der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. In dieser hatte der heilige Papst Johannes Paul II. verkündet, dass das sakramentale Weiheamt Männern vorbehalten ist. Ob die Lehre für die Weihe von Frauen in der Kirche des epochalen Wandels schon „de fide“ ist, ist wohl unter Experten noch umstritten.

Retardierend äußerte sich der frühere SPD- Vorsitzende Vogel, der betonte, dass das Weltkirchenprinzip beachtet werden müsse. Ob damit am deutschkatholischen Wesen die Weltkirche genesen soll, ist unbekannt. Zumal er die Kirche in einer Krise sieht, auch wegen der "anhaltenden Ungleichbehandlung der Frau“. Worin diese liegt, kann an dieser Stelle nur vermutet werden. Es wird auch hier um den Erhalt der Weihe gehen.

Man erkennt sehr deutlich, wie sich hier in bester reformatorischer Tradition die Politik der neuen kirchlichen Gemeinschaft bemächtigt und ihr den gesellschaftlich erwünschten Stempel aufdrückt. Zwar wiederholt sich Geschichte nicht, wir haben keine Kaiser und kein römisches Reich mehr, aber historische Parallelen kann ziehen, wer aufmerksam hinschaut. Ebenfalls erkennt man die Muster der Kontraste, zwischen denen sich später auf dem synodalen Weg der epochale Wandel bewegen wird. Da steht der eher mutig offensiv Voranschreitende, dem eher zurückhaltend retardierenden Begrenzer gegenüber. Wer aufmerksam ist, erkennt, dass es dem Grunde nach nur Nebelkerzen sind, hinter denen sich die wahren Absichten verbergen. Es geht darum, so lange wie möglich, den Eindruck einer wie auch immer gearteten Spaltung zu vermeiden. Darin liegt die unbedingt zu nutzende Chance, immer wieder die Gefahr aufzuzeigen, um vielleicht die Spaltung noch zu verhindern. Eine Einheit hat nur in der Wahrheit bestand.

An der Frage der Frauenweihe, das zeichnet sich nun immer stärker ab, wird die Scheidelinie sein. Wer wird es tun, wer wird es nicht tun? Wer wird um jeden Preis darum kämpfen und mit welchen politischen Mitteln und welchem Druck wird man operieren? Wer wird am Ende zu der Wahrheit stehen, dass Ordinatio sacerdotalis de fide ist? Noch ist eine Rückkehr zu einer Einheit in Wahrheit möglich. Eines Tages werden sich die Strukturen verselbständigt haben. Dann ist es zu spät. Unsere neuen „Kirchenlehrer“ machen jedenfalls schon mal deutlich klar, auf welcher Seite sie stehen wollen. Ob es den Frauen von Maria 2.0 nicht viel zu paternalistisch ist, jetzt wieder von Männern protegiert zu werden, wird sich ebenfalls zeigen. Wir harren dann mal der kommenden „Kirchenmütter“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 13. Juli 2019 
 

Ist nicht ganz neu!

@Stephanius: „Unterscheiden …. Bei Minister Spahn finde ich es langsam nur noch peinlich, wie seine persönliche Lebenssituation als Massstab für die Wahrheit herhalten muss.“

Eine nicht so deutliche Parallele:
Als seinerzeit Benedikt XVI. Deutschland als Staatsgast besuchte, flocht der damalige Bundespräsident in seine Rede Vorschläge ein, die kaum verdeckt darauf hinausliefen, den Sakramentenempfang hinsichtlich seiner kirchlich ungültigen Ehe zu legitimieren - Benedikt XVI. aber war auf beiden Ohren taub.


8

0
 
 Fatima 1713 12. Juli 2019 
 

Ohne Männer geht's einfach nicht

...selbst bei den emanzipiertesten Frauen ;-)


8

0
 
 nicodemus 12. Juli 2019 
 

Mit diesen neuen falschen "Kirchenlehrern"

möchte ich nicht alleine auf einer Insel sein! Sie haben einem nichts, aber auch garnichts Aufbauendes, zu sagen.
Hoffentlich hören diese Wichtigtuer, wie sie aus-gewichert werden!


6

0
 
 Federico R. 12. Juli 2019 
 

Bis zum Ende der Zeiten wird es ...

... in der wahren katholischen Kirche – der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia - kein Weiheamt für Frauen geben. Das bleibt wohl diversen „Afterkirchen (eine Bezeichnung aus den Eingebungen der seligen Mystikerin Anna Katharina Emmerich) vorbehalten. Dass sich die Aktivistinnen von „Maria 2.0“ und deren männliche Berater/Beisteher dafür stark machen, teilweise sogar mit theologischen Argumenten, und dabei sogar ihre automatische Exkommunikation billigend in Kauf nehmen, zeigt, welch‘ Geistes Kinder sie sind: die des Zeitgeistes. Da bleibt wahrhaftig keine Zeit mehr für die Ewigkeit, in der sich auch der heilige Johannes Paul II. befindet. Wie eigentlich jeder Katholik wissen müsste, hat er als Pontifex maximus zum Thema Frauenweihe Verbindliches und Endgültiges kraft seines Amtes kundgetan. Und das akzeptiert sogar der gegenwärtige Papst. Gewisse fehlgeleitete Politiker (nebst Journalisten) und sogar geweihte Männer können das natürlich nicht.


11

0
 
 ThomasR 12. Juli 2019 
 

Kirche des "epochalen Wandels" ist schon da

mit wenigstens 140 Kirchen, die trotz steigenden Kirchensteuereinnahmen (Betrachtung von ganz Deutschland) ab dem Jahr 2000 in Deutschland profaniert wurden. Wo in der Mitte steht nicht tatsächlich Christus (In Sakramenten und in allen Kranken und Bedürftigen dieser Welt z.B. in schwangeren Frauen) sondern Bürokratieausbau, Strukturreformern und eine "Vision". Nicht von Christus soll die Kirche in die Zukunft getragen werden, sondern von einer "Vision" (so ungefähr Generalvikar einer Diözese vor Kurzem)Sehr traurig.


11

0
 
 SalvatoreMio 11. Juli 2019 
 

Zur Frauenweihe! Jemand hier schreibt: "Die spalten sich also ganz von alleine von der Kirche ab, wir brauchen einfach nur in der Kirche zu bleiben und an der überlieferten Lehre festzuhalten" oder: "Ist doch egal, ob Frauen geweiht werden". WENN ES SO EINFACH WÄRE! Wir haben von Christus einen Auftrag, werden aber als rückständig und überflüssig betrachtet. Anselm Grün aber laufen die Leute nach seit langem!
Benediktinerinnen beten für Maria 2.0! Und was planen unsere Bischöfe? ---
Wir laufen mit Riesenschritten der fortschrittlichen evangelischen Kirche nach, wo in manchen Pfarrhäusern lesbische Pfarrerinnen oder homosexuelle Geistliche zusammenleben. Und das kann noch "völlig normal werden"! Die Unmoral der kath. Kirche ist ja entlarvt! Ansonsten kann man zu den 10 Geboten noch eines hinzufügen:"Ganz egal, wen Du liebst und wie Du liebst - Hauptsache, Du liebst: dann machst Du es richtig!" ---
Beten wir für unsere Hirten, dass sie selber den rechten Weg wiederfinden!


16

0
 
 Diadochus 11. Juli 2019 
 

Spaltung

Schmeißt die vier Esel raus! Sie vergiften die Kirche. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig, denn mit solchen Ansichten haben sie sich bereits selbst exkommuniziert. Zur Räson zieht sie ja sonst eh keiner. Wer die Mutter Gottes Maria aufs übelste beleidigt, beleidigt auch ihren Sohn. Solche Esel haben mit der Kirche nichts gemein. Sie lieben nur ihr eigenes stolzes Ego. So gesehen haben wir bereits eine Spaltung, wenn auch noch nicht offiziell vollzogen. Maria 1.0 mit ihren Anhängern auf der einen Seite, auf der anderen Seite die abartige Perversion davon mit den vier Eseln als Protagonisten des epochalen Wandels, bzw. des Glaubensabfalls.


8

0
 
 Martyria 11. Juli 2019 

Die vier Pferde

hätte ich weiß, feuerrot, schwarz und fahl dargestellt. Die Situation der Kirche ähnelt apokalyptischen Zuständen.


12

0
 
 Philipp Neri 11. Juli 2019 

Plakat von Freiburg sagt alles aus!

Das bekannte Plakat von Freiburg, dass Maria 2.0 dort gezeigt hat, zeigt doch, welch Geistes Kind hinter dieser Bewegung eigentlich steckt.
Jedenfalls keine, die die Eucharistie hochschätzt, die Heiligkeit liebt und nur auf Jesus und sein Evangelium schaut!


23

0
 
 Veritatis Splendor 11. Juli 2019 

Maria = neue Eva, Maria 2.0 = alte Eva :-)


15

0
 
 Eremitin 11. Juli 2019 
 

Danke an ottokar, sehr klar geschrieben und ich

unterschreibe sofort. Von den 4 Kirchenleerern war doch nur DAS zu erwarten! Ich bleibe bei Maria.1.0. dem einzigen Original.


27

0
 
 Paddel 11. Juli 2019 

Jens Spahn

Sehe auch seine Studie über die Folgen des Schwangerschaftsabbruch sehr kritisch. Ich konnte dem Jubel darüber nicht beipflichten. Diese wird sicher nicht pro life ausgehen.
Anselm Grün ist doch schon längst der Esoterik verfallen, die den Geist verwirrt.


27

0
 
 Adamo 11. Juli 2019 
 

Jesus hat uns das Auftreten von falschen Propheten voraausgesagt.

Jesus sagte: "Hütet Euch vor den falschen Propheten".

Lesen Sie bitte hierzu im NT unter
Mt 7,15 und Mt 24,11 nach.

Empfehlung: Wer Jesus nachfolgen will, der glaube an seine Worte und befolge sie.
Der Apostel Markus hat sie für uns im NT festgehalten.


27

0
 
 JohannBaptist 11. Juli 2019 
 

Zum Wiehern

Wenn die Lage nur nicht so ernst wäre !


21

0
 
 Winrod 11. Juli 2019 
 

Liebe?

Die ihre Kirche lieben, müssen sie bestreiken! Dass ich nicht lache!


19

0
 
 Gandalf 11. Juli 2019 

@Mr. Incredible

Genau so soll es sein :-)


21

0
 
 Mr. Incredible 11. Juli 2019 
 

Fieses Gruppenbild über dem Artikel.

Ist zwar künstlerisch verfremdet, ich habe die 4 Herren aber sofort wiedererkannt.
Saved my day :-))))


30

0
 
 Labrador 11. Juli 2019 
 

Drei Politiker und ein Mönch ...

Die Konstellation von einem Mönch und Politikern ist in der deutschen Geschichte nicht unbekannt


25

0
 
 lesa 11. Juli 2019 

Die Lösung liegt in de Demut und im Vertrauen des Glaubens

Forts. H.g. Falkovitz 4: "Zu Bestehen dieser Asymmetrie hilft einmal mehr ein Gedanke Guardinis: „Es gibt Fragen, die so beantwortet werden können, dass die Antwort vollkommen befriedigt, das heißt, Frieden gibt. (…) Andere gibt es aber, bei denen zwar verstandesmäßig eingesehen werden kann, dass die Antwort so und so lauten müsse; die Antwort aber nicht „befriedet“, sondern ein Rest von Widerstand im Gemüt bleibt. Das sind jene Fragen, in denen die Antwort (…) zwei „Größen“ auf einen Nenner bringen müsste, die nicht auf einen Nenner zu bringen sind, nämlich Gott und Geschöpf (...) Diese Fragen sind vom Verstande her in befriedender Weise nicht zu lösen. Für sie liegt die Lösung in der Demut, im Vertrauen des Glaubens, und in der Hoffnung auf das Licht der Ewigkeit.“ So sieht wirklich spannende christliche Kultur aus."


17

0
 
 lesa 11. Juli 2019 

Gemeinssame Würde

Forts: H.-G. Falkovitz 3: Schwer wiegt, dass mit dem weiblichen Priestertum die „symbolische Ordnung“ der Schöpfung und die Repräsentation des „neuen Adam“ Christus außer Kraft gesetzt würde. Neben der Symmetrie der „Ebengeburt“ und der gemeinsamen Würde bleibt die spannungsvolle Asymmetrie von Mann und Frau zu kultivieren."


20

0
 
 lesa 11. Juli 2019 

Die gelebte Wirklichkeit Jesu ist der Maßstab christlicher Nachfolge

Forts.: H.G.Falkovitz 2: "Diese Selbstachtung beruht auf dem wunderbar freien Umgang Jesu mit Frauen, ihrer Heiligung durch ihn und ihrer großen Liebe zu ihm. Immer „wird man erzählen, was sie ihm getan hat“ - die eine, die ihn salbte, und die vielen anderen.

"Die gelebte Wirklichkeit Jesu der Maßstab christlicher Nachfolge und des kirchlichen Lehramtes. Die Entscheidungen Jesu sind alle ernstzunehmen.


16

0
 
 lesa 11. Juli 2019 

Die tiefen anthropologischen Gründe sehen lernen

Von P. Anselm Grün erwarte ich, dass er nicht bei so verkürzter Ansicht stehenbleibt. Zu d. tiefen anthropolog. Zusammenhängen siehe z.B. Tagespostartikel v. H.B. Gerl-Falkovitz 6.6.19)
"Seit jeher besteht die Kirche auf der realsymbolischen, also männlichen Vergegenwärtigung „in persona Christi“. Wenn man der Kirche nicht einfach Naivität unterstellt, dann ist weiterzudenken: Was sagt Leibsein des Mannes, der Frau aus? Und zwar tiefer erfasst als alles, was heute den Leib zum Körper verkürzt, zum bloß neutralen Werkzeug eines leibfernen Ich macht. Wie wirklich und zugleich symbolisch ist der männliche, der weibliche Leib? Wird das nicht durchdacht, kann jeder und jede alles beanspruchen.
Wären Frauen ihrer selbst gewiss, was ihre eigene große Geschichte seit 2000 Jahren angeht, und wäre christliche Anthropologie entfaltet auch in bisher vernachlässigte Tiefen, dann wäre ihre Selbstachtung groß genug, um sich nicht das Priestertum gegen den biblischen Bericht zu erkämpfen."(ebd)


20

0
 
 Eisenherz 11. Juli 2019 
 

Das sind die typischen Mitläufer von heute...

ich bin mir auch nicht sicher, auf welcher Seite Sie 1933 gestanden hätten - bestimmt nicht auf der katholischen...


19

0
 
 Smaragdos 11. Juli 2019 
 

Der Vorteil der Frauenweihe ist eindeutig der, dass jene, die sie einführen, sich de facto automatisch selbst exkommunizieren. Wie schon vor ein paar Jahren in Österreich geschehen. Die spalten sich also ganz von alleine von der Kirche ab, wir brauchen einfach nur in der Kirche zu bleiben und an der überlieferten Lehre festzuhalten :)


17

0
 
 Stephaninus 11. Juli 2019 
 

Unterscheiden

Soweit ich es aus dem Beitrag sehe, finde ich nicht alle 4 Statements von gleicher "Qualität". Diejenige von Thierse scheint mir einigermassen akzeptabel, weist er doch auf den Primat der Weltkirche hin. Das, was von Pater Anselm vor allem aber von Spahn kommt, ist schon sehr viel bedenklicher. Bei Minister Spahn finde ich es langsam nur noch peinlich, wie seine persönliche Lebenssituation als Massstab für die Wahrheit herhalten muss. Sehr durchsichtig.


16

0
 
 Marloe1999 11. Juli 2019 

@Stephan M.

Das ist eben genau das, was mich bei genauerer Überlegung sogar ein wenig schmunzeln lässt. Ist doch egal, ob Frauen „geweiht“ werden. Die werden dann vorne stehen, und denken, in ihren Händen würde sich irgendetwas wandeln. Der Herr entscheidet aber darüber, nicht die. Die können sich also auf den Kopf stellen. Jedes von einer Frau gespendete Sakrament (außer die Taufe, aber im Notfall kann ja selbst ein Heide taufen) ist ungültig. Vor Gott nichts wert, und nebenbei eine Beleidigung seines Willens. Auch wenn sie sich in liturgische Gewänder werfen, sich wie Priester anziehen und diese imitieren, es wird doch nur eine billige Kopie sein.


19

0
 
 Mariat 11. Juli 2019 

Jede Frau sollte sich an der Gottesmutter ausrichten

Unsere Mutter voller Demut und starken Glauben, hätte nie danach verlangt, Priesterin zu sein.
Seit einiger Zeit gibt es die Petition Maria 1.0, die man unterschreiben kann.
https://www.mariaeinspunktnull.de/


29

0
 
 girsberg74 11. Juli 2019 
 

Zum Wiehern, wirklich!

Eine großartige Ins-Bild-Setzung des Sachverhaltes.

Es wird jetzt klarer, wozu diese Herren angetreten sind und waren. Übrigens keine Frau dabei! Und das, obwohl die Wieherer ausdrücklich nach/um weibliche Begleitung wiehern wollten.

Hauptsache: Gewiehert!


28

0
 
 Stephan M. 11. Juli 2019 
 

Tja,

wir leben in Zeiten großer Verwirrung.
Ein Bischof kann Frauen zwar die Hände auflegen, aber er hat - wie St. Johannes Paulus noch einmal verbindlich festgehalten hat, keine Vollmacht, Frauen zu Weihen, heißt: es passiert nichts, wenn er das tut. Sollte dann eine so "nichtgeweihte" Dame die Sakramente zu verwalten suchen, passiert wiederum nichts (Taufe ausgenommen). Die Eucharistie würde zu einer Versammlung, bei der Brot ausgeteilt wird. Damit wäre diese "Feier" doch endlich beim (calvinistischen) Verständnis vieler Kirchenbesucher angekommen.
Dem CIC fehlt ein Kanon: (1) Wer in Schrift oder Wort behauptet, daß außer einem dafür geeignet befundenen Mann eine der Weihen gespendet werden könnte, zieht sich im Akte der Äußerung die Strafe der Exkommunikation zu. (2) Wer als Angehöriger des Klerikerstandes eine solche Weihesimulation versucht, zieht sich durch den Versuch automatisch die Strafe der Exkommunikation, den Verlust seiner Weihevollmachten und Laisierung zu.


21

0
 
 Uwe Lay 11. Juli 2019 
 

Der wichtigste Kirchenlehrer der neuen Kirche

Der wichtigste Kirchenlehrer der heutigen Kirche ist unzweifelhaft: Willy Millowitsch mit seinem Credo: Wir sind alle kleine Sünderlein und kommen doch alle in den Himmel. (Darum auch die Falschübesetzung: "für alle" in der Eucharistiefeier). Wenn die Kirche nur noch dies zu verkünden hat, wozu braucht sie da noch zölibatäre Priester, einen Gehorsam Gott gegenüber usw? Die 4 neuen Kirchenväter wollen doch nur abschaffen, was die Kirche alles nicht mehr benötigt, hört sie erst auf Millowitsch!
Uwe C. Lay Pro Theolblogspot


22

0
 
 bernhard_k 11. Juli 2019 
 

Diese Herren legen es wohl auf eine Kirchenspaltung an ...

Die eine heilige Kath. Kirche vs. "Kirche 2.0" ...

Aber 2.0 ist jetzt schon tot, weil ohne Heiligem Geist und ohne dem Schiffskapitän Jesus Christus... diese Herren wollen tatsächlich ein totes Pferd reiten?


31

0
 
 wedlerg 11. Juli 2019 
 

Brilliant analysiert

"Man erkennt sehr deutlich, wie sich hier in bester reformatorischer Tradition die Politik der neuen kirchlichen Gemeinschaft bemächtigt und ihr den gesellschaftlich erwünschten Stempel aufdrückt. Zwar wiederholt sich Geschichte nicht, wir haben keine Kaiser und kein römisches Reich mehr, aber historische Parallelen kann ziehen, wer aufmerksam hinschaut."


23

0
 
 ottokar 11. Juli 2019 
 

Es ist alles so aufregend:

Da sitzt 2 Jahre lang ein glaubensstarker Mann namens Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager,wartend auf den Tod und wird schliesslich am Ende der Diktatur noch auf persönliche Veranlassung Hitlers hingerichtet. Die Zeit glich einem Weltuntergang und dennoch hat Bonhoeffer während dieser für alle scheinbar hoffnungslosen Zeit ein wunderbares Gebet geschrieben, dessen letzte Strophe da lautet "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag, Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag". Sollten wir vielleicht doch mit etwas mehr Gottvertrauen die tatsächlich schwere Krise unserer geliebten Kirche sehen und etwas mehr auf unser Gebet vertrauen. Unser geliebter Papst emeritus Benedikt XVI hat die Krise vorausgesehen und prophezeit, dass die Kirche ganz klein werden wird, bevor sie wieder Grösse erreicht. Schwer wird sein zu erkennen ,wer oder was unsere wahre Kirche ist. Also hüten wir uns vor falschen Propheten!


47

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  2. Zwischen Glauben und Geld – die Karten werden neu gemischt
  3. Die Schuhe sind längst zu klein
  4. Entwöhnung des Volkes von den Sakramenten
  5. Die Liturgiereform wird umgesetzt
  6. Ein 'wahrer Ordensmann' und eine Kopfwäsche für junge Leute
  7. Werkeln statt beten
  8. Und dennoch ist es Ostern
  9. Die Kirche lebt aus der Eucharistie
  10. Theologie in der Krise








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz