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Whoopi Goldberg: Ist Evangelikalen Pädophilie gleichgültig?

12. Juli 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
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Prediger der Evangelikalen würden doch sonst zu allen Missständen der Gesellschaft Stellung nehmen. Sie hält ihnen vor, sich nicht ausreichend von Pädophilie und Menschenhandel zu distanzieren, wie sie Jeffrey Epstein vorgeworfen werden.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Whoopi Goldberg (63) hat in der Diskussionssendung „The View“ des Fernsehsenders ABC die Ansicht vertreten, evangelikale Christen würden sich nicht deutlich gegen Pädophilie und Menschenhandel zu sexuellen Zwecken aussprechen.

Während die Diskussionsrunde über den Fall von Jeffrey Epstein sprach, dem sexueller Missbrauch minderjähriger Mädchen und Menschenhandel vorgeworfen werden, warf Goldberg plötzlich ein, sie sei überrascht, dass sie von den Evangelikalen in dieser Sache noch nichts gehört habe. Die Leute, von denen man sonst höre was alles falsch sei, hätten zu dieser Sache noch nichts gesagt, kritisierte sie.


Sie glaube nicht, dass Evangelikale mit Pädophilie einverstanden seien, antwortete Ko-Moderatorin Meghan McCain, die älteste Tochter des verstorbenen Senators John McCain. Goldberg beharrte auf ihrem Standpunkt.

Im Lauf der Diskussion wiederholte Goldberg, die unter anderem durch die „Sister Act“ Filme bekannt wurde, ihren Vorwurf. Die Evangelikalen würden sich zu vielen Dingen äußern, etwa „wie ich mit meinem Körper umgehen soll“ – eine Anspielung auf Abtreibung, wie Eltern ihre Kinder sehen sollten und so weiter. Sie warte darauf, dass jemand von den Evangelikalen sage, dass er die Dinge, die Epstein vorgeworfen werden, nicht in Ordnung finde. „Es klingt als ob es keine Reaktion gibt“, sagte sie abschließend.

Namentlich nannte Goldberg die bekannten und einflussreichen evangelikalen Prediger Jerry Falwell jr., Pat Robertson und Franklin Graham als Personen, von denen sie sich eine Stellungnahme erwarte.

Franklin Grahams Wohltätigkeitsorganisation „Samaritan’s Purse“ betreut Frauen und Kinder, die Opfer von Menschenhändlern geworden sind.



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