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Britisches Parlament will Abtreibung in Nordirland liberalisieren

13. Juli 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Nordirland hat derzeit ein strenges Abtreibungsverbot. Nur wenn der Landesteil bis Oktober wieder ein funktionierendes Parlament hat, kann der Beschluss des Londoner Parlaments aufgehoben werden.


London (kath.net/LifeNews/jg)
Das Parlament in London hat mit klarer Mehrheit die Legalisierung der Abtreibung in Nordirland beschlossen. In diesem Landesteil des Vereinigten Königreichs sind Abtreibungen derzeit verboten. Ausnahmen gibt es nur bei Selbstmordgefahr und wenn das Leben der Mutter bedroht ist.

322 Abgeordnete des Unterhauses („House of Commons“) stimmten für die Legalisierung der Abtreibung in Nordirland, 99 dagegen.


Die Kompetenz zur Regelung der Abtreibung liegt grundsätzlich bei Nordirland. Aufgrund eines politischen Konflikts hat der Landesteil derzeit allerdings kein funktionierendes Parlament. Falls dieser Zustand bis zum 11. Oktober dieses Jahres anhält, tritt der Beschluss des Londoner Parlaments in Kraft.

Wenn dieser Fall eintritt, erhält Nordirland ein sehr liberales Abtreibungsgesetz. Abtreibungen wären dann bis zur 28. Schwangerschaftswoche auf Verlangen legal möglich.

Bernadette Smyth von der Lebensschutzorganisation „Precious Life“ hat Proteste gegen den Parlamentsbeschluss angekündigt. Sie zitiert eine Umfrage, der zufolge 66 Prozent der Frauen Nordirlands gegen eine liberale Abtreibungsregelung sind. Die Unterstützer der neuen Regelung hatten behauptet, Nordirlands Frauen würden leiden, weil sie ihr „Recht auf Abtreibung“ nicht ausüben könnten.



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Lesermeinungen

 nazareth 13. Juli 2019 
 

Wo ist der Rechtsstaat?

Warum spricht ein Staat nicht mehr Recht wenn Abtreibung vorsätzliche Tötung ist und jemand lautstark von einem Recht auf Abtreibung spricht? Das ist Aufforderung zu einem vorsätzlichen Tötungsdelikt. Ganz klar strafrechtlich relevant, denn noch ist die Tötung Ungeborener nur in Ausnahmefällen straffrei. Dann wäre schnell Ruhe!


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