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Der Schatz des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter

14. Juli 2019 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
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Franziskus: nicht wir definieren nach unseren Kriterien, wer der Nächste ist und wer nicht, sondern die Person in Not, die erkennen muss, wer ihr Nächster ist. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am fünfzehnten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37):

„Ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben!“.

Es habe jedoch unterschiedliche Interpretationen gegeben, wer als „Nächster“ zu verstehen sei. Tatsächlich frage dieser Mann weiter: „Und wer ist mein Nächster?“ (V. 29). An dieser Stelle antworte Jesus mit dem Gleichnis, das dank des Evangelisten Lukas zum Paradigma für das Leben des Christen geworden sei.


Der Protagonist der kurzen Geschichte sei ein Samariter, der auf dem Weg einen Mann treffe, der von Räubern ausgeraubt und geschlagen worden sei und sich um ihn kümmere. Wir wüssten, dass die Juden die Samariter mit Verachtung behandelt und sie dem auserwählten Volk gegenüber als Fremde betrachtet hätten. Es sei daher kein Zufall, dass Jesus einen Samariter als positiven Charakter im Gleichnis gewählt habe.

Auf diese Weise wolle er Vorurteile überwinden und zeigen, dass selbst ein Fremder, auch wenn er den wahren Gott nicht kenne und nicht in seinem Tempel sei, in der Lage sei, sich seinem Willen entsprechend zu verhalten, Mitleid mit seinem bedürftigen Bruder zu empfinden und ihm mit allen Mitteln zu helfen.

Auf demselben Weg seien vor dem Samariter bereits ein Priester und ein Levit vorbeigekommen, also Menschen, die sich dem Kult Gottes verschrieben hätten. Doch als sie den armen Mann am Boden gesehen hätten, seien sie weitergegangen, ohne anzuhalten, wahrscheinlich um nicht mit seinem Blut verunreinigt zu werden. Sie hätten eine mit dem Kult verbundene menschliche Regel vor das große Gebot Gottes gestellt, der vor allem Barmherzigkeit wünsche.

Jesus schlage also als Vorbild den Samariter vor, der durch die Liebe zu seinem Bruder zeige, dass er Gott von ganzem Herzen und mit aller Kraft liebe und gleichzeitig wahre Religiosität und volle Menschlichkeit zum Ausdruck bringe.

Nachdem Jesus das Gleichnis erzählt habe, wende er sich wieder dem Gesetzeslehrer zu, der ihn gefragt habe: „Wer ist mein Nächste?“ und frage ihn: „Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde?“ (V. 36). Auf diese Weise kehre er die Frage seines Gesprächspartners und auch die Logik von uns allen um. Es mache uns verständlich, dass nicht wir nach unseren Kriterien definierten, wer der Nächste ist und wer nicht, sondern die Person in Not, die erkennen müsse, wer ihr Nächster sei. Der Schlüssel sei, Mitleid vor einem Menschen in Not zu empfinden.

Dieser Schluss zeige, dass die Barmherzigkeit gegenüber einem Menschenleben in Not das wahre Gesicht der Liebe sei. So werde man zu einem wahren Jünger Jesu und das Antlitz des Vaters offenbare sich. Auf diese Weise werde das Gebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu einer einzigen und beständigen Regel des Lebens.




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Lesermeinungen

 stephanus2 17. Juli 2019 
 

@paul1

"Selig sind, die nach Gerechtigkeit s t r e b e n", zitieren Sie, das Original aus dem NT. Es heißt jedoch," selig sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten". Ich will nicht spitzfindig sein, aber das ist ein Unterschied für mich. Letzteres drückt mehr eine passive Sehnsucht aus, die einmal gestillt werden wird vom Himmlischen Vater. Hier auf Erden Gerechtigkeit verwirklichen zu wollen, ist in meinen Augen Utopie und wird meines Wissens von Jesus als Ziel nicht benannt, etwa "macht die Erde gerecht!" Schon stünden die vermeintlich oder wirklich Ungerechten am Pranger.Das sagt er nicht. Aber dass jeder Einzelne sich vom Sündigen fernhält und die Werke der Barmherzigkeit übt, das bringt die Erde dem Himmel näher. So meine Sicht. Viele Grüße


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 Methodius 17. Juli 2019 

Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.

Aus dem KKK: Der hl. Apostel Paulus erinnert daran: „Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes" (Röm 13, 8-10).

Die geleistete am von Räubern niedergeschlagenen Hilfe ist also nicht im Zentrum und nicht Kernaussage der Beispielerzählung vom barmherzigen Samariter, sonst hieße das Gebot „Du sollst Deinem nächsten helfen wie dir selbst“. Wichtig ist die Barmherzigkeit des Samariters, nicht sein Helfen. Wir sollen jedem ohne Ansehen der Person mit echter Liebe begegnen und nicht erbarmungslos und ohne Mitleid richtend.


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 Andrzej123 16. Juli 2019 
 

Der Schlüssel sei, Mitleid vor einem Menschen in Not zu empfinden.

Wohl wahr!
Auf YouTube kann man ein Video eines katholischen Geistlichen aus Ungarn finden. Er erzählt traurig von einem reichen Geschäftsmann, den er kennenlernte.
(Der von den Räubern Überfallene im Gleichnis dürfte auch nicht arm gewesen sein.)
Dieser "Reiche" war so in Not geraten war, dass er dem Selbstmord nahe war.
Niemand in seinem katholischen Umfeld samt Priestern wollte davon etwas wissen, geschweige hatte Zeit für ihn. Dieser "Reiche" gehörte einfach nicht zum Typus "an den Rändern", dem Nächstenliebe "gebührt".
Der erzählende Geistliche war nach seinen Worten der erste, der dem (armen) Reichen nach dessen Odyssee im "katholischen Ungarn" zuhörte...


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 Andrzej123 16. Juli 2019 
 

Die Worte Jesu können aller Exegese zum Trotz nicht vergehen

"Doch als sie den armen Mann am Boden gesehen hätten, seien sie weitergegangen, ohne anzuhalten, wahrscheinlich um nicht mit seinem Blut verunreinigt zu werden. Sie hätten eine mit dem Kult verbundene menschliche Regel vor das große Gebot Gottes gestellt, der vor allem Barmherzigkeit wünsche."
"wahrscheinlich um nicht mit seinem Blut verunreinigt zu werden."
Der Text steht nichts davon,gemeint ist jeder,der sich für "gläubig" hält und doch oder deswegen für den vor Augen liegenden Nächsten keine Zeit hat.
"Es mache uns verständlich, dass nicht wir nach unseren Kriterien definierten, wer der Nächste ist und wer nicht, sondern die Person in Not, die erkennen müsse, wer ihr Nächster sei.Der Schlüssel sei,Mitleid vor einem Menschen in Not zu empfinden."
Auch davon steht nichts im Text.
Tatsächlich bestimmt nicht "der Mensch in Not" wer der Nächste ist,vielmehr wird es der sich Zuwendende,in dem er sich zuwendet.
Die Worte Jesu sind so klar,sie können aller Exegese zum Trotz nicht vergehen.


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 Stefan Fleischer 16. Juli 2019 

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter

bezieht sich auf einen einzigen Aspekt der christlichen Barmherzigkeit, weil darin deutlich gezeigt werden kann, wer zuerst mein Nächsten ist, nämlich der «zufällige», jener, den Gott mir zufallen lässt.
.
Der Vollständigkeit halber und zur Meditation hier noch die Liste der 14 Werke der Barmherzigkeit, welche sich im Leben der Kirche herausgeschält haben. Wir sollten davon keines bevorzugen oder vernachlässigen.
.
• Die Hungrigen speisen.
• Den Dürstenden zu trinken geben.
• Die Nackten bekleiden.
• Die Fremden aufnehmen.
• Die Kranken besuchen.
• Die Gefangenen besuchen.
• Die Toten begraben.

• die Unwissenden lehren.
• die Zweifelnden beraten.
• die Trauernden trösten.
• die Sünder zurechtweisen.
• den Beleidigern gerne verzeihen.
• die Lästigen geduldig ertragen.
• für die Lebenden und Verstorbenen beten.


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 paul_1 16. Juli 2019 
 

Jesus will, dass man sich um die kümmert die Unrecht erlitten haben und sie tröstet.

Seelig sin die Barmherzigkeit üben und die nach Gerechtigkeit streben. Gerade der Priester und der Levit die geschult sind im Gesetz Gottes unterlassen diese Hilfeleistung. Ein Bruder der nicht im Gesetz geschult ist hilft ihm aber aus Mitleid. Der Mann tut ihm von Herzen leid! Mitleid mit den Opfern von Ungerechtigkeit erscheint diese Barmherzigkeit zu wecken, die dem Nächsten hilft. Das gerechte Reich Christi ist ja schon angebrochen und wir sind seine Mitarbeiter/Freunde. Daher müssen wir uns nach seinen Geboten richten und unser Herz so ändern, dass der Name Christi in uns verherrlicht werde. Ich bin Rettung! Den Christus hat uns wissen lassen wie wir wandeln sollen.
John 14:21
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren


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 lesa 16. Juli 2019 

Korrektur und Egänzung

@Bernh.Joseph: "Wo wäre ein Vater, der seine Kinder nicht ERZIEHT?" (vgl Heb 12)
Die Bibel spricht auch vom "Zorn" Gottes. Zu Ps 88,17 kommentiert ein Theologe: "Die Bibel spricht vom göttlichen Zorn, um die Unvereinbarkeit der Heiligkeit Gottes mit der Wirklichkeit des Bösen zu erklären. Es ist eine tiefgründige Weise, um Gottes "Nein" zum Ausdruck zu bringen, das sich gegen alles richtet, was das Leben zerstört. Angesichts dieser Dinge kann ein liebender Gott nicht passiv bleiben oder sich gar mitschuldig machen. Seine Güte bewegt ihn vielmehr dazu, das auszulöschen, was ein Hindernis im Fluß des Lebens ist ..."
So weist uns der Psalm auf eine Verbindung von Tod und Sündhaftigkeit hin, die der Geschichte von Adam und Eva am Anfang der Bibel ähnelt. (Gen 3, 19)Die Entscheidung, sich von Gott loszusagen, führt unweigerlich ins Verderben." In Christus gibt es die Möglichkeit der Sühne. Die Sünde ist deswegen nicht harmloser. Darüber gibt auch der Römerbrief ausführlich Auskunft.


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 lesa 15. Juli 2019 

Liebe und Wahrheit sind eins

@Bernhard Joseph: Völlig einverstanden. "Wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt, sagt Jesus." (Joh)
Gott ist VATER, wenn er auch zärtliche, mütterliche Züge aufweist. Das besagt auch Autorität, Urheberschaft, in Anspruch nehmen und Führungsanspruch. Gottes Vorausliebe und das immerwährende Angebot zu echter Umkehr schließt dies nicht aus, sondern soll die liebende Antwort der Anerkennung Gottes mistsamt der entsprechenden Lebensführung wecken und ermöglichen.
Das kumpelhafte Gottesbild hat nichts mit dem Gottesbild der Bibel zu tun. Denn Gott ist ehrfurchtgebietend, und er fordert Ehrfurcht auch ein, aus Liebe. "Wo wäre ein Vater, der seine Kinder nicht verzeiht?" (Heb). Er tut es, wenn auch vieles einfach weggesteckt und geleugnet wird, was passiert. Übrigens ist einer der wichtigsten "Samariterdienst" vielleicht die Sühne, die viele leisten oft ohne es zu wissen. Denn Sünden müssen gesühnt werden.


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 Bernhard Joseph 15. Juli 2019 
 

@lesa

Einen Gedanken zu Ihrem Kommentar möchte ich hier noch in die Diskussion einbringen.

Mit der Gottesliebe ist es ähnlich wie mit der Elternliebe, so scheint es mir.

Durch die antiautoritäre Erziehung, die jeglichen Respekt gegenüber den Eltern in ein Kumpelgefühl auf Augenhöhe aufgelöst hat, wurde die Liebe des Kindes zu den Eltern nicht gestärkt, sondern häufig restlos zunichte gemacht. Man sieht es an vielen Zerrüttungen innerhalb der Familie gerade auch, was das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern anbetrifft. Da kann die alte kranke Mutter oder der alte kranke Vater zu einer bloßen Last werden, der man sich möglichst zu entledigen sucht, entweder durch Abschiebung in ein Altenheim oder, leider heute auch schon Wirklichkeit, durch sogenannte "Sterbehilfe".

Wo die Gottesfurcht fehlt, wo also Gott auf das Kumpelhafte reduziert wird, da ist das keine wahre Liebe, sondern Gleichgültigkeit, da diese "Liebe" ja nichts abfordert.

Gott zu lieben heißt ja letztlich IHM Gehorsam sein.


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 lesa 15. Juli 2019 

In den Werken wandeln, die wir nicht ausdenken müssen. Gott hat sie bereitgestellt (vgl Eph 2)

Diese Wort Gottes beleuchtet wieder mehrere Aspekte. Aber wenn man die Ausgangssituation des Gesprächs liest, zeigt sich die Hauptaussage: Der junge Mann fragt, welches Tun ihn das ewige Leben erreichen lässt. Jesus lässt ihn das erste Gebot selber nachlesen: "Gott lieben mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, mit aller Kraft und allen Gedanken und den Nächsten wie dich selbst". Wer ist dieser Nächste? Jesus zeigt mit dem Gleichnis: Es geht darum, dass DU der Nächste bist für den, der Dich braucht(e). Das kann ganz verschiedene Formen annehmen - von Mutter Teresa bis Karmel ist alles drin. Zuerst wieder Gott in die Mitte, der Gott Jesus Christi, dann wird "die Liebe Christi" die Getauften, die aus der Freundschaft mit Gott leben, "drängen" (Röm) und erkennen lassen, wem sie ohne Verzug "helfen" sollen.
Ideologische Überlegungen, wie wer wann zu helfen hat,führen zu nichts. Mutter Teresa und andere Heilige haben es vorgelebt: Je Liebe zu Gott desto mehr Liebe zum Nächsten …!


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 Stefan Fleischer 15. Juli 2019 

@ Bernhard Joseph

Was mir bei Ihren Ausführungen durch den Kopf ging:
«So ähnlich könnte man es auch bezüglich der heute oft zu hörenden Barmherzigkeit GOTTES sagen, die ebenfalls zunehmend den Charakter eines Prinzips annimmt.»
Was ich in unserer Theologie und Verkündigung heute beobachte ist, dass Gottes Liebe, seine Barmherzigkeit, zunehmens den Charakter eines Prinzips annimmt, sodass seine «Herzenswärme oder besser Herzensgüte» - um Ihren Ausdruck zu verenden- vergessen geht, und so der oft unbewusste Eindruck eines Rechtsanspruchs des Menschen darauf entsteht.
Dass es dem Jünger nicht besser geht als dem Meister, das darf uns also nicht wundern, aber auch nicht hindern uns zu bemühen, hinter alle unsere guten Werken, also auch unsere Vergebung, die von uns geschuldete Liebe zu Gott zu stellen.


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 Diasporakatholik 15. Juli 2019 
 

Sorry, Schreibfehler in meinem Post

Es heißt dort richtigerweise "Verbrechensopfer" statt "Verbrechensbekämpfung".


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 Bernhard Joseph 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer

Ernst Bloch nannte sein Hauptwerk "Prinzip Hoffnung". Ein kluger Kritiker bemerkte hierzu, dass eine Hoffnung, die zum Prinzip erhoben wird, keine mehr ist, sondern zu einem inhaltsleeren Zwang mutiert.

So ähnlich könnte man es auch bezüglich der heute oft zu hörenden Barmherzigkeit sagen, die ebenfalls zunehmend den Charakter eines Prinzips annimmt und somit das, woraus sie eigentlich erwachsen müsste, der Herzenswärme oder besser Herzensgüte, ersterben lässt.

Wo ich also aus Prinzip vergeben muss, da verliert die Vergebung ihren tiefen Sinn und Wert; sie wird zur billigen Veranstaltung, die leider häufig dem Charakter der Heuchelei nicht entbehrt.


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 Bernhard Joseph 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer - Ergänzung

Könnte hier der Psalm 31 weiterhelfen?

Ps 31,1 [Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.]

Ps 31,2 Herr, ich suche Zuflucht bei dir. / Lass mich doch niemals scheitern; / rette mich in deiner Gerechtigkeit!

Ps 31,3 Wende dein Ohr mir zu, / erlöse mich bald! Sei mir ein schützender Fels, / eine feste Burg, die mich rettet.

Ps 31,4 Denn du bist mein Fels und meine Burg; / um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

Ps 31,5 Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten; / denn du bist meine Zuflucht.

Ps 31,6 In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist; / du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Ps 31,7 Dir sind alle verhasst, die nichtige Götzen verehren, / ich aber verlasse mich auf den Herrn.

Ps 31,8 Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen; / denn du hast mein Elend angesehn, / du bist mit meiner Not vertraut.

Ps 31,9 Du hast mich nicht preisgegeben der Gewalt meines Feindes, / hast meinen Füßen freien Raum geschenkt.


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 Wunderer 15. Juli 2019 
 

Dieses Gleichnis

kann auch für die bewußte Zerstörung der hl. Liturgie stehen.
Was man seit 50 Jahren den novus ordo nennt, hat nichts gebracht außer Glaubensabfall und Glaubenszerstörung, leere Kirchen und geschlossene Kirchen und ein Ende ist nicht in Sicht, solange es keine Umkehr gibt zur göttlichen Liturgie, zur überlieferten hl. Messe.
Die Hl. Messe ist unter die Räuber gefallen, aber Christus heilt dennoch, ob erwünscht oder nicht.

So sagte es einmal Kardinal Ratzinger: "Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.”
Und Papst Benedikt hatte bekanntlich der göttlichen, heiligen Liturgie wieder Heimatrecht verschafft; er lobt auch ausdrücklich dafür Kardinal Sarah, dem dies ein Herzensanliegen ist.


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 Diasporakatholik 15. Juli 2019 
 

Ein paar eigene Gedanken

Natürlich wird hier im Gleichnis des Herrn an dem OPFER - und nicht etwa an den TÄTERN - Barmherzigkeit geübt.

Was denn sonst?

Zumal die Missetäter ja auch gar nicht mehr da sind.

Der barmherzige Samariter wird durch sein Tun für das Opfer, den Überfallenen, zum Nächsten - und den soll der Überfallene (Jude) nach Gottes Gebot nun lieben, wie sich selbst. -

Obwohl das kein rechtgläubiger Glaubensbrüder ist!

DAS IST hier DIE QUINTESSENZ!

Der Samariter hat sich lt. Gleichnis wohl zunächst einmal ganz richtig um die physischen Wunden und Verletzungen des Verbrechensbekämpfung gekümmert.

Die psychischen Verletzungen - Traumata - sind vermutlich und richtigerweise erst später dran und sind in diesem Gleichnis m.E. nicht explizit Gegenstand.

Da ginge es dann einerseits nach Möglichkeit um Gerechtigkeit, die nach Möglichkeit dem Opfer widerfahren sollte und auch möglicherweise um Vergebung.

Aber das ist hier nicht ausgesprochener Gegenstand dieses Gleichnisses.


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 Kostadinov 15. Juli 2019 

@Diadochus - auch von der FSSP gehört

der Priester und der Levit stehen für den alten Bund, die haben die Sakramente nicht und können deswegen nicht heilen.


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 Diadochus 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer

Danke für Ihre Gedanken. So wie der indische Priester hat beim letzten Mal auch der Pater bei der Petrusbruderschaft gepredigt. Habe ich dort zum ersten Mal so gehört gehabt. Er sagte auch, die Kirchenväter hätten das schon so gedeutet. Ich kam mir vor wie ein Blinder, dem gerade die Augen geöffnet wurden. Jesus Christus selbst ist der barmherzige Samariter. Sie haben in Ihren Nachtgedanken den Gedanken wunderbar weitergeführt. Ja, Jesus Christus verbindet die Wunden mit den Sakramenten des Heils. Er verbindet die Wunden und Verletzungen, die der Teufel geschlagen hat. In der Kirche (Herberge) werden wir weiter gepflegt, bis der Herr wiederkommt. Er hat die Schulden (Erlösungstod am Kreuz) des Herbergswirtes bezahlt. Ja, heute fallen viele Menschen unter die Räuber (Dämonen). Nur Jesus Christus (Samariter) heilt. Der Priester und der Levit heilen nicht. Seien wir also nicht blind für die geistige Not unserer Mitmenschen. So viele Menschen liegen erschlagen am Wegesrand.


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 Wunderer 15. Juli 2019 
 

Christus Helfer und Opfer in einem

Im barmherzigen Samariter kann und soll man Christus selber sehen, aber auch im halbtot Geschlagenen. Die eigenen Landsleute, zumal Priester und Leviten gingen an ihm vorbei und erst ein Fremder hatte Mitleid und übte dann praktische Nächstenliebe.
Das Gleichnis ist wohl auch eine Warnung für Juden und Christen gleichermaßen, in dem Sinne, daß es nicht genügt "Herr, Herr" zu sagen, ausgenommen Schwerkranke, Behinderte usw.


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 hape 15. Juli 2019 

Korrektur:

Mein letzter Satz soll lauten wir folgt:

Das darf die Kirche nicht vergessen, wenn sie heute meint, sie müsse die Not der Welt mit den Mitteln der Welt erledigen.


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 hape 15. Juli 2019 

Umkehr der Logik

Die Umkehr der Logik besteht in einem Wechsel der Perspektive. Statt auf weltliche Mechanismen zu bauen, soll die Welt auf Jesus und auf die von ihm gestiftete Kirche vertrauen. Die Kirche ist das Sakrament der Heilung und Heiligung, nicht die Welt. Es ist ein unsinniger Antagonismus zu behaupten, die Lebenswirklichkeit könne die Kirche retten. Sicher hat Papst Franziskus recht, wenn er sagt, dass wir nicht selbst definieren dürfen, wer der Nächste ist. Der Nächste ist Jesus und das ist uns vorgegeben. In diesem Sinne bedeutet Mission, das Wort Gottes an alle zu verkündigen, die es noch nicht kennen oder die es schon wieder vergessen haben. „Der Schlüssel sei, Mitleid vor einem Menschen in Not zu empfinden“, so der Papst. Das ist nur die halbe Wahrheit. Wir müssen darüber hinaus auch wissen, worin die Heilung besteht. Nämlich in der Vergebung der Sünden. Das darf die Kirche nicht vergessen, wenn sie heute meint, sie müsse die Aufgaben der Welt mit den Mitteln der Welt erledigen.


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 Fatima 1713 15. Juli 2019 
 

Vielleicht werden die Räuber nicht erwähnt

weil wir uns nicht um sie kümmern sollen, sondern auf Jesus schauen, uns von Ihm trösten und heilen lassen, den Rest IHM überlassen.
Vergeben heißt für uns loslassen, dem Bösen und den Bösen nicht erlauben, dass es Macht über uns hat, sich nicht davon anstecken lassen, auch nicht darüber wachen wollen, dass sich die Bösen bekehren, sondern FREI werden von ihnen, durch JESUS. Es geht nicht darum, dass WIR großmütig und gnädig sind, um uns dann auf die Schulter klopfen zu können. Es geht darum, alles IHM und Seiner Gnade zu überantworten, IHM anvertrauen. ER weiß es besser.
Ich glaube, es gibt ein paar Missverständnisse rund um das Thema Vergebung.


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 Stefan Fleischer 15. Juli 2019 

Noch ein Gedanke:

Ob uns die Schrift diesbezüglich helfen kann? Paulus schreibt (als Zitat von Spr. 25,21-22) «Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt.»
Und in Mt 5,44 mahnt uns der Herr: «Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.» Dies ist eine jener Stelle, an welchen er den Unterschied von alten zum neuen Bund betont.


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 Rolando 15. Juli 2019 
 

Bernhard Joseph

Das Zuwenden der Sakramente und des alten und neuen Testamentes schließt freilich die Vergebung mit ein, Opfer-Täter, Täter-Opfer als Bitte, Täter-Gott als Bitte.


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 hape 15. Juli 2019 

Herberge oder Spelunke

Der Hl. Chrysostomus deutet die Herberge als einen Ort der Scheidung: außen wird von innen geschieden. Das Schlechte und Böse muss draußen bleiben, innen aber sind Ruhe und Heil. Diese Herberge ist die Kirche. Sie allein bietet den erschöpften Sündern Schutz, Nahrung und Erfrischung. Angesichts der Missbrauchskrise habe ich aber den Eindruck, dass die Herberge inzwischen zur Spelunke verkommen ist. Dabei sollte die Herberge doch jene Barmherzigkeit bieten, die einzig von Jesus ausgeht: Befreiung von Sünde. Deshalb ist Jesus der Nächste. Er ist der barmherzige Samariter. Er ist es, nach dem sich die Welt sehnt. –

Dagegen zielt Barmherzigkeit in der Auslegung von Papst Franziskus eher auf soziale Gerechtigkeit, wie sie von jedem geleistet werden kann. Dazu muss man kein Christ und schon gar kein Katholik sein. Das wirft einen Schatten auf die Amazonien-Synode.

Mir scheint, als wolle man die Spelunke ausbauen, statt die Herberge wieder herzustellen.


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 Bernhard Joseph 15. Juli 2019 
 

Der Nächste

Nach Lesart vieler heute in der Kirche, hätte der Samariter dem Überfallenen lediglich gut zureden müssen, nur kräftig den armen sündigen Räubern zu vergeben und damit wäre alles in schönster Ordnung. Stattdessen kümmert er sich um die Wunden, verbindet sie und gibt noch Geld zur Pflege, damit das Opfer der Gewalt bald wieder gesund werde.
Dass auf die Frage des Schriftgelehrten, wer denn unser Nächster sei, Jesus eben dieses Gleichnis gibt und so verdeutlicht, dass der durch ein Unrecht Leidende unser Nächster ist und nicht diejenigen, die das Opfer überfallen haben, diese unbequeme Wahrheit wird heute nicht selten, manchmal sogar strikt, übersehen.


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 Rolando 15. Juli 2019 
 

Stefan Fleischer

Ja, so kenn ich es auch, Öl und Wein, die Sakramente, vor allem Beichte Eucharistie und Krankensalbung, sowie die 2 Denare, altes und neues Testament. Es geht ums ewige Heil.


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 horologius 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer

Diese Deutung des Gleichnisses ist brillant sowie durch und durch schlüssig. Sie eröffnet eine Dimension von "Kirche", die heute mehr denn je verkündet und verwirklicht werden muss! Unser Allernächster ist Christus.
Bitte bei Gelegenheit um Zusendung des indischen Priesters....
Ebenso haben Sie völlig recht, die geistigen Werke der Barmherzigkeit nicht außer Acht zu lassen. Die Unwissenden lehren, die Sünder zurecht weisen, das darf man schon fast nicht mehr.


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 hauch 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer; "Ich habe mir heute Nacht überlegt:....."
Das ist wirklich ein wunderschöner Gedanke den Sie uns mitgeben, an dem Sie uns teilhaben lassen!
Vergelt`s Gott


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 Stefan Fleischer 15. Juli 2019 

Ich habe mir heute Nacht überlegt:

Wenn wir im barmherzigen Samariter auch unseren Herrn, Jesus Christus, sehen, so umfasst die Nachfolge, unsere Nächsenliebe, doch nicht nur die leiblichen Werke der Barmherzigkeit, sondern auch die geistlichen. Dann müssen wir doch auch unsere geistlich leidenden Nächsten sehen, uns ihnen zuwenden, ihre Wunden reinigen und verbinden, und sie zur Herberge der Kirche bringen, wo sie gesund werden und sich erholen können. Dort können wir dann auch unsere «Denare» des Gebetes für sie hinterlegen, damit wir uns alle einst in der ewigen Heimat wiedersehen werden.


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 verum montis 15. Juli 2019 
 

worauf will PF hinaus?

"Auf diese Weise wolle er Vorurteile überwinden und zeigen, dass selbst ein Fremder, auch wenn er den wahren Gott nicht kenne und nicht in seinem Tempel sei, in der Lage sei, sich seinem Willen entsprechend zu verhalten, Mitleid mit seinem bedürftigen Bruder zu empfinden und ihm mit allen Mitteln zu helfen."

Vorurteile überwinden? Fremder? Den wahren Gott nicht kennen? Mitleid mit seinem bedürftigen Bruder?

Das alles passt nicht so recht zusammen. Ein "Werbespot" für wen? Wer soll dieser Samariter sein, den PF uns hier schmackhaft machen will? Und weshalb soll ich als gläubiger Mensch nicht wissen, wer mein Nächster ist? Ich werde den Eindruck nicht los, das gehe in Richtung einer Inschutznahme von LGBT-Priestern...


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 Federico R. 14. Juli 2019 
 

Das ist die Lehre Jesu und die Lehre der Kirche...

... seit 2000 Jahren. Die Kirche hat diese Lehre nie verwässert. Sie gilt bis zum jüngsten Tag. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass sie diese Lehre als eine „mit dem Kult verbundene menschliche Regel explizit vor das große Gebot Gottes“ gestellt hätte. Insofern ist diese Angelus-Ansprache also eine pastorale Mahnung an alle Menschen, besonders natürlich an uns Christen.

Nicht einzuordnen ist sie jedoch in ein undifferenziertes Gutmenschentum. In Notsituationen spontan zu helfen ist und bleibt immer vorrangige Christenpflicht - und in unserer globalisierten Welt ebenso die aktive Mithilfe bei der Suche nach vernünftigen Vorsorgemaßnahmen, die vor Räubern, Mördern und anderen Kriminellen schützen. Doch für Letzteres ist dann die Politik zuständig.

Die von @Stefan Fleischer hier angesprochene theologische Reflexion der Väter bewegt sich auf höchster Ebene und ist in Verbindung mit praktizierter Nächstenliebe eine wertvolle zusätzliche Deutung. Danke für diesen wertvollen Hinweis.


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 Stefan Fleischer 14. Juli 2019 

Der barmherzige Samaariter

Im Gespräch nach dem Gottesdienst heute erzählte mir ein indischer Priester, der in der Schweiz studiert, die Väter hätten noch einen anderen Aspekt des Gleichnisses gekannt. Darin sei der barmherzige Samariter Christus selbst, der unter die Räuber gefallene sei der Mensch, die Herberge sei die Kirche, und mit dem Öl und de Wein seien die Sakramente, vornehmlich die Heilige Beichte gemeint. Ob wir nicht gerade heute auch diesen Aspekt wieder ins Spiel bringen sollten?


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