Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Wenn in der Ehe nur einer betet…

27. Juli 2019 in Familie, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über den Umgang mit einem Problem, das Ehen nicht selten belastet - Von P. Thierry-Dominique Humbrecht


Wien (kath.net/VISION 2000)
Das gemeinsame Gebet in der Ehe ist gar nicht so einfach. Mit der ganzen Familie geht es leichter – jedenfalls solang die Kinder klein sind – weil es ein einfaches Gebet ist. Aber man darf das Gebet der Erwachsenen nicht auf das kindliche Niveau begrenzen und auch das jedes einzelnen nicht auf das gemeinsame des Paares beschränken.

Jeder Mensch ist einmalig, und einmalig ist sein geistiger Weg: Niemand ist berufen, sich zum spirituellen Thermometer der anderen aufzuschwingen. Über das Innenleben ist nicht zu urteilen; im Gegensatz dazu macht es Sinn, die Handlungen der anderen und deren Entscheidungen zur Kenntnis zu nehmen. Wenn der eine beten will und der andere nicht, wenn das christliche Eheleben eher dahinhumpelt, wirft das natürlich Fragen auf.


Wenn man heiratet, hofft der eher gläubige Teil (beispielsweise sie) den weniger gläubigen zu bekehren (beispielsweise ihn) und rechnet mit der Liebe, die diesbezüglich einen Fortschritt bringen oder eine Bekehrung hervorrufen wird. Manchmal geschieht dies auch – und das ist wunderbar. Neben der Tatsache, dass dies mehr Zeit erfordert, als erwartet, passiert es …, dass nichts geschieht. Trotz der Bemühungen der Beteiligten, gelingt es der ehelichen Liebe nicht, zur Gottesliebe zu führen. Das kann leidvoll werden, vor allem für den, der viel betet; und für den anderen auch, wenn zu großer Druck ausgeübt wird.
Was tun? Das Leiden annehmen und sich trauen, darüber zu reden. Das Reden heilt manches. Weiters: das Gebet vertiefen. Der betende Teil muss sich bemühen, das Gebet attraktiver zu machen. Dennoch kann die Kluft weiterbestehen. Es ist illusorisch zu meinen, man könne die Menschen ändern, wenn sie keine Lust dazu haben. In Erwartung besserer Zeiten besteht das Opfer des einen, diesen Abstand, diese nicht geteilte spirituelle, ja bekämpfte Sehnsucht auszuhalten und allein zu beten.

Da es solche Situationen gibt, seien zwei Ratschläge gewagt: der erste, nicht die spirituellen Ansprüche aufzugeben, selbst „um die Ehe zu retten“. Was rettet man, wenn man sich selbst aufgibt? Der zweite ist eher präventiv: Man muss über all das in der Verlobungszeit reden und – vielleicht – einen anderen Partner mit gemeinsamen spirituellen Werten suchen (oder auf die Suche verzichten). Wie kann ein christlicher Haushalt florieren, wenn er nicht christlich gelebt wird?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  10. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  4. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  7. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  8. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  11. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  12. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  13. Vergebung kennt keine Grenze
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz