Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Das Vaterunser – das kostbarste Geschenk

28. Juli 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: worum wir im Vaterunser bitten, ist bereits alles verwirklicht und uns im eingeborenen Sohn gegeben. Schiffbruch im Mittelmeer – Appell für die Sicherheit der Migranten. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet“: Angelus am siebzehnten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom rechten Beten (Lk 11, 1–13): Jesus lehrt die Jünger das Gebet des Vaterunser.

Sie wüssten bereits, wie man bete, indem sie die Formeln der jüdischen Tradition rezitierten, aber sie möchten auch in der Lage sein, dieselbe „Qualität“ des Gebetes Jesu zu leben. Sie könnten sehen, dass das Gebet eine wesentliche Dimension im Leben ihres Meisters darstelle. Tatsächlich sei jede seiner wichtigen Handlungen durch längeres Verweilen im Gebet gekennzeichnet. Darüber hinaus seien sie fasziniert, weil sie sähen, dass er nicht wie die anderen Meister der Zeit bete, sondern „dass sein Gebet eine innige Verbindung mit dem Vater ist, so dass sie an diesen Momenten der Vereinigung mit Gott teilnehmen möchten, um deren Süße voll auszukosten“.


So warteten sie eines Tages darauf, dass Jesus das Gebet an einem abgelegenen Ort beende, und fragten ihn dann: „Herr, lehre uns beten“. Als Antwort auf die ausdrückliche Frage der Jünger gebe Jesus weder eine abstrakte Definition des Gebets noch lehre er eine wirksame Technik des Betens. Stattdessen lade er die Seinen ein, das Gebet zu erleben, indem er sie direkt mit dem Vater in Verbindung bringe und in ihnen die Sehnsucht nach einer persönlichen Beziehung zu ihm wecke. Das sei die Neuheit. Es sei ein Dialog zwischen Personen, die einander liebten, ein Dialog, der auf Vertrauen beruhe, unterstützt durch Zuhören und offen für Solidarität.

So übergebe er ihnen das Gebet des Vaterunsers, vielleicht das kostbarste Geschenk, das uns der göttliche Meister in seiner irdischen Sendung hinterlassen habe. Nachdem Jesus uns sein Geheimnis als Sohn und Bruder offenbart habe, lasse er uns mit diesem Gebet in die Vaterschaft Gottes eindringen und zeige die Weise, auf dem Weg des kindlichen Vertrauens in einen gebetsvollen und direkten Dialog mit ihm einzutreten.

Worum wir im Vaterunser bäten, sei bereits alles verwirklicht und uns im eingeborenen Sohn gegeben: die Heiligung des Namens, das Kommen des Reichs, die Gabe des Brotes, der Vergebung und der Befreiung vom Bösen. Während wir beteten, öffneten wir unsere Hand, um zu empfangen. Das Gebet, das der Herr uns gelehrt habe, „ist die Zusammenfassung jedes Gebets, und wir richten es immer in Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern an den Vater“.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den dramatischen Schiffbruch der letzten Tage in den Gewässern des Mittelmeers, bei dem Dutzende von Migranten, darunter Frauen und Kinder, ihr Leben verloren haben:

„Ich appelliere erneut von Herzen an die internationale Gemeinschaft, unverzüglich und entschlossen zu handeln, um zu vermeiden, dass sich ähnlicher Tragödien wiederholen, und die Sicherheit und Würde aller zu gewährleisten. Ich lade euch ein, mit mir für die Opfer und ihre Familien zu beten“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 29. Juli 2019 
 

Ich kenne nur zwei Gebote,die uns binden:

Nächstenliebe: unbedingt!
Fernstenliebe: Geht hinaus und verkündet das Evangelium!


2
 
 Stefan Fleischer 28. Juli 2019 

Beten wir auch

für alle jene "Mörder", welche Flüchlinge in untauglichen Booten aufs Meer hinaus schicken und jene, welche diese durch ihr Verhalten noch dazu ermuntern.


19
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 28. Juli 2019 
 

Das kostbarste Geschenk,

das uns Jesus hinterlassen hat,ist doch Er selbst,in der Allerheiligsten Eucharistie.


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz