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Das Erbe Johannes Pauls II. abschütteln: Fünf weitere Entlassungen

30. Juli 2019 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
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Am „Päpstlichen Theologischen Institut Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften“ in Rom gibt es aktuell fünf weitere Entlassungen, welche die Verbindung zum Erbe Johannes Pauls II. immer mehr kappen


Vatikan (kath.net/NBQ) Nach den beiden moraltheologischen Lehrstuhlinhabern Msgr. Livio Melina und P. José Noriega wurden am Johannes Paul II.-Institut für Ehe und Familie in Rom nun fünf weitere Professoren entlassen. Das meldet die italienische Onlinezeitung La Nuova Bussola Quotidiana. Die von Johannes Paul II. 1981 gegründete universitäre Einrichtung - die größte und wichtigste der Kirche zum Thema Ehe und Familie - war im September 2017 von Papst Franziskus offiziell aufgelöst und unter ähnlichem Namen neu gegründet worden, kath.net hat berichtet.

Auch die jüngst gemeldeten „Säuberungen“ aus der Feder des neu eingesetzten Großkanzlers Bischof Vincenzo Paglia treffen das Institut in seinem Kern und in seiner Verbindung zu Johannes Paul II. Gekündigt wurden der emeritierte polnische Philosophieprofessor Stanislaw Grygiel, Leiter des Forschungslehrstuhls Karol Woytila, ein Mann der ersten Stunde, einer der Gründerväter des Instituts und Schüler sowie guter Freund von Johannes Paul II.; weiters dessen Tochter, Monika Grygiel, eine Psychiaterin, sowie P. Przemislaw Kwiatkowski, Spezialist für Theologie und Spiritualität des polnischen Papstes; des Weiteren Sr. Vittorina Marini, eine Dogmatikerin mit Forschungsschwerpunkt Christologie und Mariologie sowie die Ärztin und Bioethikerin Maria Luisa Di Pietro. Sie war zuvor bereits aus der "Päpstlichen Akademie für das Leben" entfernt worden, deren Großkanzler ebenfalls seit 2016 Msgr. Paglia ist.

Diese Entlassungen sind ein weiterer Beweis, dass das neu gegründete „Theologische Institut Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften“ seine Verbindung zu Johannes Paul II. und dessen akademisches Erbe abschütteln will. Dazu passt die noch inoffizielle Ankündigung, dass ein neuer Moraltheologe aufgenommen werden soll, Maurizio Chiodi, der sich öffentlich als Befürworter einer Neuinterpretation der Enzyklika Humanae Vitae und der gesamten katholischen Sexualmoral hervorgetan hat, wonach in bestimmten Situationen Empfängnisverhütung sogar ein Gebot der Verantwortung und homosexuelle Akte gut seien, wie die Nuova Bussola Quotidiana berichtet.

Der emeritierte Mailänder Kardinal Angelo Scola, der seit der Gründung des Instituts dort Professor und von 1995 bis 2002 dessen Vorstand war, kritisierte in der italienischen Tageszeitung Il Foglio heftig die Vorgänge und sprach von "Säuberungen".

„Anstatt mit dieser heuchlerischen Vorführung fortzufahren, wäre es nun viel ehrlicher, Johannes Paul II. auch aus dem Namen des Instituts zu streichen, und es stattdessen nach Amoris Laetitia zu benennen, dem Apostolischen Schreiben, das inzwischen für viele Bischöfe die Stelle des Evangeliums eingenommen hat“, schließt Riccardo Cascioli seinen Beitrag.

Vor einigen Tagen, nach Approbierung der neuen Statuten, hatten alle am Institut beschäftigten Lehrenden einen Brief erhalten, dass sie suspendiert seien und in einigen Tagen über ihr weiteres Schicksal Bescheid erhalten würden. Viele Lehrende des Instituts warten aktuell noch auf diesen Brief. Diese derzeitige Situation ist für die allermeisten Beteiligten sehr schmerzvoll, wie kath.net aus Institutskreisen erfahren konnte.

Inzwischen nimmt eine Presseaussendung des Instituts auf dessen Website zu den Vorgängen Stellung: Melinas Lehrstuhl Fundamentalmoral sei nicht mehr vorgesehen, weil er zum theologischen Grundstudium, nicht zur am Institut gebotenen Spezialisierung gehöre. Hier stellt sich die Frage, warum es dann nach wie vor einen Lehrstuhl für Theologische Anthropologie und sogar einen neu errichteten für Fundamentaltheologie (ebenfalls Fächer des Grundstudiums) gibt.
P. Noriegas Amt als Ordensoberer sei kirchenrechtlich nicht mit einer Professur vereinbar (lt. CIC can. 152). Die übrigen Professoren seien gekündigt worden, weil es jetzt weniger Wahlfächer und Seminare als zuvor gebe, sie würden aber möglicherweise in Zukunft wieder aufgenommen.


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Lesermeinungen

 Mr. Incredible 6. August 2019 
 

Melina war am 01.08. bei BXVI !

Prof. Melina war laut der Online Zeitung Lanuovabussolaquotidiana am 1.August bei papa emeritus BXVI!

Die Sache spitzt sich zu.

Es geht um die Wahrheit, nicht darum etwa gegen PF zu sein, wird in der Zeitung geschrieben.

Ich bitte um Gebet für das Institut und die Wahrheit.


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 lakota 31. Juli 2019 
 

@Incisivum

Die rechtfertigenden Erklärungen aus dem Vatikan glaube ich nicht mehr, siehe AL, Dubia, Malteserorden usw.
Ihren Link habe ich gelesen, da steht unter anderem:
" Im Gegenteil gehe es darum, den von Johannes Paul II. eingeschlagenen Weg zu stärken". - Und deshalb kommt ein neuer Moraltheologe, der sogar homosexuelle Akte gut findet.
Die Lügen springen einem ja förmlich ins Gesicht.


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 Herbstlicht 31. Juli 2019 
 

@incisivum

"... erhalte die moralische Reflexion einen neuen Stellenwert."

Soll damit die Sicht auf Moral flexibler, d.h. geschmeidiger werden?


„Erweiterung des Nachdenkens über die Familie ..."

Soll damit auch die Sicht auf Familie "erweitert" werden?
Nicht mehr wie bisher bestehend aus Mann, Frau und Kind?
Nun, die Zeit wird es zeigen, welche Absichten hinter der Umstrukturierung des Instituts stecken.


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 Stephaninus 31. Juli 2019 
 

Widerspruch

JP II heilig gesprochen - sein Werk aber ruiniert.....verstehe einer noch Rom!


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 Zeitzeuge 31. Juli 2019 
 

Sehr gerne würde wohl nicht nur ich hier "die andere Seite"

zu Wort kommen lassen, jenseits aller Meldungen gibt es hierfür ein unersetzliches Kriterium:

Die fünf Dubia!

Erst wenn alle Beteiligten diese Fragen,
welche bekanntl. Grundfragen der ver-
bindlichen, lehramtlich überlieferten
Fundamentalmoral, doktrinär korrekt ohne
"Wenn und Aber" beantworten, ist sichergestellt, daß kein "Paradigmenwechsel" bei diesem Institut
stattfinden wird.

Bei den bisherigen Professoren habe ich nicht die geringsten Zweifel bzgl. einwandfreier kath. Doktrin!

Die anderen Beteiligten, egal in welcher
Position, werden wohl nie diese Dubia beantworten und solange bleiben für die
lehramtstreuen Katholiken/innen erhebliche, begründete Zweifel hinsichtl. unverfälschter kath. Morallehre bestehen!

Behalten wir "die Neuen" im Auge, denn
auch diese werden wir an "ihren Früchten" erkennen!

Hl. Ignatius von Loyola bitte für alle
Katholiken/innen, besonders aber für die
Theologen/innen, daß sie sich zum unverfälschten "Sentire cum ecclesia"
bekennen bzw. zurückfinden!!


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 incisivum 30. Juli 2019 
 

@lakota

Wie bereits empfohlen, sollte man auch die andere Seite einmal zu Wort kommen lassen.
Vielleicht fällt das Rechnen dann etwas leichter:
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-07/vatikan-familieninsitut-johannes-pau-ii-vorwuerfe-zurueckweisung.html


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 Andrzej123 30. Juli 2019 
 

5 nach 12

Da Papst Franzikus in immer größerem Tempo - eigentlich schon berserkerhaft anmutend - die letzten Refugien zerstört, in denen noch die seit den Aposteln gültige Lehre gelehrt und gelebt werden konnte, hoffe ich, dass diejenigen, die dazu berufen sind, sich nun zu einem über die bisherigen "Dubia" uä deutlich hinausgehenden Signal entschließen.


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 Chris2 30. Juli 2019 
 

"Nur noch den Betern kann es gelingen,

das Schwert über unseren Häuptern aufzuhalten.“. Mir ist heute klargeworden, dass man in dieser Endzeit mit "Fehk Njuhs" wie Bibel, Willen Christi oder Lehrtradition (Kirche) oder Fakten, Realität, Logik oder Argumenten (Gesellschaft) nichts mehr erreichen kann. Man macht sich nur selbst kaputt. Und nicht nur in Deutschland, selbst in Rom regiert der Geist der Verwirrung und des Widestandes gegen Gottes Willen.
"Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder Dein,
die Deine Macht erschaffen hat,
erfüll uns all mit Deiner Gnad"
Beten wir den Rosenkranz (zumindest ein Gesätz davon kann jeder schaffen, selbst ich) und vor allem auch das Gebet zum Hl. Erzengel Michael, das die Kirche nicht wieder aus dem Messformular hätte entfernen dürfen!


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 Eisenherz 30. Juli 2019 
 

Wo sind die Bischöfe und Kardinäle, die der heilige Papst Johannes Paul II. ernannt hat und die ihm

Ihr Amt verdanken? Warum schweigen diese jetzt? Es ist an der Zeit, dass man seiner Heiligkeit mal erklärt, dass es so nicht geht...und zwar deutlich!
Wer derart in das Herz der katholischen Wahrheit über Ehe, Familie und Sexualität stechen will, der ist eine Gefahr für die Kirche! Wer humane vitae revidieren will, der stellt sich außerhalb der Kirche! Für einen Papst eher peinlich...jedenfalls ein Ärgernis


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 Chris2 30. Juli 2019 
 

Endzeit oder nur Dekadenz?

Mal wieder ein offener Putsch der "neuen Kirche" im Vatikan. Haben denn jetzt alle den Verstand verloren? Schaue mir bei n-tv gerade die Pressekonferenz zum Mord an dem 8-Jährigen (und zwei versuchten Morden) durch einen Asylbewerber gestern an. Praktisch kein Wort zu den offenen Grenzen, zur Passfreiheit, zu beliebigen "Identitäten", zu Kuscheljustiz usw. - kurz zu all den Dingen, die besonders auf Islamisten und die (organisierte) Kriminalität sehr anziehend wirken und die jeden irgendwie islamisch Aussehenden erlauebn, völlig anonym nach Deutschland einreisen lassen.
Hl. Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe...


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 Christa.marga 30. Juli 2019 
 

Hl. Johannes Paul II.

...bitte für die heilige, katholische Kirche, dass diese aus dem Sog des drohenden Abgrundes gerettet werden möge.

Lieber Gott, steh der Kirche bei - sende uns deinen Heiligen Geist, um diese Zeit der Irrungen und Verwirrungen heil zu überstehen.


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 Andrzej123 30. Juli 2019 
 

@wedlerg

Die linken Ideologen, die früher die Prostitution gepusht hatten, agitieren in letzter Zeit gegen selbige, ausschließlich weil sie ihnen inzwischen nicht mehr ehebrecherisch effektiv genug erscheint!
Durch die neuerdings verherrlichte "Polyamorie" (cool) bzw die etwas altbackenere "konservative" "sequentielle Lebensabschnittspartnerschaft" lässt sich die Familie noch viel effektiver und schneller zerstören. Für diese medial verherrlichten Modelle werden mit der gleichen Selbstverständlichkeit Opfer "nicht gesehen" bzw negiert, wie sie andernorts propagandistisch gar zu "Gekreuzigten" stilisiert werden.
Ist das nicht Blasphemie?
Dass sich "der Führer der internationalen Linken", wie das Wallstreet Journal Papst Franziskus betitelte, entsprechend äußert, ist jedenfalls aktuelle "Parteilinie".


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 wedlerg 30. Juli 2019 
 

DEr Papst heute in einem Medienbeitrag zur Prostitution

PF spricht in einem Medienbeitrag über das Leid der Prostituierten ("gekreuzigte Frauen" - ein seltsames Schlagwort).

Das Grußwort des Papstes drückt das Dilemma aus, in dem er sich befindet und in das er die Kirche hineinzieht.

Völlig zurecht wird das Leid der Frauen betont, das diese (ich würde sagen viele) erdulden, in einem Geschäft in dem sie Wegwerfware sind.

Das ganze hat ein gewaltiges ABER. Wenn Sexualität als seichtes Bedürfnis und reine Triebbefriedigung erachtet wird, dann liegt es in der Natur der Sache, dass dort Macht ausgeübt wird und die Schwächeren verlieren. Und das trifft beileibe nicht nur die Prostituierten (abgesehen davon, dass es etliche gibt, die das aus eigenem Antrieb suchen). Das Geschwafel von der "Nähe und der Wärme die alle brauche"n und dass deshalb Sex als pauschal gut betrachtet und gelebt werden müsse, ist genau die Ursache für die Verwahrlosung und macht die Opfer erst möglich.

Wer Sex ohne Verantwortung lehren lässt, erntet die Opfer.


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 Smaragdos 30. Juli 2019 
 

Ich hoffe, jemand macht einmal eine wissenschaftliche Studie zum Vergleich zwischen der von JPII einberufenen Familiensynode 1980, dem nachsynodalen Apostolischen Schreiben "Familiaris Consortio" und der Gründung des "Johannes Paul II. Institut für Studien zu Ehe und Familie" einerseits und den von PF einberufenen Familiensynoden 2014-2015, dem Apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia" und der nachfolgenden Gründung des „Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften“ andererseits.

Dieser Vergleich dürfte sehr aufschlussreich sein und die ganze Diskrepanz, ja Widersprüchlichkeit zwischen der Lehre von JPII und PF hinsichtlich der Ehe und Familie aufzeigen.


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 Smaragdos 30. Juli 2019 
 

Kontinuität vortäuschen

Es ist in der Tat unverschämt, den Namen "Johannes Paul II." noch im Namen des Instituts zu führen, zielt doch das neue Institut eindeutig darauf ab, seine Lehre Stück für Stück zu dekonstruieren, aber eben getarnt.

Da wäre der Name "Institut Amoris Laetitia zur Dekonstruktion der traditionellen Lehre über Ehe und Familie und zur Integration von Ehebrechern ohne Vorbedingungen in die Kirche" ehrlicher.


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 Gandalf 30. Juli 2019 

TOM TAM gesperrt...

p.s. ist irgendwo schon wieder eine Hitzewelle ausgebrochen? ;-)


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 Aschermittwoch 30. Juli 2019 
 

Fristlos entlassen...

Wenn das so weiter geht, sehe ich unter diesem Pontifikat so langsam das Ende der Schweizergarde nahen....


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 incisivum 30. Juli 2019 
 

Warum?

Gibt es Hinweise darauf, warum die Kündigungen ausgesprochen wurden?
Wäre es nicht sinnvoll diese erst in Erfahrung zu bringen, ehe man alle möglichen Mutmaßungen ausspricht, die sich womöglich am Ende als unzutreffend herausstellen?


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 schlicht 30. Juli 2019 
 

Schamlos...

dann sollte man wenigstens so viel Ehrfurcht vor Johannes Paul II. haben und das Istitut umbenennen. Aber nein, es soll weiter Kontinuität vorgespielt werden und dann unter dem Namen dieses großen Papstes eine Ihm völlig gegensetzliche Lehre vertreten werden. Ehrlicher wäre es nach PF zu nennen und mit Regenbogenflaggen zu schmücken. Für P. Martin findet sich sicher auch noch eine führened Rolle in diesem Institut.


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 Aschermittwoch 30. Juli 2019 
 

Rom, wohin ???

Wann werden endlich diese Kapper gekappt???


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 ottokar 30. Juli 2019 
 

Die sündhafte Demontage eines Heiligen

Bei aller Ehrfurcht, die mir alleine meine katholische Erziehung vor dem Papstamt abverlangt, fällt es mir immer schwerer unseren Papst Franziskus, für den ich bete, anzuerkennen. Es bäumt sich ein Problem für die Zukunft auf, welchem Propheten ich folgen soll. Sollten die diskutierten Pläne im Vatikan, die Vorhaben der Amazonassynode oder die Vorstellungen der DBK Wirklichkeit werden, dann kann ich eigentlich nicht mehr dem Papst und seinen anpassungsfähigen Bischöfen folgen.Sind die dann unsere falschen Propheten? Aber wer oder was kann dann meine Leitlinie sein? Ist es richtig, dann den Gesetzen und Prinzipien der katholischen Kirche meiner Eltern oder meiner Erziehung zu folgen? Darf oder muss ich mir dann meinen "Propheten" selbst aussuchen? Aus tiefster Überzeugung bleibt meine unerschütterliche Richtlinie stets die des Evangeliums, wie es durch den heiligen Papst Johannes Paul II und den heiligmässig lehrenden Papst Benedikt XVI.verkündet und interpretiert wird. Hilf Hlg.Geist!


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 Winrod 30. Juli 2019 
 

Rom räumt auf


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 lakota 30. Juli 2019 
 

Hier zeigt sich überdeutlich

die Gesinnung und Barmherzigkeit von P. Franziskus.
Vielleicht können seine ständigen Verteidiger dieses fiese Verhalten mal erklären!


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 Marloe1999 30. Juli 2019 

So sind sie

Die Linken heucheln Toleranz und Pluralität. In Wahrheit müssen alle auf Linie sein, sonst werden sie einfach entfernt. Franziskus weiß von alledem - er ist die Spinne im Netz. Halten wir am Glauben und an der Hoffnung fest. Der Herr wird eingreifen, wenn ER die Zeit für gekommen hält. Und dann wird es keinen Rückzugsort für die Zerstörer der Kirche geben. Sehen wir es so - wir dürfen in diesen schwierigen Zeiten unsere Treue zum Herrn und der Kirche unter Beweis stellen. Tun wir das auch :)


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 elisabetta 30. Juli 2019 
 

Wie in der Politik

es nicht ohne Köpfe rollen geht, wenn ein anderer Herrscher ans Ruder kommt, so müssen auch im Vatikan bewährte Personen geopfert werden, wenn sie nicht ins Konzept von Papst Franziskus passen. Seine Vorlieben sind wesentlich andere als die seiner Vorgänger, das ist unübersehbar. Es ist traurig, aber für Papst Franziskus steht eindeutig der Mensch und sein irdisches Wohlergehen im Vordergrund und nicht Gottes Wille und das Ewige Leben.


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 Diadochus 30. Juli 2019 
 

Glaubenswüste

Papst Franziskus möchte unbedingt in die Geschichte eingehen. Als wer wohl? Er lässt nichts übrig. Er hinterlässt eine Glaubenswüste. Wie die Mitkatholiken aus Polen wohl darüber befinden? Sie dürften erbost sein.


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 Zeitzeuge 30. Juli 2019 
 

Papst Benedikt XVI. hatte die Jesuiten mehrfach abgemahnt,

so z.B. in einer Ansprache anläßlich des
Generalkapitels am 21. Februar 2008, in der er u.a. sagte:

"Während ihr überall in der Welt, auch jenseits der Grenzen der sichtbaren Kirche, die Zeichen der Gegenwart und des Wirkens Gottes zu erkennen sucht, während ihr euch bemüht, Brücken des Verständnisses und des Dialogs zu jenen zu schlagen, die nicht der Kirche angehören oder sich schwer tun, ihre Haltungen und Botschaften anzunehmen,
m ü ß t ihr jedoch gleichzeitig aufrichtig auf die fundamentale Verpflichtung der Kirche bedacht sein, sich treu an ihren Auftrag zu halten,
v o l l s t ä n d i g dem Wort Gottes anzuhängen, sowie auf die Aufgabe des Lehramtes, die Wahrheit und die Einheit der katholischen Lehre in ihrer Vollständigkeit zu bewahren."

Die ganze Ansprache ist online abrufbar
Benedikt XVI. Jesuiten 21. Februar 2008.

Wie heutige, führende Jesuiten mit der
verbindlichen Lehrtradition umgehen,
ist wohl allen hier bekannt, General Sosa SJ leugnet sogar den päpstl.Primat!


34

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 Fides Mariae 1 30. Juli 2019 
 

Staatsstreich

Ein regelrechter Staatstreich, zeugt von der weltlichen Gesinnung der beteiligten Kirchenfürsten. Non praevalebunt.


21

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 dulcedo 30. Juli 2019 
 

Planvolle Zerstörung

Der Analyse
von @Bernhard Joseph ist traurigerweise
nur zuzustimmen!

Nur einen Aspekt sehe ich etwas anders:

Die Masken fallen extrem schnell!!!

Vermutlich um schnell vollendete Tatsachen zu schaffen, da immer mehr Menschen aufwachen und erkennen.

Doch - und hier stimme ich @wedlberg zu - die Kirchenzerstörer sind in Wirklichkeit dabei sich selbst radikal zu entlarven und zu zerstören.


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 Herbstlicht 30. Juli 2019 
 

Mein Vertrauen in Rom - gleich null!

Da Bischof Vincenzo Paglia seine Entscheidungen sicher nicht ohne Wissen und Billigung des Papstes trifft, zeigt letzterer damit also unmissverständlich, wohin die Reise zu gehen hat.

Allein schon die Kündigung des emeritierten polnischen Philosophieprofessors Stanislaw Grygiel, immerhin einst Mitbegründer des Instituts, lässt eine Lieblosigkeit erahnen, die erschreckend ist.

Respekt für das Lebenswerk und Wirken eines Menschen sieht anders aus!


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 Bernhard Joseph 30. Juli 2019 
 

Nicht untypisch für den heutigen jesuitischen Stil

Erst spricht man Papst Johannes Paul II heilig, um dann anschließend sein theologisches Vermächtnis restlos zu zerstören.

So sieht heute päpstliche Katholizität in unserer Kirche aus!

Es ist dieses abstoßende Vorgehen, das hoffentlich auch anderen hier deutlich macht, dass die größte Bedrohung des Glaubens eben von diesem Orden ausgeht. Ich habe dies ja schon mehrfach betont, wurde dafür arg kritisiert, teils sogar angefeindet, sehe mich aber LEIDER immer wieder bestätigt.

Wie der werte @wedlerg klar erkennt, geht es darum, die Schöpfungsordnung auf den Kopf zu stellen, um sich so von der katholischen Sexualmoral zu lösen.

Man könnte das auch ein radikales Entsittlichungsprogramm nennen, wobei man in der Manier autoritärer Regime jeden aus dem Weg räumt, der diesem Programm im Weg stehen könnte.

So langsam fallen die Masken!


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 Hadrianus Antonius 30. Juli 2019 
 

Peronistische Säuberungen

Um ein holländisches Bild zu benützen:
eine Horde Bisamratten (NB das sind sehr große Wühlmäuse, keine "Ratten") durchwühlen die Deiche, damit die schlammige Brühe der Amazonasgewässer im Kurzem alles überschwemmen kann :-(
"Buon pranzo!" kann man bei der Gefährdung durch Choleravibrionen wohl nicht mehr sagen...


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 wedlerg 30. Juli 2019 
 

Homo-Lobby übernimmt Sexualmoral

und da sind natürlich die christliche Ehe und Familie im Wege.

Und dennoch: genau diese Maßnahmen werden den Kirchenzerstörern am Ende das Genick brechen. Denn nichts stößt am Ende mehr ab, als sexuelle Verwahrlosung. Und die ist offensichtlich derzeit Trumpf in St. Martha.


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