Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  10. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!

7. August 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Glaube an den Namen Jesu schenkt die volle Gesundheit. Die Verkündigung des Evangeliums geschieht nicht nur durch Worte, sondern auch durch konkrete Handlungen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Als der gelähmte Mann nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an! Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!“ (Apg 3,3-6).

Mit der heutigen Katechese zur 24. Generalaudienz des Jahres 2019 nahm Papst Franziskus nach der Sommerpause seine Reihe der Betrachtungen über die Apostelgeschichte wieder auf. Die fünfte Katechese widmete sich dem Thema: „Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!“ (Apg 3,6).

In der Apostelgeschichte sei zu sehen, wie die Verkündigung des Evangeliums nicht nur durch Worte, sondern auch durch konkrete Handlungen geschehe. Wunder und Zeichen durch die Apostel bestätigten die Botschaft und zeigen, dass Christus selbst am Werk sei.


Der erste Bericht dieser Art sei die Erzählung von der Heilung des Gelähmten durch Petrus und Johannes. Zur Stunde des Opfers „gehen die Apostel zum Tempel und treffen auf den Gelähmten, der wegen seiner Krankheit nicht zum Gottesdienst zugelassen ist“.

Die Apostel forderten ihn auf, sie auf andere Weise anzuschauen. So stellten sie eine Beziehung zum Gelähmten her, denn Gott wolle sich in der Beziehung zeigen, immer im Dialog durch eine echte Begegnung zwischen Menschen, die nur aufgrund der Liebe geschehen könne.

Und der Gelähmte empfange nicht ein Almosen, sondern den Namen Jesu Christi, der allein den Menschen heilen könne. Es werde hier das Antlitz der Kirche sichtbar, die uns als Mutter bei der Hand nehme und aufrichte, um uns zu begleiten. Dabei handle es sich um die Kunst der Begleitung.

Die Kirche „ist das allumfassende Heilssakrament (vgl. Lumen gentium, 48), Ort der Befreiung und Heilung“. In der Gestalt der Apostel reiche sie die Heilsalbe der Zuwendung und den Balsam des Trostes.

So sei es der Glaube an den Namen Jesu, der die volle Gesundheit schenke: „den wahren Reichtum, den die Apostel und wir als Kirche zu geben haben, ist die Beziehung zum auferstandenen Herrn“.

„Und wir, was haben wir?“, fragte der Papst abschließend: „Was ist unser Reichtum, unser Schatz? Womit können wir andere reich machen? Wir bitten den Vater um die Gabe einer dankbaren Erinnerung an die Vorzüge seiner Liebe in unserem Leben, um jedem das Zeugnis des Lobes und der Dankbarkeit zu geben“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich heiße ich die Pilger deutscher Sprache willkommen. Liebe Brüder und Schwestern, danken wir dem Herrn für die Wohltaten seiner Liebe in unserem Leben. Seid stets Zeugen und Apostel der Nähe Gottes zu uns Menschen, die wir seines Heils bedürfen. Einen schönen Aufenthalt in Rom und eine gute Urlaubszeit!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz