Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  8. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Salvini weist kirchliche Kritik an Sicherheitsgesetz zurück

8. August 2019 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lega-Anhänger greifen katholischen Erzbischof von Lucca, der öffentlich gegen die italienische Gesetzesverschärfung für Seenotretter protestiert hatte, in Internet-Postings scharf an


Rom (kath.net/KAP) Italiens Innenminister Matteo Salvini (Lega) hat Kritik von Kirchenvertretern an der jüngsten Verschärfung des sogenannten Sicherheitsdekrets zurückgewiesen. Die "einzige Unmenschlichkeit" hätten jene begangen, die "mit für die Invasion geöffneten Häfen das Geschäft der Sklavenhändler haben wachsen lassen und Italien zu einem weniger sicheren Land gemacht haben", twitterte Salvini am Mittwoch.

Der Politiker bezog sich dabei auf den katholischen Erzbischof von Lucca, Paolo Giulietti, der am Sonntagabend gegen die gegen Seenotretter im Mittelmeer gerichtete Gesetzesverschärfung protestiert hatte. Ein Foto Giuliettis, auf dem er ein Schild mit der Aufschrift "Die Unmenschlichkeit kann kein Gesetz werden" hochhält, war in den vergangenen Tagen über Social Media stark verbreitet worden.


In zahlreichen Postings wurde der Erzbischof insbesondere von Vertretern und Anhängern der Lega teils scharf angegriffen. Innenminister Salvini nannte Giulietti einen "Polit-Bischof, den neuen Helden der Linken", der sich von der Oppositionspartei PD einspannen lasse.

Bei einer Demonstration der kirchlichen Anti-Mafia-Bewegung "Libera" am Sonntagabend in Lucca hatte Erzbischof Giulietti unter anderem mit dem Bürgermeister der Stadt Alessandro Tambellini (PD) gegen die bevorstehende Verabschiedung des Sicherheitsdekrets II am Montag im Senat in Rom demonstriert. Organisationen wie das Flüchtlingshilfswerk UNHCR der Vereinten Nationen und Amnesty International sowie Kirchenvertreter kritisierten, die Neufassung diene allein dazu, Rettungsorganisationen zu kriminalisieren.

Der italienische Senat hatte am Montagabend eine Verschärfung des sogenannten Sicherheitsdekrets gebilligt. In der neuen Form sieht es für Schiffsbetreiber und Kapitäne, die mit Migranten unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer einfahren, Strafen bis zu einer Million Euro und eine Beschlagnahmung der Schiffe vor. Zuvor hatte die Abgeordnetenkammer den Entwurf angenommen.


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  8. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  9. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  10. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Vergebung kennt keine Grenze
  4. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  5. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  6. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  7. „Lass das Zählen sein!“
  8. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  9. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  13. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  14. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  15. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz