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Franziskus: Amazonien-Synode von weltweiter Bedeutung

12. August 2019 in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
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Papst in "La Stampa"-Interview: Entwaldung Amazoniens bedeute, "die Menschheit zu töten" - "Viri probati" laut Franziskus "nur eine Nummer" im Arbeitsdokument der Synode


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die für Oktober geplante Amazonien-Synode hat nach Aussage von Papst Franziskus weltweit große Bedeutung und Dringlichkeit. Das Amazonas-Gebiet sei eine entscheidende Region, nicht nur weil von dort ein Großteil des weltweiten Sauerstoffs stamme, sagte der Papst im Interview der italienischen Zeitung "La Stampa" (Freitag). Dabei verwies Franziskus auf den sogenannten "Overshoot-Day" am 29. Juli, an dem die Menschheit die für dieses Jahr von der Erde zur Verfügung gestellten Ressourcen bereits aufgebraucht habe. Eine Entwaldung Amazoniens bedeute, "die Menschheit zu töten", warnte er. Unter Anspielung auf jüngste Diskussionen in Brasilien über eine ökonomische Nutzung des Regenwaldes sagte der Papst, dass Amazonien neun Staaten umfasse, "also nicht nur eine Nation betrifft".

Zudem warnte er davor, die Synode im Vatikan als Konferenz ökologischer Experten misszuverstehen. Eine Synode sei "kein Treffen von Wissenschaftlern oder Politikern", auch kein Parlament. Vielmehr gehe es bei dieser Kirchenversammlung eigener Art um die Mission der Kirche, Menschen die christliche Botschaft besser zu vermitteln. Die Amazonas-Synode "ist ein 'Kind' von 'Laudato si'", sagte Franziskus weiter. Wer seine Enzyklika von 2015 nicht gelesen habe, werde die Synode nicht verstehen. Allerdings sei "'Laudato si' keine grüne Enzyklika, sondern ein soziales Rundschreiben, das auf einer 'grünen' Wirklichkeit beruht".

Die Frage, ob die im Vorfeld oft genannten "viri probati" - ältere, bewährte und verheiratete Männer, die zu Priestern geweiht würden - ein wichtiges Thema seien, verneinte der Papst: "Absolut nicht." Dies sei "nur eine Nummer" im Arbeitsdokument der Synode. "Wichtig werden die Dienste der Evangelisierung sein und die verschiedenen Arten zu evangelisieren", also die christliche Botschaft zu verkünden und zu leben, betonte Franziskus.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Diadochus 13. August 2019 
 

@stephanus2

Mit Ihrer Einschätzung haben Sie nicht ganz unrecht. Anders lassen sich die Ausfälle nicht erklären. Darüber wird natürlich nicht öffentlich gesprochen, wenngleich der Gedanke im Hinterkopf immer mitschwingt. Die Kirche ist mehr als ein bloßer Humanismus. Sie lebt aus jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt. Für Papst und vielen seiner Kardinäle und Bischöfe ist das indes nicht wissenschaftlich fundiert. Einer Überraschung folgt das nächste Übel. Schon jetzt dürfen wir uns auf die nächste Franziskusperle freuen.


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 stephanus2 12. August 2019 
 

Warum der Papst das macht?

Ich fürchte, er hat irgendwann seinen wahren Glauben, seine tiefe Ehrfurcht und Dienerschaft vor Gott, dem Ewigen Vater, verloren. Statt dessen himmelt er humanistische Freimaurerwerte an in meinen Augen.So schwammig drückt er sich aus,weil er auf nichts festgenagelt werden will Klammheimlich arbeit er m. E. aber auf eine Schwächung oder sogar einen Abbau, ein Unterlaufen der Katholischen Kirche, wie sie heute noch ist, hin.Und jetzt bin ich gespannt, ob diese meine Meinung hier als Post erscheinen wird.


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 Hadrianus Antonius 12. August 2019 
 

Die Amazonasbrühe fließt in den Tiber...

Jetzt sollte nur noch das kleine Bächlein bei Tielt (Belgien, Provinz Westflandern, Geburtsort v. Kardinal Godfried Danneels) dazu kommen (NB: das ist das schmutigste und am Meisten verunreinigtes Gewässer der EU)(amtlich nachgewiesen)
Buon pranzo!


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 JBE 12. August 2019 
 

Einmal mehr

Einmal mehr stiftet P. F. durch sein Abwiegeln und seine schwammigen Aussagen einfach nur Verwirrung. Wer sich einigermassen mit dem IL auseinandergesetzt hat und die Aussagen eines Bischof Overbeck , Käutler oder K.Hummes kennt glaubt kein Wort der obigen Aussagen mit Ausnahme derjenigen, dass die Synode von weltweiter Bedeutung sei. Allerdings nicht in dem Sinne wie es den Gläubigen weisgemacht wird.


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 Stefan Fleischer 12. August 2019 

Und was die Bewahrung der Schöpfung betrifft:

Solange unsere Kirche nicht einmal mehr den eigenen Leuten klar machen kann, dass Gott, der Vater, der Allmächtige, der Schöpfer und damit DER HERR des Himmels und der Erde ist, sind all unsere grossen und schönen Worte, ja unser ganzes Bemühen reine Sisyphusarbeit. Solange selbst wir Christen immer weniger verstehen (wollen?), dass es im Gebet des Herrn heisst: «DEIN Wille geschehe.» und nicht «UNSER Wille geschehe» oder gar «MEIN Wille geschehe», kann es nur noch schlimmer werden. Solange wir vergessen zu verkünden, dass: «Hätte Christus auf sein Recht gepocht, wir wären nie erlöst worden!» machen wir uns selber überflüssig, zum Schaden für uns und die ganze Welt.


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 Stefan Fleischer 12. August 2019 

die Dienste der Evangelisierung

Hier kommt mir unwillkürlich Apg 6,2-4 in den Sinn:
«Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben."
Auf Grund dessen, was ich bis jetzt von der Amazonien-Synode weiss, scheint mir, als würden die Macher dieser Synode diese Schriftstelle nicht kennen.


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 Pilgervater 12. August 2019 

Quo vadis, Papst Franziskus?

Warum folgt der Papst den Ideen des Amazonasbischofs Erwin Kräutler, der sich damit brüstete: "Ich habe noch nie einen Indio getauft und werde es auch in Zukunft nicht tun."? Dieser Mann, der eindeutig den Auftrag Jesu zu 'Mission' ablehnt, ist der Leiter der brasilianischen Pressure-Group REPAM, die mit Geldern von Adveniat und Misereor seit 2014 auf die Synode hinarbeitet.
Warum machte der Papst den emeritierten deutschstämmigen Kardinal Hummes, einen erklärten Zölibatsgegner, zum Generalrelator der Synode, der für die Formulierung der Ergebnisse zuständig sein wird? Und warum gibt es keine öffentlichen Stimmen der Besorgnis von unseren deutschen Bischöfen? Keine Warnung, keinen Appell zu Mäßigung? Warum hat keiner von ihnen Bischof Oberbeck gerügt für seine Prognose, dass nach der Synode in der Kirche nichts mehr so sein werde, wie vorher? Diese Fragen brennen wie Feuer...


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 Smaragdos 12. August 2019 
 

Die übliche Hinhaltetaktik

"Dies sei "nur eine Nummer" im Arbeitsdokument der Synode."

Die Erlaubnis, die Sakramente und somit auch die hl. Kommunion WvG und somit Ehebrechern "in Ausnahmefällen" zu spenden, ist auch nur eine Fussnote in AL - nämlich 351. Doch welcher Priester traut sich heute noch, den WvG die Kommunion zu verweigern??? Alle behaupten doch heute, der Papst habe dies jetzt erlaubt!

Dieser Papst ist ein Taktiker der übelsten Art, und das ist eines Papstes unwürdig. Jesus hat nie zu irgendwelchen faulen Tricks und Listen gegriffen!


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 Eliah 12. August 2019 
 

Werter @ Rechner,


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 Muddel 12. August 2019 

Lobbyarbeit hat Papst Franziskus des öfteren verteufelt,

aber ist das was im Vorfeld der Amazonas-Synode gerade abgelaufen ist und noch abläuft nicht Lobbyismus pur?


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 Rechner 12. August 2019 
 

[email protected]

Ich verstehe wie Sie es meinen, aber das Interview lief mit Sicherheit so ab, daß es der Agenda des Bischof von Rom den meisten Nutzen bringen wird.
Ich habe ein wenig nachgesehen. Der Chefredakteur von La Stampa, Maurizio Molinari, ist ein "Bilderberger", also ein Logenbruder: https://en.wikipedia.org/wiki/Maurizio_Molinari

La Stampa und La Repubblica (das Leib- und Magenblatt des Bischofs von Rom) gehören mehrheitlich demselben Unternehmer. Es handelt sich bei diesem "Interview" @Eliah mit größter Wahrscheinlichkeit um ein abgekartetes Spiel.


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 Fides Mariae 1 12. August 2019 
 

Abgewiegelt

Da haben meine Vorposter natürlich recht. Papst Franziskus will sich das Problem kleinreden. Aber er wird eine Entscheidung treffen müssen - unausweichlich. Und dafür bete ich, dass er dann auf den Herrn hört und mutig und stark ist. So wie Paul VI. bei Humanae Vitae.

Ich habe vor kurzem mit einem Mitglied einer Familie gesprochen, die zum Katholizismus konvertiert ist. Inklusive der protestantische Pastor in dieser Familie. Solchen Leuten - den Verwandten dieser verheirateten Priester - sollte der Papst einmal zuhören. Das ist ein Zerreißprobe zwischen dem Amt und der Familie (wenn man das Amt ernst nimmt.Die Anti-Zölibatsfraktion ist wohl auch längst nicht mehr von der Heiligkeit des Amtes überzeugt.)Einem ernsthaften Menschen sollte man eine solchen Spagat nicht zumuten.


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 ThomasMoore 12. August 2019 

Beunruhigend

Hat P. Franziskus das Instrumentum Laboris gelesen? Ist es für ihn nicht beunruhigend, daß dort eine Art von Indio-romatischer Befreiungstheologie vorgestellt wird, die mit der Verkündigung Jesu wenig gemeinsam hat?
Es wird auch mit keinem Wort auf die Kritik am Instrumentum Laboris eingegangen. Diese Beschwichtigungstour sollte alle Alarmglocken schrillen lassen. Gibt es außer Kardinal Brandmüller, Müller und Bischof Schneider aus Astana keine Bischöfe mehr, die für die Verteidiung des Glaubens eintreten wollen? Ist den anderen alles egal, solange sie ihe Posten behalten?


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 Diadochus 12. August 2019 
 

Absolut nicht?

Es geht doch nur noch darum, wie "viri probati" am besten verkauft werden kann. Auf jeden Fall wird es als ein Geschenk mit einem schönen ökologischen amazonasgrün verpackt werden. Dazu kommt noch eine schöne kringelige soziale Schleife drumrum. Den Inhalt macht das nicht besser. Es bleibt ein Gift. Trinke selbst dein Gift hinein.


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 Stephaninus 12. August 2019 
 

Immerhin

Ich bin nun doch eher etwas beruhigt. Der Papst scheint gewisse Erwartungen klar zu dämpfen.

Hoffen wir also!


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 Eliah 12. August 2019 
 

Ein jämmerliches Interview

Was für ein jämmerliches Interview. Hat denen niemand beigebracht, wie man sein Gegenüber in die Zange nimmt? Die Frage, ob verheiratete Priester ein wichtiges Thema sind,legt Franziskus doch die Antwort "Nein" förmlich in den Mund. So etwas sollte sich kein Berufsanfänger erlauben dürfen.


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 Fides Mariae 1 12. August 2019 
 

Ja, er hat's nicht leicht...

widerstreitende Interessen unter einen Hut bringen. Die Anti-Zölibats-Fraktion ist stark - weil das Leute sind, denen der Papst vertraut. Beten wir, dass Papst Franziskus auch mal den Mut zum Neinsagen bekommt. Dass er die wahren Interessen der Zölibats-Aufweicher erkennt.


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 padre14.9. 12. August 2019 

Der Herr gebe Papst Franziskus Klarheit !

EB Gänswein sagte vor kurzem, er verstehe jetzt Papst Franziscus besser. Ich nicht!


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 ottokar 12. August 2019 
 

Die Frage sei erlaubt:

Warum enddeckt die katholische Kirche die indigenen Völker erst jetzt? Oder blickt sie auf eine völlig insuffiziente Missionierung zurück? (Bischof Kräutler sagt selbst, dass er in den 20 Jahren seiner Tätigkeit dort keinen einzigen Indo getauft hat). Die katholische Kirche Spaniens hat doch mit grossem Eifer und (auch materiell) erfolgreich die Christianisierung aller südamerikanischen Länder durchgeführt, allerdings die Bewohner der Regenwälder vergessen. Wegen dieser vergessenen Population werden jetzt offensichtlich Prinzipien unserer Kirche, des Leibes Christi, aufgegeben und unter dem Vorwand den indigenen Amazonsbewohnern öfters die Eucharistie zu ermöglichen Tatsache geschaffen, die weltweit Auswirkungen haben werden.Die Presse wird das natürlich beklatschen und der Papst seinen undemokratisch in Rom mit Hilfe höriger (vor allem deutscher) Bischöfe und jesuitischer Berater herbei geführten Amazonaserfolg gebührend feiern und anpreisen.


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 Kirchental 12. August 2019 

Bewahrung der Schöpfung

ist natürlich eine Aufgabe für jeden Christen, ebenso wie die Fürsorge für Arme und Kranke.

Aber aus anderen Beweggründen!

Das Hauptaugenmerk muss, wie hier schon gesagt, nicht auf dieser Welt liegen!

Und man möge mir verzeihen - ich glaube dem Papst tatsächlich nicht mehr, dass die viri probati nur ein kleiner unwichtiger Nebenkriegsschauplatz sind.

Dafür hat Bischof Kräutler schon zu laut getrommelt. Und zumindest ich hab aus Rom keinen Rückpfiff vernommen!


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 nazareth 12. August 2019 
 

Zahlenmäßig sind jene Katholiken die die Tradition und Überlieferung hochhalten, als gottgegeben und einzig heilbringend sehen, wohl noch weit in der Überzahl, aber der Klerus, allen voran das Oberhaupt, wo steht der? Das ist wirklich erdbebenmäßig, der Gedanke, dass viele Priester, Bischöfe, Kardinäle und Theologinnen und Theologen sich offiziell von der hl. Lehre "verabschieden" könnten. Und die große Frage:wo steht Papst Franziskus? Und der folgende Papst? Jetzt gerade sieht man so deutlich wohin Spaltung führt, wohin Abirrungen führen.. Nirgendwohin! Und doch irren sie weiter. Medjugorje wird vielleicht jetzt dann doch deutlich ein Wörtchen in der Kurskorrektur mitreden nehme ich an. Häresien und Abirrungen, Falschlehren und falsche Propheten gab es immer schon. Halten wir uns an die verbliebenen Leuchttürme, beten wir um Standhaftigkeit und Treue und halten wir zusammen!


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 Rechner 12. August 2019 
 

Wie immer: die Vernebelungstaktik

Viri probati (für den Bischof von Rom scheinbar so etwas wie arme Spinner) sind nur ein Detail des Geschäftes. Natürlich! Als hätten die Menschen sonst keine Probleme! Steine ins Wasser werfen und dann der scheinbare Rückzug.
So einfach scheint es dann aber doch nicht zu sein.
Es wird abgewiegelt, verniedlicht und dann wird das Ganze in eine kleine Fußnote verpackt, die Gelehrten streiten sich ob noch irgendwie katholisch oder nicht, und nach einiger Zeit der scheinbar verschämte Hinweis (Entschuldigung wenn ich als Bischof von Rom das so sage), daß die Kirche im Staate X es richtig umsetze und daß das für alle anderen so verbindlich ist.

Darüberhinaus sehe ich das stete Bemühen, die rot-grüne Gesellschafts- und Naturideologie als Evangelium Christi auszugeben.

"Der am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb` ist Jesus Christ, weicht von mir der Sünde Triebe, alles was nicht ewig ist...": das ist nicht mehr aktuell, das war mal. Stattdessen der Rückfall ins vorgestrige Heidentum.


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 hape 12. August 2019 

Ist das der Auftrag der Kirche?

"Beim Verhör durch den römischen Statthalter Pontius Pilatus erklärt Jesus unmissverständlich: 'Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde.' Die katholische Kirche hat es stets als ihre vordringlichste Aufgabe angesehen, die Menschheit vor der ewigen Verdammnis zu retten. Was, so darf man daher auch im Hinblick auf die bevorstehende 'Amazonas-Synode' fragen, haben Ökologie, Ökonomie und Politik mit dem Auftrag der Kirche zu tun?“

(Ingo Langner; Kommunismus mit Kreuz; Die Tagespost; 8.8.19)


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 Chris2 12. August 2019 
 

Man wird sehen,

ob die Amazonas-Synode die Kirche im
Glauben stärken oder sie spalten wird. Ein deutscher Bischof mit guten Kontakten zur Synodenvorbereitung hatte allerdings fast wörtlich bereits gemeint, dass in der Kirche danach nichts wie zuvor sein werde. Sozusagen also kein Eckstein auf dem Anderen. Das klingt jedenfalls sehr nach Häresie und könnte die nächste - vermutlich weltweite und zahlenmäßig größte jemals stattgefunden habende - Kirchenspaltung auslösen. Beten wir, lesen wir und hören auf die Worte Christi, versuchen, nach den 10 Geboten zu leben und beschäftigen uns mit den Lehren und der Spiritualität von 2000 Jahren erbeteten Glaubensschatzes seiner Kirche.


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 Judith-Maria 12. August 2019 
 

Was "nur eine Nummer" bei PF bedeutet,

kennen wir ja bereits bestens aus Amoris Laetitia, im wahrsten Sinne des Wortes.


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