15 August 2019, 12:13
Maria, unsere Mutter, Tor des Himmels
 
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Franziskus: preisen und jubeln. Die neue Eva und der neue Adam im Himmel. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Angelus am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. „Als er das sagte, da erhob eine Frau aus der Menge ihre Stimme und rief ihm zu: Selig der Schoß, der dich getragen, und die Brust, die dich gestillt hat! Er aber erwiderte: Ja, selig sind vielmehr, die das Wort Gottes hören und es befolgen“ (Lk 11,27-28).

In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet ging Papst Franziskus von den beiden Worten im Magnificat aus: „Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“ (Lk 1,46-47): preisen und jubeln.

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Man juble, wenn etwas so Schönes passiere, dass es nicht ausreiche, sich in der Seele zu freuen, sondern „wir möchten das Glück mit dem ganzen Leib zum Ausdruck bringen“. Maria freue sich über Gott und „ich frage mich, ob es uns passiert ist, wegen des Herrn zu jubeln".

Die großen Dinge würden durch das andere Verb bezeichnet: preisen. In der Tat bedeute preisen, eine Realität wegen ihrer Größe, wegen ihrer Schönheit zu erhöhen. Maria erhöhe die Größe des Herrn und preise ihn und sage, dass er wirklich groß sei ist. Im Leben sei es wichtig, nach großen Dingen zu suchen, sonst verliere man sich hinter so vielen Kleinigkeiten. Maria zeige uns, dass Gott an erster Stelle stehen müsse, wenn wir wollten, dass unser Leben glücklich seit. Heute lade Maria uns ein, nach den „großen Dingen“ zu schauen, die der Herr in ihr vollbracht habe.

Es seien die „großen Dinge“, die wir heute feierten. Maria werde in den Himmel aufgenommen: klein und demütig erhalte sie die höchste Herrlichkeit zuerst. Sie, ein menschliches Geschöpft, eine von uns, erreiche die Ewigkeit in Seele und Leib. Und sie erwarte uns dort, wie eine Mutter, die darauf warte, dass ihre Kinder nach Hause zurückkehren. Tatsächlich werde sie vom Volk Gottes als „Tor des Himmels“ bezeichnet. Wir seien auf dem Weg, Pilger zum Haus dort oben. Heute schauten wir auf Maria „und wir sehen das Ziel. Wir sehen, dass ein Geschöpf zur Ehre Jesu Christi auferstanden ist und dass dieses Geschöpf nur sie sein kann, die Mutter des Erlösers. Wir sehen, dass es im Paradies zusammen mit Christus, dem neuen Adam, auch Maria gibt, die neue Eva, und dies gibt uns Trost und Hoffnung auf unserer Pilgerreise hier unten“.

Das Fest Mariä Himmelfahrt sei ein Aufruf an alle, insbesondere an diejenigen, die von Zweifeln und Trauer geplagt seien und mit nach unten gerichteten Augen lebten. Wir schauten auf, der Himmel ist offen. An der Schwelle des Himmels warte eine Mutter auf uns. Sie sei unsere Mutter. Sie liebe uns, lächle und helfe uns mit Sorgfalt. Wie jede Mutter wolle sie das Beste für ihre Kinder wolle und sage uns: „Du bist kostbar in den Augen Gottes. Du bist nicht für die kleine Erfüllung der Welt geschaffen, sondern für die großen Freuden des Himmels“.

Nach dem Angelus segnete der Papst Tausende von "Kirche in Not" gestiftete Rosenkränze, die an die katholischen Gemeinden in Syrien verteilt werden.

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