Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Abtreibung in Nordirland: Tendenziöse Meldung der New York Times

20. August 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Zeitung schreibt über ein ‚Klima der Angst’ in Nordirland, wo ein strenges Abtreibungsverbot gilt. Lebensschützer würden an ‚drakonischen Gesetzen festhalten’ wollen.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Die New York Times hat Lebensschützer als Menschen bezeichnet, die „sich an drakonische Abtreibungsgesetze klammern“. „Times Watch“, ein Projekt des konservativen „Media Research Center“, hat die Berichterstattung der US-Zeitung über die Abtreibungsgesetze in Irland untersucht.

Eine Überschrift der Druckausgabe lautete: „Kann Nordirland an seinen drakonischen Abtreibungsgesetzen festhalten?“ Das von der Journalistin Ceylan Yeginsu verwendete Verb „cling“ bedeutet soviel wie festhalten, klammern. Hintergrund ist die mögliche Aufhebung des strengen Abtreibungsverbots in Nordirland durch das Parlament in London. kath.net hat berichtet.


Die Überschrift in der Online-Ausgabe der Zeitung lautete ebenso tendenziös: „Klima der Angst: Wenn ein Teil eines Landes Abtreibungen verbietet.“ Im Artikel ist dann die Formulierung zu finden: „Während Irland für die Legalisierung der Abtreibung abgestimmt hat, gibt es keine Zeichen, dass Nordirland – eine Teil Großbritanniens – seine drakonischen Gesetz liberalisiert.“ (Anm.: Nordirland ist kein Teil Großbritanniens, sondern des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland)

Yeginsu warnte, dass sich „viele amerikanische Frauen“ in einer ähnlichen Situation wiederfinden könnten, wenn der Oberste Gerichtshof die Legalisierung der Abtreibung in allen Bundesstaaten der USA wieder aufheben sollte.

Weiters berichtete sie von Aktivistinnen, die befürchten, dass die Lebensschützer „aggressiver werden, wie in Irland nach der Liberalisierung“, sollte das Abtreibungsverbot in Nordirland fallen. Die Lebensschutzbewegung würde „falsche Abtreibungskliniken“ eröffnen, in welche sie „Frauen locken, im ihnen die Abtreibung auszureden“, während sie vor „echten Kliniken“ protestieren würden.

Ähnlich parteiisch war die Berichterstattung der New York Times im Januar, als die Abtreibung in der Republik Irland legal wurde. Das „historische Ergebnis“ der Volksabstimmung vom Mai 2018 über die Legalisierung der Abtreibung sei als „außerordentlicher Sieg für Frauenrechte“ gelobt worden. Irische Frauen müssten nun jedoch feststellen, dass die Verabschiedung eines Gesetzes nicht ausreiche um tief sitzende Überzeugungen zu ändern. Abtreibungswillige Frauen seien mit einer „tief verwurzelten Opposition“ konfrontiert, welche die Bemühungen der Regierung behindere, „sichere und effiziente Abtreibungen leicht zugänglich zu machen“, schrieb Yeginsu am 28. Januar 2019 in der New York Times.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 20. August 2019 
 

Wenn [wer auch immer] tobt, weil Kinder gerettet werden,

haben die, die völlig wehrlose Kinder vor Tötung / Mord zu schützen versuchen, alles richtig gemacht. Erstaunlich, wie wenig die Menschheit aus der Geschichte gelernt hat. Dabei hat doch auch die USA so ihre dunklen Stellen in der Geschichte (Indianer, Sklaverei...).


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz