Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Hessisches Ministerium erschwert Mahnwachen von Lebensschützern

26. August 2019 in Prolife, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Maulkorb für Lebensschützer: Hessisches Innenministerium ordnet an, dass Lebensschützer so demonstrieren müssen, „dass kein Sicht- oder Rufkontakt mit der Beratungsstelle mehr besteht.“


Wiesbaden (kath.net) Das Bundesland Hessen hat mittels Erlass des Innenministeriums Demonstrationen von Lebensschützern erheblich eingeschränkt. Es sei sicherzustellen, dass Schwangere nicht mehr durch Demonstranten beeinträchtigt würden. Ratsuchende Frauen dürfen gemäß Erlass nicht angesprochen, bedrängt oder belästigt werden. Das berichten die „Frankfurter Rundschau“ und weitere Medien. Der Erlass betrifft Mahnwachen vor Beratungsstellen, Arztpraxen und Kliniken. Wörtlich heißt es im Erlass: „Im Regelfall sind die Örtlichkeit einer Versammlung räumlich so weit von der Beratungsstelle entfernt festzulegen oder bestimmte Bereiche auszunehmen, dass kein Sicht- oder Rufkontakt mit der Beratungsstelle mehr besteht.“


Nach Darstellung der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ hat sich der katholische Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz, gegen ein Gesetz gewandt, das Demonstrationen von Lebensrechtlern verbieten würde. Er sehe in einem solchen Gesetz einen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Gleichzeitig stufte er allerdings das Vorgehen der Abtreibungsgegner als falsch und ineffektiv ein. Er sagte: „Einen Sünder hält man nicht von der Sünde ab, indem man ihm die Hölle heiß macht.“ Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau verwies auf frühere Voten, in denen sie sich hinter Forderungen zum Schutz der ratsuchenden Frauen gestellt hatte, schilderte „idea“ weiter.

„Die Grünen meinen, Mahnwachen seien nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Die Juristen in der CDU betonen das Gegenteil. Trotzdem stehen beide Parteien entschlossen hinter einem einschlägigen Erlass des Innenministers. Der gemeinsame Wille zur Macht hält sie sogar in dieser Frage zusammen“, kommentierte Ewald Hetrodt, Korrespondent der „Rhein-Main-Zeitung“, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er stellte in seinem Kommentar fest: „Abtreibung ist ohne jeden Zweifel immer ein Übel und im Paragraphen 218 des Strafgesetzbuches grundsätzlich erst einmal mit Strafe bedroht.“ Es sollte deshalb keiner besonderen Erlaubnis bedürfen, solches Unrecht beim Namen zu nennen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Matthäus 28. August 2019 

2.

... steht nicht in Einklang mit dem Gesetz, ist nicht zivilisiert.


2
 
 Matthäus 28. August 2019 

Wie wohltuend

ist die klare Aussage des Korrespondenten der Rhein-Main-Zeitung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Ewald Hetrodt: „Abtreibung ist ohne jeden Zweifel immer ein Übel und im Paragraphen 218 des Strafgesetzbuches grundsätzlich erst einmal mit Strafe bedroht.“

Mit Recht bezeichnet auch der katholische Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Elz, den Erlass, der Demonstrationen von Lebensrechtlern erheblich einschränkt, als Eingriff in die Meinungsfreiheit.
Hat er in diesem Zusammenhang etwa jemanden als „Sünder“ bezeichnet? Können aber Menschen – nach christlichem Verständnis – anderen Menschen überhaupt die Hölle heiß machen? Oder ist es nicht immer das eigene Gewissen, das brennt. Wie groß muss doch die Angst sein, damit konfrontiert zu werden!

Wer nicht geborene Menschen diskriminiert, bzw. bestimmten Menschengruppen das Existenzrecht in Frage stellt, kann nicht katholisch sein, kann kein Christ sein, ist nicht auf der Höhe moderner Naturwissenschaft, steht nicht in Einklang mit dem Geset


3
 
 lakota 26. August 2019 
 

@Critilo

Genau! Und trotzdem meinen auch hier immer noch Leute, allein die CDU sei für Katholiken wählbar. - Das ist längst vorbei.


9
 
 Critilo 26. August 2019 
 

Das ist also...

...die überwiegend kons. CDU mit der kath. DNA.


8
 
  26. August 2019 
 

@Bernhard Joseph

Vielleicht sollten die Lebensschützer Steine auf Polizisten werfen - diese Sprache liegt den Grünen doch in der DNA?

Ironie off


14
 
 Monsventosus 26. August 2019 

Von Bürgern zu Bütteln

So sieht Degeneration aus: Die einst irgendwie bürgerliche Partei CDU macht sich zum Büttel der grünen Menschenverächter. Macht macht eben doch korrupt.


14
 
 Diadochus 26. August 2019 
 

Privatsache

Der Glaube wird immer mehr zu einer reinen Privatsache. Er ist ein Störfaktor und wird zunehmend des Feldes verwiesen. Drum sollten wir die Möglichkeiten nutzen, die gegenwärtig noch bestehen, z. B. die Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin. Zeigen wir Stärke.


10
 
 NicoA 26. August 2019 
 

Antichristlich und grundgesetzwidrig

Soweit ist die CDU schon zuschanden gegangen.
Art. 8 GG kennt in Abs. 2 für die Versammlungsfreiheit einen Gesetzesvorbehalt. Von Verordnungswillkür ist da nicht die Rede. Mit den Grünen regieren, heisst eben Anarchie als Gewalt von oben gegen Recht und Freiheit.


17
 
 doda 26. August 2019 

Wille zur Macht

"...Der gemeinsame Wille zur Macht hält sie sogar in dieser Frage zusammen.“
Es geht um Macht.
Schwangere, ihre ungeborenen Kinder und das Recht auf Leben interessieren sie nicht.


17
 
 Stefan Fleischer 26. August 2019 

@ Bernhard Joseph

Wie sollen die Politiker unsere christlichen Werte vertreten, wenn nicht einmal mehr unsere Hirten es wagen, die Wahrheit zu verkünden, die ganze Wahrheit und nichs als die Wahrheit, und sei es auch nur von der Kanzel. Und wie sollen so die Gläubigen noch wissen, was Wahrheit ist. "Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?" (vgl. Röm 10,14)


17
 
 Bernhard Joseph 26. August 2019 
 

Die GRÜNEN und Meinungsfreiheit

Wer sich noch erinnert, wie sich die GRÜNEN schon in den Landtagen aufgeführt haben oder wie Joschka Fischer auf Demos seine Meinung kundgetan hat, der weiß, wie es bei diesen Ideologen um die Freiheit überhaupt bestellt ist.

Von CDU Wendehälsen wie Peter Beuth kann man zudem nichts anderes erwarten, als alles zu tun, was der eigenen Karriere dient. Da vergisst man in der CDU eben auch, was man vor der Ehe mit den GRÜNEN über deren Unwählbarkeit noch alles gesagt hatte.

Unsere politische Kultur im Land prägt einzig noch die Lüge und Heuchelei!


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  3. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fast der gleiche Glaube?
  8. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  9. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  10. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  11. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  12. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  13. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  14. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  15. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz