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Bischöfliches Geleitwort für Buch über Homo-Pastoral

27. August 2019 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
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Bischof Bode und Erzbischof Heße vertreten eine ‚notwendige Weiterentwicklung der katholischen Sexualmoral’.


Freiburg (kath.net/lifesitenews/jg)
Franz-Josef Bode, der Bischof von Osnabrück und stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, haben ein Geleitwort für das Buch „Mit dem Segen der Kirche? Gleichgeschlechtliche Partnerschaft im Fokus der Pastoral“ geschrieben.

„Wenn schwule Männer und lesbische Frauen sich trotz erlebter Zurückweisungen als gläubige Christinnen und Christen bekennen und in der Kirche um pastorale Begleitung auf ihrem Lebensweg bitten, ist das sehr beeindruckend und fordert heraus, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln“, schreiben Bode und Heße wörtlich.

Im letzten Absatz ihres Geleitwortes verweisen die Bischöfe auf den synodalen Weg: „Zu dem synodalen Weg, den die Deutsche Bischofskonferenz während ihrer Vollversammlung im März 2019 in Lingen beschlossen hat, gehört auch eine notwendige Weiterentwicklung der katholischen Sexualmoral. Sie ist der Grund für manche Tabuisierungen in der Kirche, aber auch die Grundlage für die Klärung der Frage nach dem Segen nicht nur für homosexuelle Paare.“

Herausgeber des im Verlag Herder erschienenen Buches sind Dr. Stephan Loos, Dr. Michael Reitemeyer und Georg Trettin. Trettin ist ein deutscher Theologe, der mit einem Mann „verheiratet“ ist. Er lebt in Frankfurt und ist einer der Organisatoren der „Queergottesdienste“ in Deutschland. Loos ist Direktor der Katholischen Akademie Hamburg, Reitemeyer ist Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück.

Das Buch beinhaltet Vorträge und Stellungnahmen einer Fachtagung, die von der Katholischen Akademie Hamburg in Zusammenarbeit mit der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück am 4. und 5. Juni 2018 veranstaltet wurde, sowie ausgewählte weitere Beiträge zum Thema.

Im Vorwort der Herausgeber wird Jens Ehebrecht-Zumsande namentlich als einer der Verantwortlichten für die Konzeption der Veranstaltung genannt. Ehebrecht-Zumsande ist Mitarbeiter der Pastoralen Dienststelle der Erzdiözese Hamburg. Er lebt in einer Beziehung mit Stefan Mielchen, dem ersten Vorsitzenden von „Hamburg Pride“, einer Schwulenorganisation, welche die Christopher Street Parade in Hamburg organisiert.

Die ersten Beiträge sind Erfahrungsberichte zweier Homosexueller über ihre Erfahrungen mit der katholischen Kirche: „Zwei Frauen auf dem Weg zur Ehe“ von Petra Dankova und „Der Tenor und der Theologe“ von Stefan Diefenbach.

Der zweite Teil beinhaltet „Pastorale Perspektiven im Horizont systematischer Reflexionen. Hier ist unter anderem ein Beitrag von Peter Schallenberg (Professor für Moraltheologie und Ethik an der Katholischen Fakultät Paderborn) mit dem Titel „Homosexualität aus Sicht des katholischen Lehramtes“ enthalten. Darauf folgt ein Artikel mit dem Titel „Gleichgeschlechtliche Sexualität und Partnerschaft. Moraltheologische Gründe für eine Revision der kirchlichen Lehre“ von Stephan Goertz, Professor für Moraltheologie an der Universität Mainz.

Nach einigen Beiträgen zur Pastoral geht es um den „Streitfall Segen“. Dort finden sich Artikel wie „Beherzt statt halbherzig – Warum der Segen allenfalls ein Zwischenschritt sein kann“ von Sven Kerkhoff und Georg Henkel sowie „Segensfeiern für Paare. Ein Vorschlag aus Frankfurt“ von Michael Thurn und Johannes zu Eltz.



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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 2. September 2019 
 

Sündhaftigkeit

Niemand kann behaupten, immer den gottgefälligen Weg einzuschlagen - egal, auf welchem Sektor. Doch man kann bereuen und umkehren. - Nun aber haben wir es mit einem teuflischen Phänomen zu tun: das, was nicht gut ist, z. B. aktiv homosexuelles Leben, ist per Gesetz anerkannt. Und der Gipfel: ETLICHE UNSERER BISCHÖFE geben dazu - noch heimlich vielleicht - aber verbal öffentlich - ihren SEGEN. So sitzen wir - als hl. Kirche - bis zum Hals im Sumpf, und unsere Bischöfe segnen unser Abgluckern, statt uns festzuhalten. (siehe Bischof Heße und Dr. Bode. Die kath. Kirche war auch Evangelischen Vorbild und Halt. Und jetzt? Wir machen uns zum Gespött und können NUR NOCH BETEN!


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 Konrad Georg 29. August 2019 
 

Mir scheint, daß hier

die Generalversammlung "katholischer" Ignoranz erscheint.
Wer von denen ist da der "Papst"?
Herder macht Geschäfte.


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 stephanus2 29. August 2019 
 

29.8. ;14.15h, Ergänzung zu "Es fällt auf "

Habe noch keinen Kommentar zu meinem oben genannten gelesen, möchte aber noch als sehr wichtig ergänzen : die Schlingen und Verführungen des Bösen lauern natürlich überall ! Großer Reichtum kann ein Fallstrick sein, Macht, Drogensucht, Hochmut und Stolz,Pornographie, alle Sünden. Es fiel mir eben auf, dass viel von einer mächtigen HomoLobby die Rede ist, gesamtgesellschaftlich, aber eben auch stark in unserer katholischen Kirche. Das fiel mir auf, und so habe ich gedacht, dass die homosexuelle P r a x i s /Promiskuität ein starkes Einfallstor für den Bösen sein kann,der viele schwache und eigentlich gute Seelen zu Fall bringt. Gott zum Gruß


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 lesa 29. August 2019 

Begleitung im Licht des Wortes Gottes

Gegen seelsorgliche Begleitung ist nichts einzuwenden, im Gegenteil. Aber wenn es nicht im Licht des Wortes Gottes passiert und stattdessen dieses verdreht werden und mit der gelebten Wirklichkeit ersetzt wird, passiert nicht Begleitung, sondern Irreführung und Verführung. "Falsche Propheten rufen Heil, Heil, wo keines ist. Sie führen mein Volk in die Irre und verhindern, dass es umkehren kann." (vgl Ez, Klgl., Jer)


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 Fragezeichen?! 29. August 2019 
 

Leider wohl nicht umsetzbar...

Schade, dass man als gläubiger Katholik in Deutschland seine Kirchensteuer nicht in dem Bistum entrichten kann, wo man es für richtig hält, das ist schon eine schwere Bürde. So finanziert man Strukturen, die man von Herzen ablehnt. Natürlich gäbe es dann auch Strömungen in die andere Richtung, aber es gäbe mehr Transparenz und ich bin überzeugt die guten Bistümer würden sich schon halten. Es ist schon sehr auffällig und vielsagend: die sogenannten Aufklärer sitzen vielfach als fette Läuse im Pelz der Kirche, haben sich dort verbreitet und werden von ihr bestens genährt und am Leben gehalten. Von dort ausgehend verbreiten sie ihre Irrlehren. Das gilt vielfach auch für die hochengagierten Damen von Maria 2.0. Fazit: wir brauchen dringend eine ganz arme Kirche in D mit minimalen Strukturen - sie würde sicher frühlingshaft aufblühen und wieder sehr anziehend wirken. Ich frage mich oft: wer kann in solch schrägen Bistümern noch Priester werden wollen? Aber die Zahlen zeigen es ja schon...


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 lesa 28. August 2019 

Ursachenfindung der Wirrniss anstatt Weiterentwicklung des Abfalls

In ihrem unübertrefflichen Artikel zu, den auch kath.net vor einigen Wochen veröffentlichte, schreibt Christa Meves:
„Wir brauchen eine nüchtern sachliche Beurteilung der Gefahren, die eine entfesselte Natur nun einmal mit sich bringt. Letztlich ist damit aber eine intensivierte Hinkehr zu Gottes Schöpfungsordnung nötig. Dem muss in unserer modernen Welt neu und sehr gesundheitsbewusst begegnet werden, indem wir gehorsambereit und sehr bewusst auf Gottes Willen und auf seine Grenzsetzungen achten. Eine solche Ursachenfindung wäre der erste Schritt zur Sanierung. Doch dazu ist Umkehr in der gesamten Gesellschaft nötig.
In der Kirche aber brauchen wir mithilfe der Bibel, dem KKK, und der Beschäftigung mit der Ökologie des Menschen– und das heißt mit den biologischen Grundlagen unserer von Gott geschaffenen Natur – wie auch mithilfe von Beichte und brüderlicher Hilfe – neue bewusste klare Grundlagen des Wissens, um der jetzigen Wirrnis wirksam begegnen zu können."


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 lesa 28. August 2019 


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 lesa 28. August 2019 

Unterscheidung der Geister

Betroffene und viele andere werden bei solcher Eintrübung und Irreführung geschädigt. Weiterentwicklung in Richtung seelischer Verwirrung.
Diese Herren Bischöfe mögen sich doch Zeit und Mühe nehmen für die Beschäftigung mit dem Thema! Auf wenigen Seiten gibt zum Beispiel das Buch: "Homosexualität aus katholischer Sicht. Ein Wegweiser" von Johanna Maria Resch einen sachlichen Überblick über die Lage in Gesellschaft, Politik und Kirche und über die biblische und kirchliche Lehre. Mit Hinweisen auf Fachliteratur. Wäre es nicht Aufgabe der Bischöfe, SOLCHE Literatur zu verbreiten und höchste Zeit dafür? Und aufzeigen, dass, wie jeder Mensch, auch derjenige mit einer derartigen Neigung, am glücklichsten lebt, wenn er sich um den Einklang mit dem Willen Gottes bemüht? Wenn ihnen die Erfahrung fehlt, in welches Leid so viele Menschen auf diesem Weg geraten, sollten sie wenigstens auf Gott und sein Wort hören. Damit es nicht heißen muss "Wer Euch hört, hört den Zeitgeist."


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 hape 28. August 2019 

Fortiter in re, suaviter in modo.

Wenn Schwule und Lesben die Kirche als zurückweisend erleben, so ist das deren Eigensicht, bedingt durch eine gewisse Blindheit gegenüber dem Licht der Offenbarung. Das ist eine Sache. Eine andere Sache ist es, wenn die Kirche meint, als Medizin eine neue Sexualmoral reichen zu müssen. Als wären die sittlichen Gebote Gottes irgendwie unvollkommen. Das ist ein Irrtum. Denn die Kirche weist Schwule und Lesben keineswegs wegen ihrer geschlechtlichen Veranlagung zurück. Sie verlangt von Schwulen und Lesben auch nichts, was sie nicht von allen anderen Gläubigen auch verlangt, nämlich das ehrliche Bemühen um Reinheit und Keuschheit aus Liebe zu Gott. Es wäre daher heilsamer, wenn die Bischöfe die göttliche Offenbarung wieder geduldig erklären würden, statt sich die eingetrübten Eigensichten irgendwelcher Teilgruppen anzueignen. Fortiter in re, suaviter in modo (Unbeirrbar in der Sache, aber sanft im Verfahren).


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 schlicht 27. August 2019 
 

@girsberg74

in diesem Zusammenhang und der tendenziösen Berichterstattung im "Kirchenboten" hat mein Vater sein Abonnement für diese Zeitung gekündigt!


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 girsberg74 27. August 2019 
 

Danke für Ihre Rückmeldung!

@doda an @girsberg74 „Nun, ich wohne im Erzbistum Köln ...“

Sie werden erschlossen haben, dass ich im Gebiet von O. lebe und zwar schon lange, ich komme aber woanders her.

Ich kann mit vielen Menschen auskommen, nur nicht mit Unaufrichtigkeit. Eine solche beginnt bereits da, wo ein eindeutiger Einsatz für den Lebensschutz angesagt ist, der dann aber untermischt mit Rücksichten weichgespült daherkommt.

Am deutlichsten, doch nicht zum letzten Mal, war das 1999, als der Kampf um den „Beratungsschein“ im „Kirchenboten“ von O. tobte - genauer: um den Ausstieg aus demselben. Dort ließ der Bischof von O. verkünden, dass er als Franz-Josef Bode den Frauen den „Beratungsschein“ lassen wollte, er aber als Bischof von O. dem Papst gehorchen müsse.

Wiewohl er sich damals gegen Rom gewaltig sträubte, wussten Insider aus seinem Mund, dass er sein Amt dafür nicht hergeben werde.


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 SalvatoreMio 27. August 2019 
 

Seelsorge für Homosexuelle

@Zeitzeuge
Besten Dank für den Hinweis auf das Dokument von 1986 zur "Seelsorge homosexueller Personen". - Aber es ist auch "alt wie Methusalem" und ihm fehlt noch die "Erleuchtung unserer Zeit".--- Leider ist der geliebte Bischof "Bibo" auch mein Bischof. Ich überlege schon lange, ob er mal die Meinung eines seiner Schäfchen lesen sollte.


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 richrose 27. August 2019 
 

@schlicht

Sie haben völlig recht: Bischof kann man heutzutage nur werden, wenn man voll auf Welle des Zeitgeistes schwimmt und akzeptiert, dass 4 + 2 = 5 ist.


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 petrafel 27. August 2019 
 

Ich adaptiere mal:

„Wenn pädophile Männer und Frauen sich trotz erlebter Zurückweisungen als gläubige Christinnen und Christen bekennen und in der Kirche um pastorale Begleitung auf ihrem Lebensweg bitten, ist das sehr beeindruckend und fordert heraus, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln“.

Also, ich sag mal, wer "Moraltheologische Gründe für eine Revision der kirchlichen Lehre“ in Sachen Segnung homosexueller Partnerschaften findet, der findet auch Gründe, Pädophilie zu akzeptieren. Anhand von Bibel und "Tradition" lassen sich ganz locker Ehen mit Minderjährigen akzeptieren, wenn man nur "richtig" argumentiert. "Im Horizont systematischer Reflexionen" könnte man auch noch ganz andere "pastorale Perspektiven" eröffnen.

Gruselig!

Wie konnten Teile der Moraltheologie (Personen und Inhalte) in den letzten Jahrzehnten nur so an Grund und Boden verlieren? Das ist so absurd.


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 schlicht 27. August 2019 
 

@Doda

Heße hat schon als Diözesanadministrator in Köln mit seinen Predigten gezeigt, welchen Geistes Kind er ist. Ich habe den Dom mehrfach während seiner Predigten verlassen (müssen). Er wäre sonst auch nie Bischof von Hamburg geworden. Leider habe ich nun auch schon über 20 Jahre erleben müssen, wie Bode die Kirche im Bistum Osnabrück regelrecht zugrunde richtet. Das EB Köln ist an Schizophrenie aber kaum zu überbieten. GV und EB sind Mitglieder der Marianischen Männerkongregation und geben sich konservativ, aber im Fall Romano Christen haben sie eine so erbärmliche Figur gemacht. Wenn sie wirklich meinen, dass "Fragen der Sexualität in der Priesterausbildung intensiv und vorurteilsfrei zu thematisieren und dabei den neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse darzustellen" sind, dann sollten sie auch gleich die Jungfräulichkeit Mariens
in Frage stellen. Für so ein Buch müssten die Autoren exkommuniziert werden!


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 Federico R. 27. August 2019 
 

Sexualität ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil ...

... im Schöpfungsplan Gottes. Sie gehört grundsätzlich und notwendigerweise zu jeglichem Leben auf Erden und somit natürlich auch zum menschlichen Leben. Und deswegen ist sie ein rein „irdisch Ding“ (meinte sogar Martin Luther bezüglich Ehe).
Nach göttlichem Plan vom Menschen verantwortlich und geordnet gelebt (und dazu gehört auch der Verzicht), kann Sexualität durchaus das Tor zur Ewigkeit öffnen. Doch gebraucht wird sie „dort oben“ ganz bestimmt nicht - eine Einsicht, die es beispielsweise im Islam nicht gibt. In der Ewigkeit zählt einzig die Liebe, die nach christlicher Lehre den wesentlichen Inhalt vollzogener (aber auch nicht gelebter) menschlicher Sexualität ausmacht.

Wer also nicht mehr an den Gott der Christen und nicht mehr an ein Leben nach dem Tod glaubt, darf, kann, soll, ja muss seine Sexualität hier auf Erden voll ausleben. Er selbst und viele Opfer werden allerdings dabei auf der Strecke bleiben (siehe Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen).


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 Stephaninus 27. August 2019 
 

Bischöfe müssen heute die Bereitschaft mitbringen

gegen den unchristlichen Zeitgeist Widerstand zu leisten. Stattdessen öffnen viele von ihnen hierzulande diesem die Türe. Es ist des Gegenteil dessen, worauf die Gläubigen Anspruch hätten. Aber die Menschen, die an der überkommenen Lehre der Kirche festhalten, werden im Stich gelassen. Da lobe ich mir die Orthodoxie. Nicht dass dort alles problemfrei wäre - gar nicht - aber man ist willens, die Geister zu unterscheiden.


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 Sol 27. August 2019 
 

Tabuisierungen und Weiterentwicklung

Wenn diese Bischöfe eine Weiterentwicklung der katholischen Sexualmoral fordern, dann zeigt das nur, dass ihre Kenntnis hierüber unterentwickelt ist und sie davon anscheinend keine Ahnung haben. Sonst könnten sie nicht behaupten, dass die Sexualmoral der Grund für manche Tabuisierungen in der Kirche ist. Sie selbst tabuisieren die Sexualmoral indem sie die Homosexuellen nicht darüber belehren, dass gelebte Homosexualität eine schwere Sünde ist. Ich frage mich, durch wen Homosexuelle in unserer Kirche eine Zurückweisung erfahren, aufgrund dessen sie einer besonderen pastoralen Begleitung erfahren müssten. Sie erfahren die gleiche pastorale Begleitung wie alle anderen Katholiken auch. (Hoffentlich durch Geistliche, die Ihnen die wahre katholische Sexualmoral vermitteln und nicht ihr eigenes Wunschdenken)


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 Catherine 27. August 2019 
 

@ Doda: Sie sollten sich bei solchen Priestern

grundsätzlich diese Frage stellen. Die Lobby dieser Aberranten ist in allen Gesellschaftsgruppen angekommen, siehe die Nachahmung der Ehe und "Elter 1 und 2" oder die "Regenbogenseite" der Bundesfamilien-Ministerin der SPD:
"Praktisch heißt das zum Beispiel: Grüße an alle vier Eltern bestellen, sich merken, wer Papa und wer Papi ist, die Schwester als Schwester akzeptieren und Fragen nach den biologischen Zusammenhängen zurückzustellen."
https://www.regenbogenportal.de/regenbogenfamilien/
Regenbogenfamilien


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 Herbstlicht 27. August 2019 
 

"weiterentwickeln" ... wohin?

Ohne homosexuelle und lesbische Leute menschlich verurteilen zu wollen, so stelle ich doch fest:
Der einflussreichen Homo-Lobby ist gelungen, was sie sich vorgenommen hat. Sie fährt mittlerweile einen gesellschaftlichen Sieg nach dem anderen ein und darf triumphieren.

Manche Bischöfe sehen sich wohl lieber auf der Seite der Sieger als abseits und da GOTT im Gegensatz zu den Menschen nicht auf der Höhe der Zeit zu sein scheint, muss man ihm halt "Beine machen". Und so sehen sich diese berufen, die Lehre Christi auf Vordermann zu bringen und nennen es "Weiterentwicklung".

Sich Homo-Leuten pastoral zu widmen ist das eine.
Sie zu hofieren das andere.


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 ottokar 27. August 2019 
 

Weh euch,ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!

Passt nicht das gestrige Evangelium nach Matthäus 23.13-22 ganz genau zu diesen und wohl auch anderen geistlichen Köpfen, die unserem Herrn Jesus Christus das Wort seines heiligen Evangeliums glauben verdrehen zu müssen. Verjagt sie diese geistlichen Besserwisser , diese eitlen Egozentriker,die die frohe Botschaft verfälscht und für ihre Neigungen und Zwecke entartet verkünden. Vorsicht vor diesen falschen Propheten !


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 Zeitzeuge 27. August 2019 
 

Die kath. Glaubens- und Sittenlehre bildet eine untrennbare Einheit,

das weiss jeder gläubige Katholik (m/w) und jeder kath. Bischof weiss das auch ganz genau, Glaube
und Leben nach der kirchlichen, überlieferten und verbindlichen Glaubens-
und Sittenlehre sind Wesensmerkmale
der gläubigen Katholiken!

Die grundlegende, lehramtliche Weisung
der Glaubenskongration vom 01.10.1986,
von Kardinal Ratzinger, gebilligt von Papst Johannes-Paul II., zeigt uns den verbindlichen
Weg und auch die Grenzen bei der seelsorgerischen Betreuung hs. Menschen
auf, vom Gebot der Keuschheit, das natürlich für alle Menschen gilt, darf
z.B. niemals "dispensiert" werden, da es göttlichen Rechtes ist!

Lit.: Schreiben an die Bischöfe der
kath. Kirche über die Seelsorge
für homosexuelle Personen vom
01.10.1986 (online verfügbar)

Martin Ramm: Was ist Keuschheit?

Schnellinfo: Artikel Keuschheit in der
kathpedia mit weiterf.
Lit.

KKK 2337-2345

vgl. auch Opus Dei
das sechste Gebot!


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 Aschermittwoch 27. August 2019 
 

Gehaltsliste

Die Bischöfe und Professoren sind Arbeiter im Weinberg des Herrn. Wann endlich wird ihre Gehaltsliste weiterentwickelt und derjenigen der Winzer - Arbeiter im Weinberg - gleichgestellt????
Was sich diese Theologen erlauben, darf ein Winzer niemals tun, sonst wird er als unqualifiziert aus der Firma geworfen.


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 doda 27. August 2019 

@girsberg74

Nun, ich wohne im Erzbistum Köln.
Unter Kardinal Meisner gab sich Stefan Heße als treu katholischer Priester.
Im neuen 'Job' in Hamburg gebärdet er sich ganz unerwartet... :(


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 Kostadinov 27. August 2019 

@doda - ich bin schon einen Schritt weiter...

...bei bestimmten deutschen Bischöfen (zum Glück gibt's ja noch Bischof Voderholzer). Bei den beiden wäre ich erschrocken, hätten sie das nicht geschrieben


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 wedlerg 27. August 2019 
 

Die Homolobby ist überall

Das da Tebartz gestört hat und weg musste, verwundert nicht.

Die Kirchenführung in D ist nicht nur gottlos geworden, sie ist auch noch dreist und dümmlich.

Man lässt die Schafe links liegen und marschiert mit den Wölfen munter gegen das Evangelium.

Auch hier gilt die treffende Analyse "Sie wollen das Böse rechtfertigen, das sie getan haben, weil sie nicht glaubten, dass das einzige Heilmittel für die Sünde die Barmherzigkeit Gottes ist.Sie glauben nur an die Macht von Politik und Besitz. So ist es nicht verwunderlich, dass ihre Vorstellung von Barmherzigkeit nur darin besteht, Brot zu verteilen, und mit dieser Barmherzigkeit wollen sie sich rechtfertigen.In ihrer pragmatischen Barmherzigkeit verdunkeln sie die Menschen vor der Barmherzigkeit, die das erlösende Wort des Lebendigen Gottes ist." von Prof. Grygiel

Wer nur noch dem Ego der einzelnen und marxistischem "Gedankengut" nachläuft, ist nicht kompatibel mit Christus. Warum verlassen Bode und Heße die Kirche nicht?


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 nazareth 27. August 2019 
 

Menschen mit Homosexualität bekennen sich zur sozialen Treue, nicht zur körperlichen Treue. Auf den Prideparaden sieht man nackte Menschen, angemalt, zungenküssend frivol sexuelle Lust darstellend.. Die Bibel spricht vom Schöpfungsplan, von einem heiligen Gott der Leben spendet für eine Ewigkeit in Heiligkeit, für ein Leben in der Ordnung des Hl. Geistes, Ordnung der Arbeit und Zeit für Gott und die familiären Beziehungen,Ordnung der Schöpfung und des Zusammenlebens. Denken wir im Zahlenstrahl, so scheint eine unverweste Bernadette Soubirous,also von Gott nachhaltig durch ein Wunder beglaubigt in seinem Willen gelebt zu haben, nach einem Leben in Demut, Gebet, Armut und Keuschheit in selsamer Opposition zu stehen mit einem Leben, wie es die Bibel und die Kirche sehen,in Ausübung von Homoneigungen und wie sie sich proud and loud auf unseren Straßen präsentieren. Wie man daraus"pastorale Entwicklung" Gottes Wille für eine Ewigkeit in Heiligkeit ableiten kann,scheint mehr als fraglich...


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 girsberg74 27. August 2019 
 

Sie fallen doch nicht vom Glauben ab?

@doda "Stellungnahmen des Hamburger Erzbischofes erschrecken mich zunehmend"


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 girsberg74 27. August 2019 
 

Naja! - Warum soll es nicht gehen?

Der Bischof von O. wird es richten; er richtet alles. Er richtet sogar den Peterspfennig.


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 Stefan Fleischer 27. August 2019 

Vielleicht sollten

sich diese Leute einmal der Homo-Seelsorge widmen, der Sorge um das ewige Heil der ihnen anvertrauten unsterblichen Seelen von Menschen mit einer homosexuellen (oder auch anderer irreguläreren sexuellen) Neigung und Menschen welche in solchen irregulären Situationen leben. Es könnte ja sein, dass die Warnung, welche Gott dem Propheten Ezechiel zukommen liess, auch in unserer heutigen Zeit noch Gültigkeit hat: «Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du ihn nicht warnst und nicht redest, um den Schuldigen von seinem schuldhaften Weg abzubringen, damit er am Leben bleibt, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben; von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut.» (Ez 3,18)


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 Diadochus 27. August 2019 
 

Keine Diskussion

Auf das Buch möchte im mich gar nicht näher einlassen. Es gehört in den Papierkorb. In früheren Zeiten wäre es verbrannt worden. Es ist eine Schande, den Gläubigen so einen Gottlosen Schund anzudrehen. Das ist ein Ärgernis hoch drei.


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 doda 27. August 2019 

Stellungnahmen des Hamburger Erzbischofes erschrecken mich zunehmend

Mehrmals sagten mir junge Männer,Stefan Heiße sei homosexuell.
Ich habe jedesmal mit Überzeugung gesagt, das glaube ich nicht.
Ich werde darüber nachdenken.


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