Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

‚The Satanic Temple’ für uneingeschränkte Abtreibung bis zur Geburt

31. August 2019 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


TST engagiert sich stark im Kampf für die Abtreibung in den USA. Mitglieder der Organisation haben Klagen gegen Lebensschutzgesetze in etlichen US-Bundesstaaten eingebracht.


Salem (kath.net/LifeNews/jg)
Die Organisation „The Satanic Temple“ (TST) hat angekündigt, im Herbst eine Demonstration zu veranstalten, bei welcher sie die uneingeschränkte Abtreibung bis zu Geburt fordern wird.

Die Aktion, die unter dem Titel „Religious Reproductive Rights“ (dt. „religiöse reproduktive Rechte“) läuft, dient einerseits der Spendensammlung, andererseits der Öffentlichkeitsarbeit der Organisation. Die Demonstration soll in der Hauptstadt eines von elf US-Bundesstaaten stattfinden, in welchen die strengsten Abtreibungsgesetze gelten.


Spenden für die Aktion können für einen der Bundesstaaten gewidmet werden. Die Demonstration soll in jenem Bundesstaat abgehalten werden, für den die höchste Spendensumme eingeht.

In einer Stellungnahme des TST heißt es, dass die Mitglieder der Organisation aufgrund ihrer „religiösen Überzeugungen“ von Einschränkungen befreit seien sollten. Zu den Grundsätzen von TST gehörten ein „Leben den besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen“ und die „körperliche Autonomie“, worunter die Organisation die Unantastbarkeit des eigenen Körpers versteht, der nur dem eigenen Willen unterliege.

TST engagiert sich stark im Kampf für die Abtreibung in den USA. Mitglieder der Organisation haben Klagen gegen Lebensschutzgesetze in etlichen US-Bundesstaaten eingebracht.

„The Satanic Temple“ wurde 2013 in den USA von „Lucien Greaves“ (bürgerlicher Name Douglas Mesner) gegründet. Die Organisation sieht sich als religiöse Bewegung, glaubt aber eigenen Angaben zufolge nicht an die Existenz von Satan oder an das Übernatürliche. Die Verehrung von Satan bedeutet für sie die ein Leben nach der Vernunft, ohne den Glauben an Übernatürliches. Satan steht für sie als Symbol für die „ewige Rebellion gegen willkürliche Autorität“, für den „Häretiker, der heilige Gesetze in Frage stellt und tyrannische Anordnungen zurückweist“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 2. September 2019 
 

Die Erdbevölkerung wächst ... aber jeder Mensch ist EINZIG!

In der Masse zählt der Einzelne weniger. Aber ich sehe mich als einmalige Person! So sieht auch Gott jeden Einzelnen – als einmalig! Jedoch gibt es menschliche Ungeheuer, für die sind schon die Ungeborenen nur Ware oder unwichtig! Beispiel: Eine Italienerin erwartete ein Baby. Antwort des Ehemannes: Schläge! Sie suchte Halt bei „Pro Familia“. Man riet ihr zum Abbruch: Sie müsse schon so viele Probleme bewältigen, und das Kind würde evtl. krank zur Welt kommen! Die Schwangere fragte dann mich: „Was mach' ich bloß?“ Abtreiben ist doch töten! Antwort:„ Lass Dich im Städt. Kranken-haus untersuchen!“ Ergebnis: „Machen Sie sich keine Sorge. Es wird gutgehen! Die Familie zog zurück nach Sizilien. Zwei Jahre später erfuhr ich: das Kind war gesund zur Welt gekommen! --- Habe im Internet jetzt das "Zentrum der Verbreitung Geistiger Adoption Jasna Góra" gefunden und ein Ungeborenes geistig adoptiert. JEDER MENSCH IST EINZIG VOR GOTT!


2
 
 wz 31. August 2019 
 

Satanismus

Dass sich Satanisten für den Tod von Ungeborenen einsetzen, ist logisch. Was das mit Religion ("religiöse, reproduktive Rechte"") zu tun hat, erschließt sich mir nicht, außer wenn es, wie in den USA, um einen sog. kirchlichen Status ("Tempel Satans") geht, bei dem dann auch Geld fließt (pervers). Des weiteren ist bekannt, dass es in satanistischen Sekten auch und insbesondere um Menschenopfer (männl. Säuglinge) geht. Das darf keinen wundern, der sich damit etwas auskennt.


8
 
 Gipsy 31. August 2019 

Ich frage mich

warum wollen manche solcher Kreaturen warten, bis ein Baby 9 Monate alt ist , um es dann brutal zu ermorden?

Werden auf solche Art für den "Gefrässigen" die ritualen Opfer produziert?

Vielleicht sogar extra "angelegt" ?

Da tut sich ein gewaltiger Abgrund auf, der allerdings immer schon vorhanden war, nur war er bisher noch einigermaßen verschlossen, jetzt hat er sich geöffnet.


13
 
 Chris2 31. August 2019 
 

Klar. Satan = Vernunft

Immerhin haben sie Humor. Das Gute an dieser Aktion ist, dass sie das diabolische der Kampagnen pro (noch 'nur') vorgeburtlicher Kindstötung entlarvt.


4
 
 Stefan Fleischer 31. August 2019 

Wenn es noch einen Beweis gebraucht hätte

Wer hinter der "Abtreibung (vorläufig) bis zur Geburt steht ist klar.


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  8. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz